Besitz ist eigentlich eine Illusion

Die letzte Zeit habe ich ein wenig über Geld und Reichtum meditiert.

Mir ist die Erkenntnis gekommen, dass Besitz in der letzten Wirklichkeit auch auf einer persönlichen Ebene immer eine Illusion ist.

Es gibt in Wirklichkeit immer nur diesen einen Moment – Jetzt- und alle Dinge, die mir da zur Verfügung stehen. Gestern ist Vergangen und morgen existiert „jetzt“ noch nicht. Die Zukunft ist immer unsicher.. In diesem Moment gibt es nur mich und die Dinge, die gerade jetzt um mich herum sind.

Im nächsten Moment stehen mir vielleicht andere Dinge zur Verfügung und im übernächsten Moment vielleicht wieder ganz andere. Ich weiß es nicht im Voraus.

Das Leben ist unberrechenbar und so ist es auch mit der Sicherheit des Vorhandenseins der Dinge, die sich in meiner Umgebung befinden oder auch nicht.

Was da „mein Besitz“ ist, ist im Prinzip nur ein Gedanke, eine gedachte Linie.

Es unterliegt der Illusion der Kontrolle über das Leben, das man sich hier etwas dauerhaft als Besitz sichern könnte.

Es ist vielmehr, wie im Film „Lord of the Rings“, wo der eine Ring seinen Besitzer auch verlassen kann, wenn es ihm nicht mehr passt. Auch die Dinge leben und haben einen eigenen Willen. Am meisten spüren das die Menschen mit ihren Partnern, die sie oft auch als Besitz (Körper) betrachten.

„Besitz“ im Sinne von gehören und Kontrolle ist also letztlich eine Illusion. Wenn man das einmal verinnerlich hat, gelingt es einem viel entspannter mit den Dinge dieser Welt in Verbindung zu treten.

Innerlich frei „von Besitz“, können doch vielleicht viele Dinge in diesem Moment zu mir gehören, durch die innere Freiheit vom Gedankenspiel namens „mein Besitz“ jedoch hafte ich nicht an.

Über Damodar (admin)

Das Erschaffen einer neuen Erde ist untrennbar mit dem Gehen des spirituellen Weges verbunden. Eine neue Erde kann ohne das andere nicht sein. Wenn ich mich bereit erkläre, mein ganzes Leben der Suche nach meiner wahren Identität zu unterstellen, erfahre ich mich selbst als eins mit dem unbegrenzten, ewigen und glückseligen Bewusstsein, das wir Gott nennen. Durch den Kontakt und letztlich das Verschmelzen mit Gott wird unser wahres und ganzes Potential verwirklicht - die Erfüllung unserer Seele. Wir bestimmen stets selbst durch jede einzelne unserer Entscheidungen im Leben, ob wir der Angst oder der Liebe Raum in uns geben. Angst entfernt uns dabei immer mehr von dem Paradies in uns, während Liebe uns immer näher an Gott annähert. Wer jedoch immer der Liebe folgt, ohne abzuweichen, kommt am Ende bei Gott selbst an. Auf unserem Weg zu uns selbst gilt dabei immer der kosmische Grundsatz: "Wie innen, so außen". Daran können wir überprüfen, wie nahe wir Gott schon sind. Die paradiese Erfüllung, die unser wahres Selbst ist, kann es nur dann geben, wenn wir auch das Paradies in uns befreien. Das Gute daran ist: Es ist schon da, wir sind bereits eins mit Gott, wir müssen es nur wieder erkennen (das ist Weisheit) und folgend auf diese Erkenntnis die Unschuld, Reinheit und die Liebe unseres Herzens zulassen (das ist Liebe). Die Texte auf dieser Homepage wurden von mir verfasst und spiegeln meine rein persönliche Ansicht und Meinung wieder. E-Mail: damodar@erde-und-geist.de, webmaster@erde-und-geist.de
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Eine Antwort auf Besitz ist eigentlich eine Illusion

  1. Eramo sagt:

    Nicht nur Besitz ist eine Illusion. Entscheidend ist, auch Besitz und Eigentum in den evolutionären Prozess der Gattung Mensch richtig einzuordnen. Das Aufkommen von Eigentum (möglichst selbst erarbeitetem) in einer vielleicht mehrere tausend Jahre alten Vergangenheit war eine der Bedingungen für die Ausdifferenzierung der Individuen. Es bot die verschiedensten Anreize zu einer Beschleunigung des evolutionären Tempos. Ohne Eigentum gäbe es auch heute noch für einen Großteil der Gattung nicht das Motiv, Verantwortung für die Pflege und Wartung materieller Güter zu übernehmen oder diese weiter zu entwickeln. Die nächste Bewusstseinsstufe beinhaltet natürlich, das Besitzdenken auf den Prüfstand zu stellen, was du gerade tust. Wir bwegen uns weg vom Besitzdenken und klammern uns nicht an die Dinge, weil wir erkannt haben, dass dies Angst und Sorgen mit sich bringt. Statt dessen erkennen wir, dass unsere attributslose Existenz ausreicht um in unserer körperlichen Existenz gut versorgt zu sein. An dem Punkt werden wir zu verantwortungsvollen Verwaltern der Dinge. Die Probleme, die wir heute haben, wurden ja schon von Marx ursächlich im Privateigentum gesehen. Die Konsequenzen, die seine Epigonen daraus zogen waren fatal. In der kapitalistischen Welt, die übrig geblieben ist, sieht es im globalökonomischen Bereich nicht besser aus. Die eine Hälfte der Menschheit produziert den Schrott, den die andere Hälfte konsumieren muss. Ein neue Studie der europäischen Abteilung des Club of Rome sieht die Ursache für wachsenden Reichtum bei einer Minderheit und zunehmende Armut bei der Mehrheit in einem unbeabsichtigten Fehler bei der Enstehung unserer modernen Währungen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Geld seine Funktionen nicht erfüllen kann, wenn es wie Privateigentum behandelt wird und schlägt geldtechnische Maßnahmen vor es in eine öffentlich rechtliche Einrichtung zu verwandeln, damit Geldvermögen und Schulden nicht weiter im Gleichschritt exponentiell wachsen. Das würder sehr zu Enspannung der allgemeinen Lage beitragen. Wenn du mehr wissen möchtest, dann melde dich nochmal. Gruß, Eramo

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