Die Wissenschaft der Erleuchtung – Gastbeitrag von Sascha A. Jaksic

Die Wissenschaft der Erleuchtung– Gastbeitrag von Sascha A. Jaksic

Ein logischer Leitfaden zur Selbsterforschung

Deine Welt existiert nur dank deiner Sinnesorgane

Wolken existieren für dich, weil du sie sehen kannst. Wind, weil er über dein Gesicht streicht, Der Duft der Blumen, weil du riechen kannst. Auch alles andere – Vögel, Schneeflocken, Häuser und Menschen. All das existiert für dich nur, weil du es über deine Sinne sehen, hören, fühlen usw. kannst. Würden deine Sinne plötzlich versagen, so wüsstest du nichts mehr über die Welt. Wie im Tiefschlaf oder Koma.

Deine Welt ist zu 100% virtuell

Wenn dein Auge einen Baum sieht, so geht das Bild vom Baum nicht direkt in dein Bewusstsein. Das Bild vom Baum besteht aus dem Licht, welches vom Baum reflektiert wird. Dieses Licht trifft auf die Sinneszellen deiner Augen. Und dort wird das Bild in elektrische Signale aufgelöst und in dein Gehirn geleitet. Wenn du einen Baum siehst, so siehst du also in Wahrheit keinen Baum. Alles was du hast ist dieser Morse-Code aus elektrischen Signalen. Einsen und Nullen – genau wie beim Computer. Aber weil du nie etwas anders hattest, ist das deine einzige und vollständige Wirklichkeit. Deine Wirklichkeit hat also nichts mit der Realität zu tun. Das was du als Welt erfährst, ist reine aktive Interpretation deines Gehirns. 100% virtuell.

Tag und Traum sind dasselbe

Weil deine Wahrnehmung der Welt vollständig in deinem Gehirn stattfindet und dort aktiv konstruiert wird, kann dein Gehirn sich auch seine eigenen Geschichten erzählen. Es sendet sich selbst Signale und erschafft damit ganze Traum-Welten. Technisch existiert für dich kein Unterschied zwischen dem was du am Tage oder im Traum erlebst. Beides ist auf 100% virtuell und beides ist auf exakt dieselbe Weise konstruiert.

Wer bist du, wenn du träumst?

Ob am Tage oder im Traum hast du das Erleben ein bewusstes, aus freiem Willen handelndes Selbst zu sein. Aber wenn du im Traum über ein Feld gehst – wer bist du dann eigentlich? Bist du dann wirklich dieser gehende Mensch, dieses bewusste Ich welches über das Feld schaut? Das kann nicht sein. Denn wir wissen ja, dass du in Realität im Bett liegst und schläfst. Aber davon weißt du im Traum nichts und erlebst dich als vollkommen reales, bewusstes, mit freiem Willen handelndes Selbst.

Du kannst kein Körper sein

Dein Körper ist also nicht entscheidend für dein Erleben ein bewusstes, aus freiem Willen handelndes Selbst zu sein. Denn offensichtlich macht es für dich keinen Unterschied, ob du einen realen oder einen geträumten Körper hast. Sie sind vollkommen austauschbar. Damit kannst du in der Essenz nicht ein Körper sein. Du wirst sagen: Auch, wenn ich nicht dieser Körper sein kann, so bin ich aber trotzdem dieser spezielle Mensch mit meiner persönlichen Geschichte, meinen eigenen Gefühlen, Gedanken und Wünschen.

Du bist nicht was du zu sein glaubst

Es gibt die Erfahrung von Gefühlen, Emotionen, Gedanken und Erinnerungen. Aber auch diese werden auf dieselbe Weise erfahren wie wir unseren Körper erfahren. Einfach nur als Gegenstände unserer Wahrnehmung. Auch hier ist es egal, ob wir wach sind oder träumen. Gedanken und Emotionen kommen und gehen. Wir sind aber nicht diese Gedanken oder Emotionen, wir sind als Betrachter dieser Erscheinungen von ihnen getrennt und verschieden. Im Alltag unterscheiden wir nicht so genau. Da sind wir identifiziert. Aber wenn wir ganz genau hinsehen erkennen wir, dass wir Selbst nicht diese Erscheinungen sein können. Du wirst sagen: Und trotzdem erlebe ich mich deutlich als mich selbst. Woher kommt dann dieses Ich-Gefühl?

Du bist nicht dein “Ich”

Mit “Ich” meinen wir im Alltag ganz unspezifisch uns selbst als erlebte Einheit aus Körper, Wille, Charakter und Gedankengut. Wenn wir genauer hinsehen, so ist es: “mein” Körper, “meine” Gedanken usw. Das “Ich” steht für unsere Identität. Es ist erlebter Ausdruck dessen womit wir uns identifizieren: “Ich bin eine Frau, 50 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, Jura studiert, wähle SPD” usw. – das bin ich.“ Das Ich-Gefühl existiert nicht aus sich selbst heraus, sondern entsteht von Sekunde zu Sekunde aktiv in der Identifikation mit der Welt. Du bist nicht dieses “Ich”, aber du hast bzw. erlebst ein “Ich-Gefühl”. Es ist einfach nur eine weitere Erscheinung in deinem Bewusstsein genau wie der Körper, die Emotionen und Gedanken. Du kannst dein Ich-Gefühl bewusst betrachten und bist folglich davon verschieden und getrennt. Also wirst du weiter sagen: Ich bin also weder Körper noch Gefühle, Emotionen, Gedanken, Erinnerungen und auch das Ich-Gefühl bin ich nicht. Und trotzdem habe ich offensichtlich einen Willen. Ich kann entscheiden. Bin ich dieser Wille?

Du hast keinen freien Willen

Du hast die Fähigkeit, deine Aufmerksamkeit zu lenken und Aktionen auszuführen. Wenn du deine Hand heben möchtest, so tust du das einfach. Wir wissen heute aber ganz klar, dass es in Realität so ist, dass dein Gehirn diese Entscheidungen trifft – und nicht du. Denn sobald du in deinem Erleben die bewusste Entscheidung triffst, jetzt die Hand zu heben – hat das in Wahrheit dein Gehirn schon vor einer drittel Sekunde für dich getan. Dein subjektives Jetzt-Erleben hinkt zeitlich hinterher. Deine Gegenwart ist die Vergangenheit deines Gehirns. Aus wissenschaftlicher Sicht, hast also keinen freien Willen – es fühlt sich nur so an. Dein Gehirn sitzt allein am Steuer, du bist nur einpassiver Beobachter. Du wirst weiter sagen: Bin ich also dieser passive Beobachter? Reines Bewusstsein?

Du bist nicht dein Bewusstsein

Du weißt gerade jetzt mit absoluter Sicherheit, dass du existierst. Damit meinst du nicht die Welt und auch nicht deinen Körper. Und dabei ist es egal ob du wach bist oder träumst. Wenn du dich selbst fragst, ob du existierst, so wendet sich deine Aufmerksamkeit, dein Bewusstsein, auf sich selbst hin und du wirst dir deiner Selbst auf eine innerste intimste und lebendigste Weise bewusst. Du weißt, ohne dieses Bewusstsein würdest du aufhören zu existieren. Und trotzdem ist es immer noch ein Wissen. Du weißt, dass du bewusst bist. Es ist so sehr materielle Information, dass du sogar darüber nachdenken kannst. Damit ist das immer noch eine Erscheinung und nicht wirklich dein tiefstes und letztes Selbst. Was bleibt? Fragst du.

Was die Neurowissenschaft sagt

Die Neurowissenschaft geht davon aus, dass wir nur biologische Maschinen sind und dass auch alles Subjektive ebenso rein biologischen Ursprungs ist. Dabei betrachtet und beurteilt die Wissenschaft natürlich nur, was sie messen kann. Und Messbar ist nur, was existiert. Und Existenz hat nur, was Zeit und Raum einnimmt.

Nichts existiert außerhalb von Raum und Zeit

Für die Wissenschaft im Allgemeinen, gibt es nichts, was außerhalb von Zeit und Raum existieren könnte. Ohne Zeit gibt es keinen Raum und keine Veränderung. Ohne Veränderung gibt es keine Erscheinungen. Dabei ist es egal, ob das Universum real ist oder nur geträumt. Auch alles was du als Mensch bist, existiert nur in der Zeit. Körper, Gefühle, Gedanken und Bewusstsein. Alles hat einen Anfang, verändert sich und hat ein Ende. Und alles was du so in Zeit und Raum bist, kann die Wissenschaft auch messen.

Die Mystiker sagen komische Sachen

Für die objektive, messende Wissenschaft muss hier also alle Diskussion enden. Aber über Jahrhunderte gab es in verschiedensten Kulturen immer wieder Menschen die von etwas berichtet haben, was wir “mystische Schau“ und „mystische Erfahrung” nennen. Eine Transzendierung von Zeit und Raum. Ein “Schauen” jenseits der Grenzen der Erfahrung. Wir finden diese Berichte überall. Im Islam, Judentum, Christentum, Hinduismus, Buddhismus, Daoismus.

Eine transzendente Realität?

Auch wenn diese Berichte in verschiedensten Farben und Kleidern daherkommen, so tragen sie im Kern alle dieselbe Botschaft. Dass es eine höhere Realität gibt die jenseits von Zeit und Raum liegt. Das klingt natürlich erstmal verrückt. Vor allem macht es einfach keinen Sinn, dass ein Mensch der ja nur innerhalb von Zeit und Raum existieren kann eine Erfahrung machen sollte, die außerhalb von Zeit und Raum liegt. Aber der entscheidende Punkt ist dabei, dass es eben keine Erfahrung ist. Und dass es auch nicht etwas ist, was nicht auch jetzt schon zugänglich ist. Wovon diese Mystiker berichten, kann man sich in etwa so vorstellen:

Der Traum Gottes

Die Realität ist etwas, was Zeit und Raum übersteigt. Zeit und Raum (bzw. das Universum) ist nur ein Ausdruck dieser Realität. Ähnlich wie ein Hologramm nur räumlich erscheint. Oder auch wie ein Landschaftsbild nur scheinbar räumliche Tiefe hat. Die Welt ist wie der Traum eines Träumenden. Der Traum ist zwar da – aber er existiert nicht aus sich selbst heraus. Der Traum ist der bewegte Ausdruck eines unbewegten Träumers. Das Universum ist eine Art „Traum Gottes“.

Mystiker oder Wissenschaft – wer hat Recht?

Hier dreht sich in den Aussagen der Mystiker das Realitätsverständnis der Wissenschaft auf den Kopf. Plötzlich ist das Universum nicht mehr die grundlegende und letzte Realität – sondern nur noch eine Art Traum einer noch höheren Realität. Was hat das alles mit uns zu tun? Nun – die Behauptung ist, dass wir Selbst im tiefsten Kern diese höhere Realität sind und dass die Welt und unser Menschsein nichts ist als unser Traum.

Alles Verrückt und Einbildung?

An dieser Stelle mögen sich so manchem die Nackenhaare sträuben: „Das hat ja alles ganz gut und stringent logisch angefangen. Aber jetzt sind wir leider in pure Phantasterei abgeglitten!“ Ja, diese Stelle, dieser Übergang ist nicht einfach zu erklären. Aber lassen wir mal alle Wissenschaft und das Denken beiseite und beziehen wir uns nur auf unser direktes Erleben.

Was soll der Quatsch – ich bin doch!

Wir alle haben das klare und eindeutige Erleben – zu Sein. Wir sind! Bewusstes Sein. Auch wenn wir in innersten Kern weder Körper, Geist, Psyche noch Bewusstsein sein können – so bleibt doch am Ende immer noch die Tatsache, dass es eine Art Raum oder Feld gibt, in dem das alles erscheint. Was ist DAS? Was ist dein innerstes Selbst in welchem dein Bewusstsein und damit alles andere erscheint? Du hast jetzt die Entscheidung, dein subjektives Selbst-Erleben gemäß den obigen Ausführungen, als rein biologische und evolutionstechnische Fiktion anzuerkennen, oder die Möglichkeit in Betracht zu ziehen, dass DU etwas bist, was über das hinausreicht, was du bislang zu sein glaubtest.

Selbst-Erforschung

Wenn du als Mensch an dieser Stelle, die Untersuchung deiner Wirklichkeit, diese Erforschung deiner Selbst konsequent weiter betreibst, wirst du zum selben Ergebnis kommen wie all die Mystiker vor dir. Das DU gar nicht dieser Mensch bist. DU erkennst deine zeitlos wahre Natur. DU erkennst, dass dein Menschsein und die ganze Welt nicht ist, als ein vergänglicher Traum. Darin findet dein Mensch Frieden und Erleuchtung – und in der Reflektion deines erwachten Menschen ahnst Du dich selbst.

Kein Erreichen und kein Finden

In der Selbsterforschung gibt es kein Erreichen und kein Finden. Weil DAS, was durch unsere menschlichen Augen schaut, schon das Gesuchte ist. Der Suchende ist selbst das Gesuchte. Welche Bewegung könnte mich mir selbst näherbringen, wenn ich doch schon immer genau HIER bin? Die Lösung liegt in der Überwindung der Täuschung, dieser sterbliche Mensch zu sein. Dieser Mensch ist nur ein Bild. Ein flüchtiger Traum.

Der direkte Weg zur Erleuchtung

Wer Selbsterforschung betreibt, braucht nichts zu tun, außer zu unterscheiden, was er in der letzten Konsequenz ist – und was nicht. Er braucht nur die Täuschung als solche zu erkennen. Das ist die ganze Übung. Aber die Übung betrifft den Menschen und findet damit in Zeit und Raum statt und dauert also auch ihre Zeit. Das was DU bist, ist immer frei und ohne Täuschung. DU bist außerhalb der Zeit. Es ist immer der Traum der transparent werden muss.

Erkenne dich Selbst!

Gastbeitrag von Sascha A. Jaksic – https://www.live-satsang.de/

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Waldspaziergang durch den Reichtum der Schöpfung – Gastbeitrag von Reinhard Burgert

Es ist noch dunkel, als ich aufwache. Sorgfältig kämme ich mit meinen Fingern die hängen gebliebenen Träume aus den Haaren, neue, bunte Federn für meine Flügelspitzen. Mit mir löst sich ein unschuldiger Morgen aus der sanften Umarmung der Nacht, ich bereite einen grossen Topf Milchreis für meine Rückkehr zum frühen Sonnenuntergang, als mich die ersten Schiffsschaukelgefühle jauchzend in die Luft werfen … ich tanz die junge Sonne aus dem grauen Nebel heraus;  und flieg die Achterbahntreppe hinunter aus dem Haus.

Im Garten Eden knie ich nieder vor meiner uralten Salbeipflanze, betrachte ihre prickelnden Blätter und pflück eins davon mit meinem Mund. Sie beginnt spiralförmig zu tanzen, ich nehme Ihre Einladung an und Sie zieht mich wirbelnd durch  Ihren funkelnden Schoß in sich hinein, wir lassen die Materie hinter uns, als freie Seelen wehen wir durch Ihr himmlisches Naturreich. Die Kraftlinien der Biosphäre durchziehen das materielle Universum wie ein gewaltiges Spinnennetz, liebevoll, bedachtsam geknüpft, um fallende, zerfallende Seelen aufzufangen und sie zurück zur Liebe, ins eine Leben zu führen.

Mein Körper erhebt sich, spaziert zum nahen Kaiserblick-Wald einen schmalen Pfad hinauf, immer höher und höher. An einem kleinen Wigwam aus Ästen und Zweigen hält er inne, ich trete ein, kniee abermals nieder und lege meinen Kopf auf eine knorrige Wurzel. Betörender Duft aus Laub, Holz, Harz und Erde hüllt mich ein, füllt mich vibrierend aus, sie wächst durch mich hindurch, verzweigt sich bis in die Unendlichkeit und verbindet jede Zelle in mir, mit allen anderen Zellen aller biologischen Geschöpfe.

Spaziergänger mit Hunden gehen vorbei, ich grüsse sie herzlich, immer noch halb erdversunken und sie murmeln, alles ist gut, alles ist gut…

Es zieht mich auf eine Lichtung, barfuss steig ich auf den mächtigen, alten Baumstumpfriesen, die jubilierende Sonne steht im späten Vormittag und verschenkt mit milder Novemberkraft ihre letzten warmen Energieküsse, meine Arme werden zu Ästen, meine Hände tragen Blätter, ich recke und strecke, wachse ihr wunschlos selig entgegen. Meine Stirn berührt die ihre und ich schau ihr in die Augen, myriarden Lichtquanten durchjagen meinen Körper, wir senden unsere leuchtende Liebe in die Herzen aller Kreatur dieser Welt.

Meine Wanderung führt mich zu einem grünen Graben, und ich folge einem zarten Plätschern talabwärts durch hüfthohes Gestrüpp und Brombeergewächs, als ich plötzlich vor einer kleinen Tröpfelstufe des Quellbachs stehe. Feine silberne Fäden und Perlen die lustvoll aus einem moosigen Schoss in einen steinernen Kelch hinuntermurmeln und hineinklimpern. Ich sitze neben ihr andächtig im weichen Moos, setze meine Lippen an den kühlen Kelch und trinke dankbar vom süssen Wasser des leichten Lebens, das die gesamte Schöpfung durchfließt und allem seine Unsterblichkeit verleiht.

Weiter geht’s Richtung Mangfall, das Steiglein endet auf einer Wildwiese und ich liege ausgestreckt auf ihr in der Mittagssonne… meine Seele lauscht einer stillen lauten Stimme aus dem Mittelpunkt der Welt … ich hab dich gemacht  ~  ich hab dich lieb   ~  du bist mein   ~   ich bin dein   ~  du bist wie ich   ~  nur so schön anders   ~   komm…

Ich steh auf und mitten in meiner Welt … Seine Augen sind meine geworden … ein Atem … ein Herzschlag … ein Bewusstsein. Ich bin.

Ein  göttlicher Traumpfad schlängelt sich am Ufer entlang, immer wieder verweile ich beim Anblick des Flusses für Ewigkeiten im Augenblick, nach einer Weile halte ich an einem heisskalten Quellsee inne, sein kristallklares Wasser trägt einen Spiegel aus flüssigem Metall und erlaubt einen Blick in den tiefsten Abgrund der Seele und spiegelt gleichzeitig das Abbild des höchsten Himmels.

Sobald ein Windhauch die Oberfläche berührt, zerfällt jede Illusion zu Staub und löst sich auf, im Meer der einen Wahrheit.

An einer alten Brücke wechsele ich ans jenseitige Ufer, und folge dem märchenhaften Weg der Waldläufer bis zu einem abgestorbenem, abgebrochenen Baum, aus dessen Mitte ein neuer Baum wächst, dessen merkwürdige Wurzel sich wie eine Schlange am alten Stamm entlang in die Erde windet, ich beisse hinein, lehne meinen Kopf an die morsche Rinde, vergrabe meine Hand in einem Spalt des toten Holzes und nehme das Flehen und die Gebete der gefallenen Seelen wahr, ihre Sehnsucht nach Wärme und Liebe, den Schmerz und die Gram über ihr Fehlen am Nächsten und die inbrünstige Bitte, die Erde zu bewahren, sie nicht zu verstossen und auf ihre Rückkehr zu warten. Sie brauchen die Erde und unsere offenen Arme, sie habe keine andere Hoffnung.

Am späten Nachmittag überquere ich den sumpfigen Quell und Pfützengürtel, der die falsche Zivilisation vom wahren Märchenland trennt, noch einmal knie ich dankbar betend im feuchten Laub, erfüllt vom Rauschen des Wassers, dem Duft der Luft, der Wärme der Sonne, dem Halt der Erde.

In der verglühenden Abendsonne, beginnt sich mein wundervoller Kreislauf durch unsre schöne Welt zu schließen. Links und rechts der kleinen Teerstrasse schnattern, auf grossen, eingezäunten Feldern die Gänse eines Geflügelhofes … gaga gagagaga, gaga gagagaga, ich bleib stehen, halte ihnen freundlich meine gespreizten Hände entgegen, sie kommen neugierig und schüchtern näher und näher, wir schauen uns voller Herzenswärme in die Augen und unsere Seelen wehen zusammen durch diesen göttlichen Augenblick … gaga gagagaga … es gibt nicht mehr, als in aller Unschuld den Augenblick zu geniesen, für jetzt  ~  immer und ewig… gaga gagagaga…

Und gans liebe Grüße, von Chief Dancing Thunder:

…folgt der uralten Meisterschaft von Gewahrsein … (ihre) Rituale lehren hohe Wahrnehmungszustände und ausserkörperliche Erfahrungen, die wesentlich sind, um die materielle Welt zu stoppen und sich durch die Traumrealität zu bewegen, die als Brücke zur unendlichen Realität dient. Dies führt zum uralten Weg des „ohne Verstand Seins“ und dem Erreichen des „einen Verstandes“.

Aloha Ke Akua
(Reinhard Burgert)

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Wahre Befreiung ist, wenn nur DAS bleibt

„Wer glaubt, Gleichgewicht des Bewußtseins sei Befreiung, der irrt. Wer glaubt, alles in allem zu sehen sei Befreiung, der irrt. Es ist das Ich-Bewußtsein, das die Erde, die Sterne und den Himmel sieht und sich mit dem Geschehen identifiziert. Für jene, die leer, erloschen und ohne Bewußtsein sind, gibt es keine Erde, keine  Sternem, keinen Himmel und keine Welt. Die Welt von Dingen, Namen und Formen ist die Welt des Bewußtseins, und wenn das Bewußtsein stirbt, stirbt die Welt mit ihm. Nur DAS bleibt.“  – Mario Mantese, Im Land der Stille, S.240, Drei Eichen Verlag

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Die Menschheit vor dem Sündenfall und der erste Herrscher der Menschen

„In den Anfängen des kosmischen Zyklus lebte die Menschheit auf einer immateriellen Ebene und tanzte in der Luft in einer Art Märchenland, wo es keinen Bedarf an Nahrung oder Kleidung gab, und auch kein Privateigentum, keine Familie, Regierung oder Gesetze. Dann begann allmählich der Prozess des kosmischen Zerfalls, und die Menschheit wurde erdgebunden und spürte die Notwendigkeit von Nahrung und Schutz. Als die Menschen ihren urzeitlichen Ruhm verloren, entstanden Klassenunterschiede, und sie schlossen Vereinbarungen miteinander, indem sie die Institution des Privateigentums und der Familie akzeptierten. Mit diesem Diebstahl begannen Mord, Ehebruch und andere Verbrechen, und so trafen sich die Menschen und beschlossen, einen Mann aus ihrer Mitte zu ernennen, um die Ordnung aufrechtzuerhalten, als Gegenleistung für einen Teil der Ernte ihrer Felder und Herden. Er wurde „der Große Auserwählte“ (Mahasammata) genannt, und er erhielt den Titel Raja, weil er das Volk gefiel.“

Mahāvastu (buddhistische Schrift), auch nachzulesen in Al Basham, „The wonder that was India“ Seite 83

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Wann wird der Aufstieg stattfinden?

Wann wird der Aufstieg stattfinden? Sei Dir bewusst, dass die 3D-Matrix nichts anderes ist, als ein Abbild egozentrischen Denkens. Egozentrische Gedanken schufen den Sturz aus der Gnade und die Grenzen eines 3D-Bewusstseins. In diesem Moment, in dem alle Anhaftungen an die egozentrischen Ansichten fallen gelassen werden, geschieht dein individueller Aufstieg. Wie es innen ist, so ist es auch außen.

 

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Das wahre Selbst

Über das wahre Selbst:

Das wahre Selbst ist wie ein selbstleuchtender Spiegel. In diesem Spiegel entstehen die wechselnden Traumbilder der Welt. Aber der Spiegel selbst, wie eine weiße Leinwand, ändert sich nie in irgendeiner Weise.

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Die Wahrheit muss letztlich im eigenen Inneren gefunden werden

„Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.“ – Siddhartha Gautama (Buddha)
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Practised love, is it worth it? (English Version)

English version of the october 2018 newsletter:

What is love? What effect does love have when you walk the total path of love?
This is the theme of the Earth and Spirit Newsletter of October 2018.

Link to the free PDF document: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/E&G_2018_love.pdf

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Gelebte Liebe, lohnt sich das?

Gelebte Liebe, lohnt sich das?

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

Liebe, das ist vollständige Authentizität und Wahrheit.

Aus menschlicher Sicht hat man scheinbar oft Nachteile
oder bringt sich in Gefahr, wenn man wirklich zur Liebe hält.

Daher will ich in diesem Newsletter ein Licht auf das
Thema werfen, auch weil ich beobachtet habe, dass viele Leute mehr Erfolg
auf dem spirituellen Weg haben werden, wenn sie den Sinn und Wert der
gelebten Liebe deutlicher erkennen.

Die Liebe und das menschliche Leben

Liebe ist nicht von dieser Welt

Es gibt in jedem menschlichen Leben, ob geistlich oder
nicht, immer wieder Situationen, wo wir eine manchmal sogar schmerzhafte
Entscheidung zwischen Liebe und materiellen Vorteilen treffen müssen.
Diese wenigen Situationen sind es, die maßgeblich über unseren
spirituellen Fortschritt oder Nicht-Fortschritt entscheiden
, dabei führt
die Hingabe an die Liebe IMMER Schritt für Schritt und oft zunächst für uns
unsichtbar zur Verwirklichung der Erleuchtung.

Hier einige Beispiele für schwierige Situationen, die
viele Menschen kennen:

  1. Wähle ich einen Lebensweg oder Beruf, der mir wirklich
    entspricht oder nehme ich den, der mehr Geld bezahlt?
  2. Bin ich mit dem Partner zusammen, den ich wirklich liebe, auch
    wenn z.B. Familie, Freunde oder Gesellschaft dagegen sind, oder wähle ich
    den Partner, bei dem ich mehr Sicherheit, Status oder Bequemlichkeit
    erhalte?
  3. Wenn eine große Menge Menschen den Weg der Unwahrheit geht,
    habe ich die Kraft, innerlich und äußerlich einen anderen Weg zu gehen,
    insbesondere dann, wenn der Weg der Wahrheit (große?) materielle und
    persönliche Nachteile bringt oder passe ich mich dem System an, damit ich
    gut dastehe?
  4. Wenn sich die Gelegenheit bietet, sehr hohe Profite durch
    unseriöse oder moralisch zweifelhafte Geldanlagen zu erlangen, werde ich
    investieren oder davon ablassen?
  5. Wähle ich meine Nahrungsmittel ausschließlich nach meinem
    Geschmack und Vorlieben aus oder lasse ich Liebe und Mitgefühl zu Tieren und
    Pflanzen in meine Auswahl hineinfließen?
  6. Wenn ich fühle, dass mich eine Lebenssituation, z.B. in der
    Arbeit oder eine unglückliche Ehe, nicht mehr erfüllt, habe ich den Mut dem
    Leben zu vertrauen und etwas zu ändern oder bleibe ich in der alten
    Situation, damit ich „sicher“ bin?

Oben nur eine wirklich sehr kleine Auswahl. Es gibt
noch massenhaft weitere Beispiele zu diesem Thema.

Wichtig ist zu erkennen, dass es wirklich in jedem
Leben zahlreiche solche Situationen gibt, in denen ich geprüft werde, was
mir wirklich wichtig ist.

Wenn ich in solchen Situationen nur die materiellen
Vorteile wähle, liegt zwar das kurzfristig positive äußere Ergebnis
sozusagen auf der Hand. Wenn ich jedoch die Liebe wähle, begebe ich mich
scheinbar auf einen unsicheren Pfad. Ich weiß nicht, was mir das einbringen
wird, ich kann oft nur sehen, dass es meine eigentliche Wahrheit ist. Sicher
sehen kann ich zunächst jedoch den Verzicht, den ich haben werde, wenn ich
die Liebe wähle.

Die Liebe ist daher eine schwierige Wahl. Viele Leute
werden leider nicht im Leben die Liebe wählen, sondern sich anpassen. Wenn
ich den Weg der Liebe gehe, bin ich oft alleine, denn den anderen fehlt
häufig der Mut dazu oder sie haben andere Ziele.

Und dennoch, wenn ich nicht den Weg der Liebe gehe,
fehlt mir etwas sehr Wichtiges.

Ich weiß dann, dass ich nicht wirklich ehrlich zu mir
selbst und anderen bin. Ich habe zumindest innerlich das Gefühl ein
Verlierer zu sein, denn etwas Anderes war stärker und wichtiger als die
Wahrheit.

Liebe hat daher viel mit Vertrauen in das Leben zu tun.
Es ist eine Art Hingabe an das Gute und zunächst ein verstandesmäßiges
Nicht-Wissen, wohin die Reise geht.

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Gelebte Liebe ist das Gegenteil von einem verstandeskontrollierten Leben.

Um ein kreatives (intuitives) Leben zu leben, müssen wir unsere Furcht verlieren
falsch zu liegen.

Ein kontrolliertes Leben wird vom Verstand geführt. Wir eignen uns Wissen über
das Bekannte an, planen, strengen uns an, um ans vorgestellte Ziel zu
gelangen.

Der spirituell ungeläuterte Verstand aber leitet seine
Ziele (Wünsche) nur aus der Vergangenheit bzw. aus der Identifikation mit
dem Körperbewusstsein ab. Wir versuchen, körperliche Genüsse zu sichern.
Sicherheit für den Körper in einer unsicheren Welt zu erschaffen. Wir
versuchen eine hohe soziale Position in der Gesellschaft zu sichern, um uns
sinnliche Genüsse und Sicherheit zu schaffen und ein anziehender
Sexualpartner für das andere Geschlecht zu sein.

Menschliche Leben spielen sich spirituell gesehen
häufig nur weitgehend in dem oben genannten Rahmen ab, sie entsprechen nur
den ersten 3 Chakren (von 7) im indischen Chakrensystem[1].

Dieses sicherheitsorientierte und kontrollierte Leben
ist auch ein angstorientiertes Leben, was sich letztlich aus dem
Glauben ableitet, dass Glück in diesen äußeren Dingen wie Sicherheit,
materielle Fülle und Anerkennung liegt.

Leider haben wir jedoch keine absolute Kontrolle
über das Außen und tief im Inneren wissen wir das. Immer wieder zerbrechen
Beziehungen, wir verlieren Geld oder Anerkennung oder selbst, wenn alles gut
läuft, verlieren wir am Ende des Lebens alle äußeren Errungenschaften durch
den Tod und seine Eiseskälte.

Kaum jemand hat jedoch ausprobiert, was passiert, wenn
man sein Leben in die andere Richtung lenkt.

Was passiert, wenn man nicht äußeren Dingen, wie
Sicherheit, Geld oder Anerkennung den höchsten Wert im Leben einräumt,
sondern der Spontanität und Hingabe und dem Nicht-Wissen der Liebe bzw.
authentischen Wahrheit des Moments?

Kaum jemand probiert es aus, weil das Risiko als so
groß erscheint und dennoch liegt, gemäß dem Zeugnis der wenigen, die es
wirklich so gelebt haben, alle Seligkeit und Fülle in einem solchen
authentischen Leben der Liebe, das letztlich dann sogar die irdische Welt
transzendiert.

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Warum das „gewöhnliche weltliche Leben“ spirituell gesehen eine
Sackgasse und Tragödie ist

Das Leben kann nie vollendet
werden, es sei denn, es wird wieder in seine offenbare Ursache gebracht;
dort ist das Leben ein Sein. Die Seele empfängt dieses Sein, wenn sie
bis auf den Grund stirbt, auf dass wir leben in jenem Leben in dem das Leben
ein Sein ist.
– Meister Eckhart

Viele Menschen leben ihr Leben ohne jemals Gott zu
suchen. Der Gedanke an die Möglichkeit der Erleuchtung kommt ihnen gar
nicht, oder erscheint nicht interessant. Außerdem hat man sowieso genügend
Sorgen und Probleme und auch persönliche Ziele und Wünsche.

Die Menschen wissen gar nicht, welchen fatalen Fehler
sie machen, wenn sie Gott bzw. der Suche nach dem wahren Selbst und damit
wahrer bedingungsloser Liebe keine Aufmerksamkeit schenken.

Was es auch an Körperlichkeit, an Empfindungen, an Gemütsregungen,
an Bewusstsein gibt, ob vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, man sollte
in rechter Einsicht erkennen: „Das gehört mir nicht, das bin ich nicht,
das ist nicht mein Ich“
– Buddha

Ich erkläre Euch das jetzt im Rahmen meiner Erkenntnisse vom spirituellen Weg.
Erst jetzt, wo ich eine gewisse Tiefe meines Wissens erreicht habe, ist mir
voll bewusst, warum es wirklich so wichtig ist, mit aller Kraft nach der
Erleuchtung zu streben, so wie es Buddha schon vor langer Zeit sagte, und
diese Suche in keinem Fall aufgeschoben werden sollte.

Wir unterliegen nämlich, in der menschlichen
Identifikation, einigen sehr massiven Irrtümern.

Wir halten uns entweder für körperliche Menschen oder
wir halten uns (in manchen Fällen) für ein Geistwesen, was Mensch sein will.
Wir glauben, in dieser menschlichen Erfahrung könnten wir die Liebe erfahren
und glücklich sein.

Das Problem ist, dass wir nicht erkennen können, dass
wir nicht der Körper sind und daher unsere wirklichen Bedürfnisse auch
anders sind und dass unser eigentliches Lebensfeld daher auch nicht in
dieser 3D-Sphäre ist.

Wir sind ewiges reines Licht und unser Wesen ist
reine und bedingungslose Liebe.

Die fünf Ursachen des Leides sind:
das Nicht-Wissen um die wirkliche Natur der Dinge, die Vorstellung von der
Existenz des Ichs, Zuneigung, Abneigung und die Sorge um das eigene Leben
– Patanjali Yoga Sutren, II,3

Dieses reine Licht kann durch gerichtete Aufmerksamkeit und die gerichtete Kraft
des Denkens Traum-Realität erschaffen[2].
Es ist eine hohe und mächtige Kraft, die unser geistiges Erbe ist. Es ist
eine Fähigkeit unserer Seele, also des reinen Lichts, was wir sind.

Alles worauf diese Schöpfungskraft lange genug
konzentriert gerichtet ist und was tief im Innersten geglaubt wird, wird
wahr (im Traum).

Diese Schöpfungskraft ist unendlich mächtig. Jedoch ist
es auch möglich, diese zu missbrauchen. Dies geschieht, wenn die
Schöpfungskraft nicht mehr im Einklang mit dem innersten Herzen (Gott)
verwendet wird. So eine Schöpfung ist dann eine „abgetrennte Schöpfung“.

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Vor unendlich langer Zeit begann hier in der 3. Dimension das Experiment der Trennung vom Ganzen
im Bewusstsein.

Ob die Trennung vom Ganzen von Gott (reinem
Bewusstsein) gewollt war oder einfach nur entstanden ist, weil es aufgrund
des freien Willens der Seelen möglich war, ist unbekannt.

Sicher fest steht für mich nur, dass es zu einer
Disharmonie im Geist und folgend auch in der Schöpfung kam.

Einige der geistigen Lichter, die die Seelen alle sind,
erschufen in ihrer Vorstellung, dass sie größer oder heller strahlen könnten
als andere und als Gott selbst, was aber tatsächlich niemals möglich ist, da
alles eins und homogen im Ursprung ist und alles Geschaffene letztlich
Täuschung ist.

Wenn die Welt, also das was gesehen
wird, verschwindet, dann geschieht die Verwirklichung des Selbst, welches
der Seher ist.
– Wer bin Ich? S.3, Ramana Maharshi

Aber
in der Vorstellung, einer illusionären Schöpfung, ist es möglich. Es
erscheint real, obwohl es das nicht ist.

Diese Vorstellung staute die Energie auf der einen
Seite und verringerte sie auf der anderen. Es wurden durch den
Trennungsgedanken
Barrieren geschaffen und die Schwingung
verdichtete
sich und fiel ab.

Alle Seelen, die am Experiment der Trennung also
teilnahmen, die vom Vater ausgegangenen Söhne, erschufen gemeinsam, gemäß
dem spirituellen Entsprechungsgesetz „Wie Innen so Außen“, durch ihre
Vorstellungskraft aus der Leere den dichten materiellen Kosmos und den
physischen Körper.

Der Trennungsgedanke ist jedoch nicht aus der Liebe,
denn er ist leidvoll.

Im Laufe der Zeit verdichtete sich die Trennung immer mehr und die Seelen,
eigentlich aus reinem Licht bestehend, vergaßen immer mehr und mehr ihre
Herkunft aus dem Licht und fielen immer mehr auf ihre Schöpfung, den
physischen Körper und seine begrenzten Fähigkeiten zurück. Dieses
Zurückfallen ist eine Folge der Trennung, denn durch die vorgestellten
Grenzen kann die ALL-EINE-Energie immer weniger fließen und wird immer
kleiner.

Die Ich-Vorstellung ist Leidursache insofern,
als man sich mit dem Körper, der Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit identifiziert und
darin sein eigentliches Wesen sieht.
– Patanjali Yoga Sutren, II,6

Die Liebe bzw. das wahre Selbst geriet immer mehr in
Vergessenheit und im immer dominanteren angstbesetzten Egobewusstsein
kämpfte man von nun an gegen alles und jeden, um die geschaffene äußere
Welt.

Vom Verlust des Seelenbewusstseins erzählt z.B. die
bekannte Geschichte vom verlorenen Sohn aus der christlichen
Bibel
, wie mir vor Jahren aus der geistigen Ebene in meiner Meditation
(damals auf einem ZEN-Kurs im Kloster) mitgeteilt wurde. Der Sohn geht vom
Vater (Gott bzw. dem Urgrund) hinaus, um die Welt (d.h. das Ego) zu
erfahren, und verprasst sein geistiges Erbe, d.h. das Wissen, wer er
ist, den Zugang zu Gottes Lichtreich (die astrale und kausale Schöpfung) und
seine spirituellen Fähigkeiten, und verliert sich dabei im Elend der
physischen Welt, bis er wieder zurückfindet zum Vater und freudig in seinem
geistigen Zuhause (Gottes Königreich) wiederaufgenommen wird.

Seit dem „Sündenfall“ der Trennung vom Ganzen leidet
die Seele, also DU, in der Welt bewusst oder unbewusst Qualen, weil sie
nicht mehr weiß, wer sie ist und was Glück bedeutet.

Sie erkennt nicht, dass sie nicht der Körper ist,
sondern dass der Körper NUR wiederum die Schöpfung der Seele ist. Die Seele
kann somit auch nicht mehr unterscheiden zwischen Ihren Bedürfnissen (Verwirklichung
der Einheit mit Gott
) und den sinnlichen Bedürfnissen des Körpers.
Sie glaubt, die sinnlichen Bedürfnisse des von ihr geschaffenen Körpers
wären ihre eigenen Bedürfnisse.

Die Seele leidet unter großer Existenzangst, d.h. Angst
vor dem Tod, weil sie durch die Identifikation mit dem Körper ihre
Ewigkeit
nicht mehr erkennt und sich nun für vergängliche Materie hält.

Die Seele kennt im Trennungszustand auch das Glück
der beziehungslosen Liebe
, d.h. geistige Ekstase/Ananda[3],
nicht mehr.

Die dreidimensionale Welt ist nur ein Spiegelbild des
mentalen Inhalts aller Seelen, die in den Trennungsgedanken gefallen sind.
Sie sind alle hier (scheinbar) aufgrund des Entsprechungsgesetzes: „Wie
Innen so Außen“.

Nun kann die Seele ihre geistige Heimat (das göttliche
Zuhause beim Vater) nicht mehr sehen, wo sie in Wirklichkeit, jenseits des
Traums, immer noch ist und alles hat.

Nicht-Wissen ist es, Vergängliches für ewig dauernd
zu halten und Unreines für rein, das leidvolle nicht als solches zu erkennen und für angenehm
zu erachten und das eigentliche Wesen im Unwesentlichen zu sehen.
– Patanjali Yoga Sutren, II,5

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Das Galeriegleichnis als Metapher für den geistigen Zustand der Unwissenheit

Die Seelen auf der materiellen Ebene gleichen Besuchern
in einer Bildergalerie, die wie verrückt und voller Angst auf das Bild vor
ihnen starren und ihren Blick nicht mehr abwenden können. Sie
haben vergessen, dass sie nicht das Bild sind, sondern der Besucher und dass
sie sich in Wirklichkeit frei bewegen können und eigentlich überhaupt
nichts
mit dem gesehenen Bild zu tun haben.

Für den Erwachenden jedoch ist es anders. Er
fängt zuerst, durch den Weg der Kontemplation[4],innerlich
zu erkennen, dass er nicht das gesehene Bild ist. Nach und nach kann er
zuerst den Blick vom gesehenen Bild etwas abwenden, dann den Kopf drehen und
die anderen gefangenen Besucher der Galerie vor ihren Bildern sehen, dann in
der Galerie frei umherspazieren und schließlich – nach Wunsch
– auch die Galerie komplett verlassen oder in der Galerie
bleiben, um andere erstarrte Besucher zu erwecken[5].

Indien:
Was ist das Wesen des Gewahrseins?
Das Wesen des Gewahrseins ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit
(Sat-Chit-Ananda).
– Wer bin Ich? S.3, – Ramana Maharshi

Christentum:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt. – Johannes 18,36
und Man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es!
Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch

Christliche Bibel, Lukas 17,21

Es ist wirklich wichtig, zu erkennen, wer man ist, sonst verbleibt man in einem
tiefen und leidvollen Schlaf.

Man ist in Wirklichkeit ewiges und freudvolles
Bewusstsein, frei von Ängsten und Sorgen.

Man erkennt im Täuschungszustand nicht, dass man nicht
größer oder kleiner als andere Seelen sein kann und dass man nicht besser
oder weniger entwickelt sein kann als andere. Denn im Licht, jenseits der
Täuschung, ist alles sich stets seiner Einheit im Ursprung bewusst.

Wir sind immer unberührt – das muss man nur erkennen.
Diese Erkenntnis ist
Moksha
, bzw. die Befreiung aus dem Kreis der Wiedergeburt.

Solange man es nicht erkennt, wird in der Seele ein
mentaler Traum nach dem anderen generiert. Dieses fortwährende mentale
Träumen und Wiedererschaffen des Trennungszustands ist Reinkarnation. Man
sucht unbewusst nach dem ewigen Glück und der ewigen unbegrenzten Liebe in
Täuschungsträumen, wobei man die Liebe und die Fülle in Wirklichkeit schon
ist.

Die Fülle der Liebe ist eine Vergöttlichung des Bewusstseins, was
wiederum bereits unser wahres Selbst ist.

Das ist der Endzustand. Vergöttlichung wird aber schon
vorher teilweise in einem noch menschlichen, d.h. mit dem Körper
identifizierten, Bewusstsein durch den geistigen Weg immer mehr entfaltet[6],
vor allem ab der Stufe des Herz Chakra-Bewusstseins und höher, und
bereichert auch dann schon die menschliche Erfahrung
[7],
schon lange vor der endgültigen Erleuchtung.

Wird die Liebe aber schließlich perfektioniert, so
erhebt sich das Bewusstsein völlig aus den nur vorgestellten
Begrenzungen des Fleisches.

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Hier noch einige Zitate aus Ost und West

Völlig befreite Meister können sich von ihrem Körper
lösen, d.h. den Körper ablegen und „sterben“ und in Gottes Königreich völlig
eingehen, oder der physische Körper wird noch aufrechterhalten, um die
Wahrheit zu lehren. Der Körper ist aber dann auch für sie kein Hindernis
mehr und sie sind frei von aller Furcht (Jivanmukti).

Wer inmitten des Elends ungestört bleibt, sich
nicht nach Vergnügen sehnt und frei von Bindung, Angst und Wut ist, wird als
Weiser der ständigen Verwirklichung bezeichnet.
– Kapitel 2, Vers 56 –

Bhagavad Gita

Die höchste Selbsterkenntnis wird in Indien, bzw. im
Advaita,  in der Form des Lehrspruchs „Tat-Tvam-Asi
bzw. „Du bist das“ offiziell gelehrt.

Wörtlich bedeutet Tat Tvam Asi[8]
„dass das Selbst (d.h. unser wahres Selbst, die Seele)
– in seinem
ursprünglichen, reinen, ursprünglichen identisch mit der ultimativen
Realität (Brahman=Gott) ist, die der Grund und Ursprung aller Phänomene
ist“.

Das vollkommene Wissen (Jnana),
dass dies so ist beinhaltet völlige Wunschlosigkeit (Vairagya)
nach der irdischen Welt und bewirkt die Erfahrung von

Moksha
(Befreiung).  Womit sich der Kreis schließt. Die Liebe
befreit von der schmerzhaften Identifikation mit Ego und dem Leiden.

Hier auch noch eine Beschreibung dazu, aus unserem
Kulturkreis,  vom christlichen Mystiker

Meister Eckhardt
[i]:

Nun könntest du fragen, was denn die Abgeschiedenheit sei, wenn sie so
edel an sich selbst ist? Nun sollst du erfahren, dass richtige
Abgeschiedenheit nichts anderes ist als dass der Geist gegen alle Umstände,
sei es Freude oder Leid, Ehre, Schande oder Schmach, so unbeweglich bleibt,
wie ein breiter Berg gegen einen kleinen Wind. Diese unbewegliche
Abgeschiedenheit bringt den Menschen in die größte Gleichheit mit Gott. Denn
dass Gott Gott ist, das hat er von seiner unbeweglichen Abgeschiedenheit,
und davon hat er seine Reinheit und seine Einfachheit und seine
Unwandelbarkeit. Will daher der Mensch Gott gleich werden, soweit eine
Kreatur Gleichheit mit Gott haben kann, so muss er abgeschieden sein. Und du
sollst wissen: leer sein aller Kreaturen ist Gottes voll sein, und voll sein
aller Kreatur ist Gottes leer sein.

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Die Unfähigkeit, die Wahrheit nur durch den Verstand alleine rein
intellektuell zu erfassen:

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. – Matthäus 5:3, Christliche Bibel

Die Wahrheit der Erleuchtung jedoch können wir nicht mit dem
Verstand alleine verstehen, z.B. durch Auswendiglernen. Wir müssen den Weg
der Liebe und Hingabe tatsächlich gehen. Denken heißt auch
UR-Teilen, und nur durch echte gelebte Liebe kann daher Verschmelzung mit
Gott, dem kosmischen Geliebten, erreicht werden. Wenn wir aber nur denken,
dann denken wir nur ÜBER etwas und bleiben letztlich davon auch getrennt.

Der gewöhnliche Verstand ist von den körperlichen
Sinnen abhängig und kann deshalb nur Dinge dieser Welt
erfassen.

Der Verstand muss erst durch die göttliche Liebe in der
Meditation verdunkelt, geläutert und umgeformt werden, bevor die Einheit mit
Gott von Seele [d.h. Geist] zu Geist direkt erfahren werden kann, ohne
Intermediär, und anschließend vom körperlichen Verstand (unvollkommen)
interpretiert werden kann.

Auch hier finden wir wieder in Ost und West die gleiche
Erkenntnis vor. So sagt der christlichen Mystiker

Johannes vom Kreuz
:

Mein Erkenntnisvermögen trat aus sich heraus und
wurde aus einem menschlich-natürlichen zu einem göttlichen; denn da
es Gott es sich durch diesen Läuterungsprozess einte, versteht es nun
nicht mehr
dank der eigenen Lebenskraft und des eigenen natürlichen
Lichtes, sondern dank der göttlichen Weisheit, mit der es geeint wurde.
[ii]

Allgemein über den transformativen Vorgang, den
spirituellen Aufstieg, schreibt er z.B.:

Diese dunkle Nacht ist ein
Einströmen Gottes in den Menschen, das ihn von seinen gewohnheitsmäßigen
natürlichen und geistigen Unkenntnissen und Unvollkommenheiten läutert; die
Kontemplativen nennen sie eingegossene Kontemplation oder auch „mystische
Theologie“. Hier belehrt Gott den Menschen geheimnisvoll und unterrichtet
ihn in der Vollkommenheit der Liebe, ohne dass er dabei etwas tut noch das
Wie versteht
. Diese eingegossene Kontemplation, insofern sie liebende
Weisheit Gottes ist, hat im Menschen hauptsächlich zwei Auswirkungen: Sie
läutert und erleuchtet ihn und bereitet ihn so für die Liebeseinung mit Gott
vor. Es ist die gleiche liebende Weisheit, welche die seligen Geister durch
Erleuchtung läutert, die auch hier den Menschen läutert und erleuchtet
[iii].

Der spirituelle Weg der Liebe als alchemischer Weg

Der spirituelle Weg der Liebe ist im Wesentlichen eine
Alchemie, in der sich das gefallene und getäuschte Bewusstsein durch die
Energie der Liebe zurück in ein göttliches Schöpferbewusstsein erhebt.

Weil unser wahres Wesen Ewigkeit ist, kann uns die Welt
mit ihren vergänglichen Verlockungen auch niemals wirklich dauerhaft
zufriedenstellen. Vergängliches kann eben nicht mit Ewigem konkurrieren. Im
ewigen Leben in Gott in der Liebe gibt es keine Furcht mehr und alles Leid,
was aus der im Irrtum angenommenen Identifikation mit dem Körper
zusammengehangen hat, fällt von der Seele, d.h. uns, ab, wenn sie
schließlich wieder zum Vater zurückkehrt.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige
Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber
fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.
– 1. Johannes 4:18 –
Christliche Bibel

Herzliche und lichtvolle Grüße an Euch,
Euer
Bernhard Goller (Damodar)

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[1] Mooladhara, Swadhistana, Manipura bzw. Wurzelchakra, Sexualchakra und Bauchchakra. Bei kreativen und
religiösen, aber noch nicht erleuchteten Menschen, sind noch andere Chakren,
neben den ersten drei Chakren, teilweise geöffnet, was ihre menschliche
Erfahrung erweitert. Mehr zu den Chakren hier auf Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Chakra
Zum Text

[2] Für detailliertere Informationen zu dem Thema empfehle
ich als Einstieg z.B. die Lektüre „The Law of Attraction“ von Esther und
Jerry Hicks oder andere vergleichbare spirituelle Bücher und Filme. Zum Text

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Sat-Chit-Ananda Zum Text

[4] Mehr Informationen im Newsletter vom Juni 2018 hier http://www.erde-und-geist.de/gedanken/meditation.pdf
Zum Text

[5] Dies Symbolbild des Galerieverlassens entspricht der Befreiung aus
dem Zyklus der Reinkarnation nach Buddha (Moksha). Zum Text

[6] Nähere Infos zur teilweisen Realisation der Liebe im Herzbewusstsein hier: https://wiki.yoga-vidya.de/Vishnu_Granthi Zum Text

[7] Beispiele sind Menschen, die im Herzchakra
oder höher schwingen aber noch nicht die Buddhastufe der völligen Be-freiung erreicht haben: Ich persönlich
denke hier z.B. an Menschen wie Mahatma Ghandi oder Mutter Theresa, die in überpersönlicher Liebe der
Menschheit gedient haben. Sie lebten in einem für gewöhnliche Menschen unverständli-chen Bewusstseinszustand. Zum Text

[8] gemäß Advaita, der Lehre der Nicht-Dualität,
die die spirituelle Hauptlehre Indiens ist. Eine Sichtweise, die auch ich durch meinen Kontemplationsweg
für mich als wahr erkannt habe. Zum Text


 

[i] Traktat Nr. 3, von der Abgeschiedenheit Zum Text

[ii] Johannes vom Kreuz, die Dunkle Nacht, S.102, Herder Spektrum Verlag, 10. Auflage 2010 Zum Text

[iii] Johannes vom Kreuz, die Dunkle Nacht, S.103, Herder Spektrum Verlag, 10. Auflage 2010 Zum Text

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Erleuchtung ist immer unabhängig von Entwicklungen in der Außenwelt

Es gibt einen Weg; Immer absolut sicher zu absolutem Glück zu finden, egal ob die Außenwelt zum Teufel geht, oder nicht.

Das ist der klassische Erleuchtungsweg.

Einige Zitate siehe unten.

Quelle: Viveka Chudamani (übersetzt: Kronjuwel der Unterscheidung)
Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Vivekachudamani

 

  1. Welcher Weise Mann würde diese Freude an der Höchsten Glückseligkeit ablegen und in inhaltslosen Dingen schwelgen? Wenn der überaus bezaubernde Mond leuchtet, wer will schon Blick auf einen gemalten Mond?
  2. Aus der Wahrnehmung unwirklicher Dinge gibt es weder Befriedigung noch ein Ende von Elend. Deshalb, zufrieden mit der Verwirklichung des Glückseligen Absoluten, dem Einen ohne Zweites, lebe glücklich in einem Zustand der Identität mit dieser Realität.
  1. Für den Weisen, der Brahman erkannt hat, wird der Verstand, der die Ursache des Unwirklichen ist, vollkommen ruhig. Dies ist wahrlich sein Zustand der Stille, in dem, identifiziert mit Brahman, hat er ständig Freude am Glückseligkeits-Absoluten, dem Einen ohne Zweites.

Englischer Originaltext:

521. What wise man would discard that enjoyment of Supreme Bliss and revel in things
unsubstantial ? When the exceedingly charming moon is shining, who would wish to
look at a painted moon ?

522. From the perception of unreal things there is neither satisfaction nor a cessation of
misery. Therefore, being satisfied with the realisation of the Bliss Absolute, the One
without a second, live happily in a state of identity with that Reality.

525. To the sage who has realised Brahman, the mind, which is the cause of unreal
fancies, becomes perfectly tranquil. This verily is his state of quietude, in which,
identified with Brahman, he has constant enjoyment of the Bliss Absolute, the One
without a second.

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