Wann wird der Aufstieg stattfinden?

Wann wird der Aufstieg stattfinden? Sei Dir bewusst, dass die 3D-Matrix nichts anderes ist, als ein Abbild egozentrischen Denkens. Egozentrische Gedanken schufen den Sturz aus der Gnade und die Grenzen eines 3D-Bewusstseins. In diesem Moment, in dem alle Anhaftungen an die egozentrischen Ansichten fallen gelassen werden, geschieht dein individueller Aufstieg. Wie es innen ist, so ist es auch außen.

 

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Das wahre Selbst

Über das wahre Selbst:

Das wahre Selbst ist wie ein selbstleuchtender Spiegel. In diesem Spiegel entstehen die wechselnden Traumbilder der Welt. Aber der Spiegel selbst, wie eine weiße Leinwand, ändert sich nie in irgendeiner Weise.

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Die Wahrheit muss letztlich im eigenen Inneren gefunden werden

„Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
Glaube nichts, weil alle es glauben.
Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.“ – Siddhartha Gautama (Buddha)
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Practised love, is it worth it? (English Version)

English version of the october 2018 newsletter:

What is love? What effect does love have when you walk the total path of love?
This is the theme of the Earth and Spirit Newsletter of October 2018.

Link to the free PDF document: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/E&G_2018_love.pdf

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Gelebte Liebe, lohnt sich das?

Gelebte Liebe, lohnt sich das?

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

Liebe, das ist vollständige Authentizität und Wahrheit.

Aus menschlicher Sicht hat man scheinbar oft Nachteile
oder bringt sich in Gefahr, wenn man wirklich zur Liebe hält.

Daher will ich in diesem Newsletter ein Licht auf das
Thema werfen, auch weil ich beobachtet habe, dass viele Leute mehr Erfolg
auf dem spirituellen Weg haben werden, wenn sie den Sinn und Wert der
gelebten Liebe deutlicher erkennen.

Die Liebe und das menschliche Leben

Liebe ist nicht von dieser Welt

Es gibt in jedem menschlichen Leben, ob geistlich oder
nicht, immer wieder Situationen, wo wir eine manchmal sogar schmerzhafte
Entscheidung zwischen Liebe und materiellen Vorteilen treffen müssen.
Diese wenigen Situationen sind es, die maßgeblich über unseren
spirituellen Fortschritt oder Nicht-Fortschritt entscheiden
, dabei führt
die Hingabe an die Liebe IMMER Schritt für Schritt und oft zunächst für uns
unsichtbar zur Verwirklichung der Erleuchtung.

Hier einige Beispiele für schwierige Situationen, die
viele Menschen kennen:

  1. Wähle ich einen Lebensweg oder Beruf, der mir wirklich
    entspricht oder nehme ich den, der mehr Geld bezahlt?
  2. Bin ich mit dem Partner zusammen, den ich wirklich liebe, auch
    wenn z.B. Familie, Freunde oder Gesellschaft dagegen sind, oder wähle ich
    den Partner, bei dem ich mehr Sicherheit, Status oder Bequemlichkeit
    erhalte?
  3. Wenn eine große Menge Menschen den Weg der Unwahrheit geht,
    habe ich die Kraft, innerlich und äußerlich einen anderen Weg zu gehen,
    insbesondere dann, wenn der Weg der Wahrheit (große?) materielle und
    persönliche Nachteile bringt oder passe ich mich dem System an, damit ich
    gut dastehe?
  4. Wenn sich die Gelegenheit bietet, sehr hohe Profite durch
    unseriöse oder moralisch zweifelhafte Geldanlagen zu erlangen, werde ich
    investieren oder davon ablassen?
  5. Wähle ich meine Nahrungsmittel ausschließlich nach meinem
    Geschmack und Vorlieben aus oder lasse ich Liebe und Mitgefühl zu Tieren und
    Pflanzen in meine Auswahl hineinfließen?
  6. Wenn ich fühle, dass mich eine Lebenssituation, z.B. in der
    Arbeit oder eine unglückliche Ehe, nicht mehr erfüllt, habe ich den Mut dem
    Leben zu vertrauen und etwas zu ändern oder bleibe ich in der alten
    Situation, damit ich „sicher“ bin?

Oben nur eine wirklich sehr kleine Auswahl. Es gibt
noch massenhaft weitere Beispiele zu diesem Thema.

Wichtig ist zu erkennen, dass es wirklich in jedem
Leben zahlreiche solche Situationen gibt, in denen ich geprüft werde, was
mir wirklich wichtig ist.

Wenn ich in solchen Situationen nur die materiellen
Vorteile wähle, liegt zwar das kurzfristig positive äußere Ergebnis
sozusagen auf der Hand. Wenn ich jedoch die Liebe wähle, begebe ich mich
scheinbar auf einen unsicheren Pfad. Ich weiß nicht, was mir das einbringen
wird, ich kann oft nur sehen, dass es meine eigentliche Wahrheit ist. Sicher
sehen kann ich zunächst jedoch den Verzicht, den ich haben werde, wenn ich
die Liebe wähle.

Die Liebe ist daher eine schwierige Wahl. Viele Leute
werden leider nicht im Leben die Liebe wählen, sondern sich anpassen. Wenn
ich den Weg der Liebe gehe, bin ich oft alleine, denn den anderen fehlt
häufig der Mut dazu oder sie haben andere Ziele.

Und dennoch, wenn ich nicht den Weg der Liebe gehe,
fehlt mir etwas sehr Wichtiges.

Ich weiß dann, dass ich nicht wirklich ehrlich zu mir
selbst und anderen bin. Ich habe zumindest innerlich das Gefühl ein
Verlierer zu sein, denn etwas Anderes war stärker und wichtiger als die
Wahrheit.

Liebe hat daher viel mit Vertrauen in das Leben zu tun.
Es ist eine Art Hingabe an das Gute und zunächst ein verstandesmäßiges
Nicht-Wissen, wohin die Reise geht.

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Gelebte Liebe ist das Gegenteil von einem verstandeskontrollierten Leben.

Um ein kreatives (intuitives) Leben zu leben, müssen wir unsere Furcht verlieren
falsch zu liegen.

Ein kontrolliertes Leben wird vom Verstand geführt. Wir eignen uns Wissen über
das Bekannte an, planen, strengen uns an, um ans vorgestellte Ziel zu
gelangen.

Der spirituell ungeläuterte Verstand aber leitet seine
Ziele (Wünsche) nur aus der Vergangenheit bzw. aus der Identifikation mit
dem Körperbewusstsein ab. Wir versuchen, körperliche Genüsse zu sichern.
Sicherheit für den Körper in einer unsicheren Welt zu erschaffen. Wir
versuchen eine hohe soziale Position in der Gesellschaft zu sichern, um uns
sinnliche Genüsse und Sicherheit zu schaffen und ein anziehender
Sexualpartner für das andere Geschlecht zu sein.

Menschliche Leben spielen sich spirituell gesehen
häufig nur weitgehend in dem oben genannten Rahmen ab, sie entsprechen nur
den ersten 3 Chakren (von 7) im indischen Chakrensystem[1].

Dieses sicherheitsorientierte und kontrollierte Leben
ist auch ein angstorientiertes Leben, was sich letztlich aus dem
Glauben ableitet, dass Glück in diesen äußeren Dingen wie Sicherheit,
materielle Fülle und Anerkennung liegt.

Leider haben wir jedoch keine absolute Kontrolle
über das Außen und tief im Inneren wissen wir das. Immer wieder zerbrechen
Beziehungen, wir verlieren Geld oder Anerkennung oder selbst, wenn alles gut
läuft, verlieren wir am Ende des Lebens alle äußeren Errungenschaften durch
den Tod und seine Eiseskälte.

Kaum jemand hat jedoch ausprobiert, was passiert, wenn
man sein Leben in die andere Richtung lenkt.

Was passiert, wenn man nicht äußeren Dingen, wie
Sicherheit, Geld oder Anerkennung den höchsten Wert im Leben einräumt,
sondern der Spontanität und Hingabe und dem Nicht-Wissen der Liebe bzw.
authentischen Wahrheit des Moments?

Kaum jemand probiert es aus, weil das Risiko als so
groß erscheint und dennoch liegt, gemäß dem Zeugnis der wenigen, die es
wirklich so gelebt haben, alle Seligkeit und Fülle in einem solchen
authentischen Leben der Liebe, das letztlich dann sogar die irdische Welt
transzendiert.

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Warum das „gewöhnliche weltliche Leben“ spirituell gesehen eine
Sackgasse und Tragödie ist

Das Leben kann nie vollendet
werden, es sei denn, es wird wieder in seine offenbare Ursache gebracht;
dort ist das Leben ein Sein. Die Seele empfängt dieses Sein, wenn sie
bis auf den Grund stirbt, auf dass wir leben in jenem Leben in dem das Leben
ein Sein ist.
– Meister Eckhart

Viele Menschen leben ihr Leben ohne jemals Gott zu
suchen. Der Gedanke an die Möglichkeit der Erleuchtung kommt ihnen gar
nicht, oder erscheint nicht interessant. Außerdem hat man sowieso genügend
Sorgen und Probleme und auch persönliche Ziele und Wünsche.

Die Menschen wissen gar nicht, welchen fatalen Fehler
sie machen, wenn sie Gott bzw. der Suche nach dem wahren Selbst und damit
wahrer bedingungsloser Liebe keine Aufmerksamkeit schenken.

Was es auch an Körperlichkeit, an Empfindungen, an Gemütsregungen,
an Bewusstsein gibt, ob vergangen, zukünftig oder gegenwärtig, man sollte
in rechter Einsicht erkennen: „Das gehört mir nicht, das bin ich nicht,
das ist nicht mein Ich“
– Buddha

Ich erkläre Euch das jetzt im Rahmen meiner Erkenntnisse vom spirituellen Weg.
Erst jetzt, wo ich eine gewisse Tiefe meines Wissens erreicht habe, ist mir
voll bewusst, warum es wirklich so wichtig ist, mit aller Kraft nach der
Erleuchtung zu streben, so wie es Buddha schon vor langer Zeit sagte, und
diese Suche in keinem Fall aufgeschoben werden sollte.

Wir unterliegen nämlich, in der menschlichen
Identifikation, einigen sehr massiven Irrtümern.

Wir halten uns entweder für körperliche Menschen oder
wir halten uns (in manchen Fällen) für ein Geistwesen, was Mensch sein will.
Wir glauben, in dieser menschlichen Erfahrung könnten wir die Liebe erfahren
und glücklich sein.

Das Problem ist, dass wir nicht erkennen können, dass
wir nicht der Körper sind und daher unsere wirklichen Bedürfnisse auch
anders sind und dass unser eigentliches Lebensfeld daher auch nicht in
dieser 3D-Sphäre ist.

Wir sind ewiges reines Licht und unser Wesen ist
reine und bedingungslose Liebe.

Die fünf Ursachen des Leides sind:
das Nicht-Wissen um die wirkliche Natur der Dinge, die Vorstellung von der
Existenz des Ichs, Zuneigung, Abneigung und die Sorge um das eigene Leben
– Patanjali Yoga Sutren, II,3

Dieses reine Licht kann durch gerichtete Aufmerksamkeit und die gerichtete Kraft
des Denkens Traum-Realität erschaffen[2].
Es ist eine hohe und mächtige Kraft, die unser geistiges Erbe ist. Es ist
eine Fähigkeit unserer Seele, also des reinen Lichts, was wir sind.

Alles worauf diese Schöpfungskraft lange genug
konzentriert gerichtet ist und was tief im Innersten geglaubt wird, wird
wahr (im Traum).

Diese Schöpfungskraft ist unendlich mächtig. Jedoch ist
es auch möglich, diese zu missbrauchen. Dies geschieht, wenn die
Schöpfungskraft nicht mehr im Einklang mit dem innersten Herzen (Gott)
verwendet wird. So eine Schöpfung ist dann eine „abgetrennte Schöpfung“.

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Vor unendlich langer Zeit begann hier in der 3. Dimension das Experiment der Trennung vom Ganzen
im Bewusstsein.

Ob die Trennung vom Ganzen von Gott (reinem
Bewusstsein) gewollt war oder einfach nur entstanden ist, weil es aufgrund
des freien Willens der Seelen möglich war, ist unbekannt.

Sicher fest steht für mich nur, dass es zu einer
Disharmonie im Geist und folgend auch in der Schöpfung kam.

Einige der geistigen Lichter, die die Seelen alle sind,
erschufen in ihrer Vorstellung, dass sie größer oder heller strahlen könnten
als andere und als Gott selbst, was aber tatsächlich niemals möglich ist, da
alles eins und homogen im Ursprung ist und alles Geschaffene letztlich
Täuschung ist.

Wenn die Welt, also das was gesehen
wird, verschwindet, dann geschieht die Verwirklichung des Selbst, welches
der Seher ist.
– Wer bin Ich? S.3, Ramana Maharshi

Aber
in der Vorstellung, einer illusionären Schöpfung, ist es möglich. Es
erscheint real, obwohl es das nicht ist.

Diese Vorstellung staute die Energie auf der einen
Seite und verringerte sie auf der anderen. Es wurden durch den
Trennungsgedanken
Barrieren geschaffen und die Schwingung
verdichtete
sich und fiel ab.

Alle Seelen, die am Experiment der Trennung also
teilnahmen, die vom Vater ausgegangenen Söhne, erschufen gemeinsam, gemäß
dem spirituellen Entsprechungsgesetz „Wie Innen so Außen“, durch ihre
Vorstellungskraft aus der Leere den dichten materiellen Kosmos und den
physischen Körper.

Der Trennungsgedanke ist jedoch nicht aus der Liebe,
denn er ist leidvoll.

Im Laufe der Zeit verdichtete sich die Trennung immer mehr und die Seelen,
eigentlich aus reinem Licht bestehend, vergaßen immer mehr und mehr ihre
Herkunft aus dem Licht und fielen immer mehr auf ihre Schöpfung, den
physischen Körper und seine begrenzten Fähigkeiten zurück. Dieses
Zurückfallen ist eine Folge der Trennung, denn durch die vorgestellten
Grenzen kann die ALL-EINE-Energie immer weniger fließen und wird immer
kleiner.

Die Ich-Vorstellung ist Leidursache insofern,
als man sich mit dem Körper, der Wahrnehmungs- und Denkfähigkeit identifiziert und
darin sein eigentliches Wesen sieht.
– Patanjali Yoga Sutren, II,6

Die Liebe bzw. das wahre Selbst geriet immer mehr in
Vergessenheit und im immer dominanteren angstbesetzten Egobewusstsein
kämpfte man von nun an gegen alles und jeden, um die geschaffene äußere
Welt.

Vom Verlust des Seelenbewusstseins erzählt z.B. die
bekannte Geschichte vom verlorenen Sohn aus der christlichen
Bibel
, wie mir vor Jahren aus der geistigen Ebene in meiner Meditation
(damals auf einem ZEN-Kurs im Kloster) mitgeteilt wurde. Der Sohn geht vom
Vater (Gott bzw. dem Urgrund) hinaus, um die Welt (d.h. das Ego) zu
erfahren, und verprasst sein geistiges Erbe, d.h. das Wissen, wer er
ist, den Zugang zu Gottes Lichtreich (die astrale und kausale Schöpfung) und
seine spirituellen Fähigkeiten, und verliert sich dabei im Elend der
physischen Welt, bis er wieder zurückfindet zum Vater und freudig in seinem
geistigen Zuhause (Gottes Königreich) wiederaufgenommen wird.

Seit dem „Sündenfall“ der Trennung vom Ganzen leidet
die Seele, also DU, in der Welt bewusst oder unbewusst Qualen, weil sie
nicht mehr weiß, wer sie ist und was Glück bedeutet.

Sie erkennt nicht, dass sie nicht der Körper ist,
sondern dass der Körper NUR wiederum die Schöpfung der Seele ist. Die Seele
kann somit auch nicht mehr unterscheiden zwischen Ihren Bedürfnissen (Verwirklichung
der Einheit mit Gott
) und den sinnlichen Bedürfnissen des Körpers.
Sie glaubt, die sinnlichen Bedürfnisse des von ihr geschaffenen Körpers
wären ihre eigenen Bedürfnisse.

Die Seele leidet unter großer Existenzangst, d.h. Angst
vor dem Tod, weil sie durch die Identifikation mit dem Körper ihre
Ewigkeit
nicht mehr erkennt und sich nun für vergängliche Materie hält.

Die Seele kennt im Trennungszustand auch das Glück
der beziehungslosen Liebe
, d.h. geistige Ekstase/Ananda[3],
nicht mehr.

Die dreidimensionale Welt ist nur ein Spiegelbild des
mentalen Inhalts aller Seelen, die in den Trennungsgedanken gefallen sind.
Sie sind alle hier (scheinbar) aufgrund des Entsprechungsgesetzes: „Wie
Innen so Außen“.

Nun kann die Seele ihre geistige Heimat (das göttliche
Zuhause beim Vater) nicht mehr sehen, wo sie in Wirklichkeit, jenseits des
Traums, immer noch ist und alles hat.

Nicht-Wissen ist es, Vergängliches für ewig dauernd
zu halten und Unreines für rein, das leidvolle nicht als solches zu erkennen und für angenehm
zu erachten und das eigentliche Wesen im Unwesentlichen zu sehen.
– Patanjali Yoga Sutren, II,5

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Das Galeriegleichnis als Metapher für den geistigen Zustand der Unwissenheit

Die Seelen auf der materiellen Ebene gleichen Besuchern
in einer Bildergalerie, die wie verrückt und voller Angst auf das Bild vor
ihnen starren und ihren Blick nicht mehr abwenden können. Sie
haben vergessen, dass sie nicht das Bild sind, sondern der Besucher und dass
sie sich in Wirklichkeit frei bewegen können und eigentlich überhaupt
nichts
mit dem gesehenen Bild zu tun haben.

Für den Erwachenden jedoch ist es anders. Er
fängt zuerst, durch den Weg der Kontemplation[4],innerlich
zu erkennen, dass er nicht das gesehene Bild ist. Nach und nach kann er
zuerst den Blick vom gesehenen Bild etwas abwenden, dann den Kopf drehen und
die anderen gefangenen Besucher der Galerie vor ihren Bildern sehen, dann in
der Galerie frei umherspazieren und schließlich – nach Wunsch
– auch die Galerie komplett verlassen oder in der Galerie
bleiben, um andere erstarrte Besucher zu erwecken[5].

Indien:
Was ist das Wesen des Gewahrseins?
Das Wesen des Gewahrseins ist Sein-Bewusstsein-Glückseligkeit
(Sat-Chit-Ananda).
– Wer bin Ich? S.3, – Ramana Maharshi

Christentum:
Mein Reich ist nicht von dieser Welt. – Johannes 18,36
und Man wird auch nicht sagen: Siehe hier! oder: da ist es!
Denn sehet, das Reich Gottes ist inwendig in euch

Christliche Bibel, Lukas 17,21

Es ist wirklich wichtig, zu erkennen, wer man ist, sonst verbleibt man in einem
tiefen und leidvollen Schlaf.

Man ist in Wirklichkeit ewiges und freudvolles
Bewusstsein, frei von Ängsten und Sorgen.

Man erkennt im Täuschungszustand nicht, dass man nicht
größer oder kleiner als andere Seelen sein kann und dass man nicht besser
oder weniger entwickelt sein kann als andere. Denn im Licht, jenseits der
Täuschung, ist alles sich stets seiner Einheit im Ursprung bewusst.

Wir sind immer unberührt – das muss man nur erkennen.
Diese Erkenntnis ist
Moksha
, bzw. die Befreiung aus dem Kreis der Wiedergeburt.

Solange man es nicht erkennt, wird in der Seele ein
mentaler Traum nach dem anderen generiert. Dieses fortwährende mentale
Träumen und Wiedererschaffen des Trennungszustands ist Reinkarnation. Man
sucht unbewusst nach dem ewigen Glück und der ewigen unbegrenzten Liebe in
Täuschungsträumen, wobei man die Liebe und die Fülle in Wirklichkeit schon
ist.

Die Fülle der Liebe ist eine Vergöttlichung des Bewusstseins, was
wiederum bereits unser wahres Selbst ist.

Das ist der Endzustand. Vergöttlichung wird aber schon
vorher teilweise in einem noch menschlichen, d.h. mit dem Körper
identifizierten, Bewusstsein durch den geistigen Weg immer mehr entfaltet[6],
vor allem ab der Stufe des Herz Chakra-Bewusstseins und höher, und
bereichert auch dann schon die menschliche Erfahrung
[7],
schon lange vor der endgültigen Erleuchtung.

Wird die Liebe aber schließlich perfektioniert, so
erhebt sich das Bewusstsein völlig aus den nur vorgestellten
Begrenzungen des Fleisches.

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Hier noch einige Zitate aus Ost und West

Völlig befreite Meister können sich von ihrem Körper
lösen, d.h. den Körper ablegen und „sterben“ und in Gottes Königreich völlig
eingehen, oder der physische Körper wird noch aufrechterhalten, um die
Wahrheit zu lehren. Der Körper ist aber dann auch für sie kein Hindernis
mehr und sie sind frei von aller Furcht (Jivanmukti).

Wer inmitten des Elends ungestört bleibt, sich
nicht nach Vergnügen sehnt und frei von Bindung, Angst und Wut ist, wird als
Weiser der ständigen Verwirklichung bezeichnet.
– Kapitel 2, Vers 56 –

Bhagavad Gita

Die höchste Selbsterkenntnis wird in Indien, bzw. im
Advaita,  in der Form des Lehrspruchs „Tat-Tvam-Asi
bzw. „Du bist das“ offiziell gelehrt.

Wörtlich bedeutet Tat Tvam Asi[8]
„dass das Selbst (d.h. unser wahres Selbst, die Seele)
– in seinem
ursprünglichen, reinen, ursprünglichen identisch mit der ultimativen
Realität (Brahman=Gott) ist, die der Grund und Ursprung aller Phänomene
ist“.

Das vollkommene Wissen (Jnana),
dass dies so ist beinhaltet völlige Wunschlosigkeit (Vairagya)
nach der irdischen Welt und bewirkt die Erfahrung von

Moksha
(Befreiung).  Womit sich der Kreis schließt. Die Liebe
befreit von der schmerzhaften Identifikation mit Ego und dem Leiden.

Hier auch noch eine Beschreibung dazu, aus unserem
Kulturkreis,  vom christlichen Mystiker

Meister Eckhardt
[i]:

Nun könntest du fragen, was denn die Abgeschiedenheit sei, wenn sie so
edel an sich selbst ist? Nun sollst du erfahren, dass richtige
Abgeschiedenheit nichts anderes ist als dass der Geist gegen alle Umstände,
sei es Freude oder Leid, Ehre, Schande oder Schmach, so unbeweglich bleibt,
wie ein breiter Berg gegen einen kleinen Wind. Diese unbewegliche
Abgeschiedenheit bringt den Menschen in die größte Gleichheit mit Gott. Denn
dass Gott Gott ist, das hat er von seiner unbeweglichen Abgeschiedenheit,
und davon hat er seine Reinheit und seine Einfachheit und seine
Unwandelbarkeit. Will daher der Mensch Gott gleich werden, soweit eine
Kreatur Gleichheit mit Gott haben kann, so muss er abgeschieden sein. Und du
sollst wissen: leer sein aller Kreaturen ist Gottes voll sein, und voll sein
aller Kreatur ist Gottes leer sein.

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Die Unfähigkeit, die Wahrheit nur durch den Verstand alleine rein
intellektuell zu erfassen:

Selig sind, die da geistlich arm sind; denn das Himmelreich ist ihr. – Matthäus 5:3, Christliche Bibel

Die Wahrheit der Erleuchtung jedoch können wir nicht mit dem
Verstand alleine verstehen, z.B. durch Auswendiglernen. Wir müssen den Weg
der Liebe und Hingabe tatsächlich gehen. Denken heißt auch
UR-Teilen, und nur durch echte gelebte Liebe kann daher Verschmelzung mit
Gott, dem kosmischen Geliebten, erreicht werden. Wenn wir aber nur denken,
dann denken wir nur ÜBER etwas und bleiben letztlich davon auch getrennt.

Der gewöhnliche Verstand ist von den körperlichen
Sinnen abhängig und kann deshalb nur Dinge dieser Welt
erfassen.

Der Verstand muss erst durch die göttliche Liebe in der
Meditation verdunkelt, geläutert und umgeformt werden, bevor die Einheit mit
Gott von Seele [d.h. Geist] zu Geist direkt erfahren werden kann, ohne
Intermediär, und anschließend vom körperlichen Verstand (unvollkommen)
interpretiert werden kann.

Auch hier finden wir wieder in Ost und West die gleiche
Erkenntnis vor. So sagt der christlichen Mystiker

Johannes vom Kreuz
:

Mein Erkenntnisvermögen trat aus sich heraus und
wurde aus einem menschlich-natürlichen zu einem göttlichen; denn da
es Gott es sich durch diesen Läuterungsprozess einte, versteht es nun
nicht mehr
dank der eigenen Lebenskraft und des eigenen natürlichen
Lichtes, sondern dank der göttlichen Weisheit, mit der es geeint wurde.
[ii]

Allgemein über den transformativen Vorgang, den
spirituellen Aufstieg, schreibt er z.B.:

Diese dunkle Nacht ist ein
Einströmen Gottes in den Menschen, das ihn von seinen gewohnheitsmäßigen
natürlichen und geistigen Unkenntnissen und Unvollkommenheiten läutert; die
Kontemplativen nennen sie eingegossene Kontemplation oder auch „mystische
Theologie“. Hier belehrt Gott den Menschen geheimnisvoll und unterrichtet
ihn in der Vollkommenheit der Liebe, ohne dass er dabei etwas tut noch das
Wie versteht
. Diese eingegossene Kontemplation, insofern sie liebende
Weisheit Gottes ist, hat im Menschen hauptsächlich zwei Auswirkungen: Sie
läutert und erleuchtet ihn und bereitet ihn so für die Liebeseinung mit Gott
vor. Es ist die gleiche liebende Weisheit, welche die seligen Geister durch
Erleuchtung läutert, die auch hier den Menschen läutert und erleuchtet
[iii].

Der spirituelle Weg der Liebe als alchemischer Weg

Der spirituelle Weg der Liebe ist im Wesentlichen eine
Alchemie, in der sich das gefallene und getäuschte Bewusstsein durch die
Energie der Liebe zurück in ein göttliches Schöpferbewusstsein erhebt.

Weil unser wahres Wesen Ewigkeit ist, kann uns die Welt
mit ihren vergänglichen Verlockungen auch niemals wirklich dauerhaft
zufriedenstellen. Vergängliches kann eben nicht mit Ewigem konkurrieren. Im
ewigen Leben in Gott in der Liebe gibt es keine Furcht mehr und alles Leid,
was aus der im Irrtum angenommenen Identifikation mit dem Körper
zusammengehangen hat, fällt von der Seele, d.h. uns, ab, wenn sie
schließlich wieder zum Vater zurückkehrt.

Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die völlige
Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht hat Pein. Wer sich aber
fürchtet, der ist nicht völlig in der Liebe.
– 1. Johannes 4:18 –
Christliche Bibel

Herzliche und lichtvolle Grüße an Euch,
Euer
Bernhard Goller (Damodar)

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[1] Mooladhara, Swadhistana, Manipura bzw. Wurzelchakra, Sexualchakra und Bauchchakra. Bei kreativen und
religiösen, aber noch nicht erleuchteten Menschen, sind noch andere Chakren,
neben den ersten drei Chakren, teilweise geöffnet, was ihre menschliche
Erfahrung erweitert. Mehr zu den Chakren hier auf Wikipedia:
https://en.wikipedia.org/wiki/Chakra
Zum Text

[2] Für detailliertere Informationen zu dem Thema empfehle
ich als Einstieg z.B. die Lektüre „The Law of Attraction“ von Esther und
Jerry Hicks oder andere vergleichbare spirituelle Bücher und Filme. Zum Text

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Sat-Chit-Ananda Zum Text

[4] Mehr Informationen im Newsletter vom Juni 2018 hier http://www.erde-und-geist.de/gedanken/meditation.pdf
Zum Text

[5] Dies Symbolbild des Galerieverlassens entspricht der Befreiung aus
dem Zyklus der Reinkarnation nach Buddha (Moksha). Zum Text

[6] Nähere Infos zur teilweisen Realisation der Liebe im Herzbewusstsein hier: https://wiki.yoga-vidya.de/Vishnu_Granthi Zum Text

[7] Beispiele sind Menschen, die im Herzchakra
oder höher schwingen aber noch nicht die Buddhastufe der völligen Be-freiung erreicht haben: Ich persönlich
denke hier z.B. an Menschen wie Mahatma Ghandi oder Mutter Theresa, die in überpersönlicher Liebe der
Menschheit gedient haben. Sie lebten in einem für gewöhnliche Menschen unverständli-chen Bewusstseinszustand. Zum Text

[8] gemäß Advaita, der Lehre der Nicht-Dualität,
die die spirituelle Hauptlehre Indiens ist. Eine Sichtweise, die auch ich durch meinen Kontemplationsweg
für mich als wahr erkannt habe. Zum Text


 

[i] Traktat Nr. 3, von der Abgeschiedenheit Zum Text

[ii] Johannes vom Kreuz, die Dunkle Nacht, S.102, Herder Spektrum Verlag, 10. Auflage 2010 Zum Text

[iii] Johannes vom Kreuz, die Dunkle Nacht, S.103, Herder Spektrum Verlag, 10. Auflage 2010 Zum Text

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Erleuchtung ist immer unabhängig von Entwicklungen in der Außenwelt

Es gibt einen Weg; Immer absolut sicher zu absolutem Glück zu finden, egal ob die Außenwelt zum Teufel geht, oder nicht.

Das ist der klassische Erleuchtungsweg.

Einige Zitate siehe unten.

Quelle: Viveka Chudamani (übersetzt: Kronjuwel der Unterscheidung)
Wikipedia: https://en.wikipedia.org/wiki/Vivekachudamani

 

  1. Welcher Weise Mann würde diese Freude an der Höchsten Glückseligkeit ablegen und in inhaltslosen Dingen schwelgen? Wenn der überaus bezaubernde Mond leuchtet, wer will schon Blick auf einen gemalten Mond?
  2. Aus der Wahrnehmung unwirklicher Dinge gibt es weder Befriedigung noch ein Ende von Elend. Deshalb, zufrieden mit der Verwirklichung des Glückseligen Absoluten, dem Einen ohne Zweites, lebe glücklich in einem Zustand der Identität mit dieser Realität.
  1. Für den Weisen, der Brahman erkannt hat, wird der Verstand, der die Ursache des Unwirklichen ist, vollkommen ruhig. Dies ist wahrlich sein Zustand der Stille, in dem, identifiziert mit Brahman, hat er ständig Freude am Glückseligkeits-Absoluten, dem Einen ohne Zweites.

Englischer Originaltext:

521. What wise man would discard that enjoyment of Supreme Bliss and revel in things
unsubstantial ? When the exceedingly charming moon is shining, who would wish to
look at a painted moon ?

522. From the perception of unreal things there is neither satisfaction nor a cessation of
misery. Therefore, being satisfied with the realisation of the Bliss Absolute, the One
without a second, live happily in a state of identity with that Reality.

525. To the sage who has realised Brahman, the mind, which is the cause of unreal
fancies, becomes perfectly tranquil. This verily is his state of quietude, in which,
identified with Brahman, he has constant enjoyment of the Bliss Absolute, the One
without a second.

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Die Realisation Gottes (Kleinod der Unterscheidung von Shankara)

223. Die Verwirklichung der Einheit der eigenen Identität mit Brahman (Gott jenseits der Schöpfung) ist die Ursache der Befreiung von der Knechtschaft des Samsara, wodurch der weise Mensch Brahman erreicht, das Eine ohne Zweites, die absolute Glückseligkeit.

224. Nach der Realisation Brahmans kehrt man nie wieder in das Reich der Seelenwanderung zurück.

225. Brahman ist Existenz, Weisheit, Unendlichkeit, Reinheit, das Höchste, aus sich selbst existierend, ewige und unaufteilbare Glückseligkeit, nicht verschieden (in Wahrheit) von der individuellen Seele, und ohne Innen und Außen. Es ist (immer) triumphierend.

Englisches Original:
223. The realisation of one’s identity with Brahman is the cause of Liberation from the
bonds of Samsara, by means of which the wise man attains Brahman, the One without a
second, the Bliss Absolute.
224. Once having realised Brahman, one no longer returns to the realm of
transmigration. Therefore one must fully realise one’s identity with Brahman.
225. Brahman is Existence, Knowledge, Infinity, pure, supreme, self-existent, eternal
and indivisible Bliss, not different (in reality) from the individual soul, and devoid of
interior or exterior. It is (ever) triumphant.

Quelle Vivekadchudamani
https://de.wikipedia.org/wiki/Vivekachudamani

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Erde und Geist – Newsletter Juni 2018 – Was ist Meditation?

Erde und Geist – Newsletter Juni 2018 – Was ist Meditation?

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

Dokument als PDF hier erhältlich: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/meditation.pdf

Viele Leser verfolgen meinen Newsletter aus Interesse, haben aber selbst kaum Anteil am spirituellen Weg. Das sollte sich ändern, denn Spiritualität ist der Weg, der uns von der Illusion des Todes hin zum ewigen Leben befreit.

In diesem Newsletter will ich einmal genau erklären, was Meditation genau ist, wie man es macht und was die Ergebnisse sind.

 

Wörtliche Definition von Meditation

„Seid stille und erkennet, dass ich Gott bin“ – Psalm 46:10

Der Begriff Meditieren stammt aus dem Lateinischen meditari und bedeutet „über etwas nachdenken, in die Mitte gehen„. Und tatsächlich geht man bei wahrer Meditation in die eigene Mitte, ins innerste Herz.

 

Ist Meditation eine Tätigkeit? Wie meditiert man?

„Meditation bedeutet Weisheit. Mangelnde Meditation bedeutet Ignoranz. Wisse, was dich voranbringt oder hemmt.“ – Buddha

Meditation hat im Prinzip nichts mit Bewegungen, Atemübungen, bestimmten Haltungen usw. zu tun.
Meditation ist ein Gewahrsein über das was ist, vornehmlich was im eigenen Inneren vorgeht.

Es ist ein Zustand des reinen Beobachtens von Gedanken, Gefühlen und Körpersensationen, die im eigenen Inneren aufsteigen.

Beim Meditieren befindet man sich in einer ruhigen Position des Körpers, liegend oder sitzend, und idealerweise abseits von störenden Lärmquellen. Man schließt die Augen und schaut nach Innen.

In dieser Innenschau sieht man die eigenen Gedanken und Gefühle aufsteigen, gleich einem inneren Kinofilm.

Diese Gedanken und Gefühle haben jedoch immer einen Anfang und ein Ende, während der Beobachter, du selbst, stets völlig konstant bleibst.

Am Anfang einer Meditation steigen oft Alltagsgedanken auf, da das Gehirn auf diese Weise neue Informationen verarbeitet, bewertet und abspeichert.

Verweilt man jedoch eine längere Zeit in der Stille, z.B. mehr als 30 Minuten, werden tiefere Schichten von Gedanken und Gefühlen für uns, den Beobachter, sichtbar.

Ab dann wird es erst richtig interessant, denn nun kommen mehr und mehr tieferliegende Schichten unserer Psyche zum Vorschein und können bewusst gemacht werden, was der Weg nach Innen ist.

 

Was sind die Ergebnisse bzw. Früchte von Meditation?

Meditation geschieht, wenn dir klar wird, dass du nicht dein Verstand bist, und wenn dieses Bewusstsein tiefer in dich sinkt“ – Osho

In der Meditation wird uns allmählich bewusst, was wir wirklich sind und was nicht. Das ist ein natürlicher Vorgang. Das Bewusstsein erhebt sich aus der Identifikation mit dem Körperbewusstsein, welches ein tiefer Schlaf ist, und wird wach.

Beobachtete Gedanken und Gefühle sind häufig nur biologische Programme, die wie Schleifen immer wieder auf das Neue ablaufen und das Grundgerüst unserer Persönlichkeit sind. Sie bestimmen unser Handeln, wie wir auf gewisse Situationen reagieren und was wir für unser Leben erstrebenswert halten.

Diese Programme sind nicht unser wahres Selbst, sondern nur der Inhalt des Verstandes, bzw. des Mentalköpers, der unser Karma bzw. unsere nun scheinbar fleischgewordene Vergangenheit ist[1].

Beim gewöhnlichen Menschen besteht jedoch eine starke Identifikation mit dem Inhalt (!) des Bewusstseins und nicht mit dem Bewusstsein selbst!

Wir leben in unserem gewöhnlichen, menschlichen Leben meistens völlig unbewusst diese Programme und Konditionierungen aus und denken, das wären wir und das wäre unser Leben, ja unser wahres Ich.

Das ist allerdings falsch. Denn uns wurden diese Programme nur von außen gegeben, bzw. sie sind der Inhalt des „Mind“ bzw. des Gedankenkörpers bzw. das Ergebnis unserer karmischen Vergangenheit. Sie sind in Wirklichkeit von unserer Seele vor langer Zeit erschaffen worden.

Jetzt sind uns diese Programme zu einer Falle geworden, denn der Mensch hat seine Verbindung zu der All-Einheit, die Gott ist, vor Äonen von Jahren[2], abgeschnitten und ist dadurch ganz „auf sich selbst“ zurückgefallen, ständig in Angst lebend.

Sichtbar ist dieser „Sündenfall“ durch die scheinbare Begrenzung durch einen physischen Körper, in Wirklichkeit ist es jedoch eine rein mentale, d.h. nur vorgestellte Begrenzung. Denn sie kann durch den geistigen Weg wieder vollständig aufgelöst werden!

Wie? Wenn wir in der Beobachterstellung bleiben, können wir nach längerer Beobachtung, d.h. nach einem längeren spirituellen Weg, immer mehr erkennen, dass wir nicht der „Mind“ und seine Inhalte sind, sondern das beobachtende Bewusstsein und lösen dadurch alle Täuschungen und fehlerhaften Wahrnehmungen auf.

Der Verstand ist wie die Sittlichkeit, ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.Joh. Wolfgang v. Goethe

Durch Meditation wird das „höhere Leben“ des Menschen befreit:

Und die Pforte ist eng, und der Weg ist schmal, der zum Leben führt; und wenige sind ihrer, die ihn finden“ – Christliche Bibel, Matthäus 7:14.
Als individuelle Seele gesehen, ist der Mensch im wesentlichen ein Kausalkörper, erklärte Sri Yukteswar“ –Paramahansa Yogananada[3]

Im gewöhnlichen Leben sind wir nicht schöpferisch und bestimmen aktiv, was der Inhalt des Verstands ist, was das höhere Leben ist, sondern werden von bestehenden Inhalten des Verstandes sklavenhaft unbewusst gelebt und denken, dass wären wir[4].

Dieses unbewusste Gelebt-werden von Gedanken und Gefühlen ist leidvoll. Unsere Seele ist jedoch immer an die Glückseligkeit des wahren Selbst (Gott) angebunden und kann aus diesem wahren Sein kreativ und freudvoll erschaffen, wenn wir uns in unserem wahren Selbst befinden.

In der Meditation nehmen wir die immer wiederkehrenden Gedanken und Gefühlsmuster wahr und lösen sie durch unser Erleben allmählich auf. Das heißt konkreter:  Durch das ständige intensive Beobachten unserer Innenwelt werden wir uns kleiner subtiler Pausen zwischen den hochsteigenden Inhalten immer mehr bewusst. In diesen Momenten herrscht Stille und diese Stille ist unser wahres Ich.

Durch das Erkennen dieser Stille gewinnen wir allmählich Macht über die uns beherrschenden Gedanken und Gefühlsmuster und können diese immer mehr und mehr zur Ruhe bringen.

Wenn völlige Stille herrscht, haben wir unsere Vor-Programmierung überwunden und können schließlich, aus unserem wahren Geist-Sein, ein neues Leben völlig kreativ leben, was aber frei von Ängsten und Zwängen ist. Dieses neue Leben ist vom Herzen her inspiriert und ist ein reines Erschaffen aus Freude oder wir gehen alternativ völlig in den Geist ein (da gibt es eine Wahlmöglichkeit, soweit ich das wahrnehmen kann).

Die christliche Bibel nimmt übrigens Bezug auf das wahre kreative Potential der Seele, wenn sie sich endlich ihrer selbst bewusstwird:

Ich habe wohl gesagt: „Ihr seid Götter und allzumal Kinder des Höchsten“ – Psalm 82:6

Ängste und Zwänge sind mentale Identifikationen, die unseren grenzenlosen, glückseligen und ewigen inneren Raum überdecken und verschleiern.

Die Illusion, nur ein sterblicher Körper zu sein, ist ein Produkt unserer mentalen Versklavung.

Die Seele ist kreativ, hat aber selbst keine sinnlichen Wünsche. Der Körper ist nur eine Schöpfung der Seele, auf die wir, im Verlauf der Zeit, irgendwann zurückgefallen sind.

Meditation ist ein Akt der Selbstbefreiung aus der Täuschung, die uns in permanenten Ängsten, Kämpfen und Stress leben lässt hin zum göttlichen Paradies, was das wirkliche geistige Erbe unserer Seele ist.

 

Meditation: Ein progressives nach Innen gehen durch die Schichten der Illusion

„Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen“ – Christliche Bibel, Matthäus 5:8

Unser wahres Selbst ist durch fünf Hüllen (Kosha) der Täuschung (Maya) verhüllt und wird in seiner Erscheinung dadurch scheinbar verzerrt. Es ist wie bei einer russischen Puppe (Matrijoschka). Bricht man eine Hülle durch richtige Lebensweise und Meditation auf, so kommt die nächste tieferliegende Ebene zum Vorschein. Jede dieser Hüllen ist nur eine verzerrte Erscheinung, aber nicht die Wahrheit. Diese wird (in der Erfahrung) erst erreicht bzw. realisiert, wenn alle Hüllen transzendiert sind.

Für das höhere Leben, d.h. die Überwindung der tierischen Natur im Menschen, d.h. der Identifikation mit dem Körper, die uns den Tod erfahren und fürchten lässt, ist es notwendig, die Hüllen zu transzendieren.

Denn der wahre Mensch ist geistiger Natur (Kausalkosmos) und nicht körperlicher Natur. Doch in der Vergangenheit konnte er nicht leben, sondern wurde unterdrückt[5].

Häufig geschieht der Transformationsprozess in der folgenden Reihenfolge.

Unauthentisches Ego (wird zu) → Authentisches Ego  → der Liebe unterworfenes Ego  → Auflösung des Egos

 

 

 

Alles relative Leben wird durch die Koshas definiert

Nicht nur Menschen, sondern auch Tiere, Pflanzen und Geistwesen sind durch Koshas von der absoluten Wirklichkeit getrennt.

Allerdings sind niedriger entwickelte Lebensformen als der Mensch dadurch gekennzeichnet, dass die mentalen Schichten noch nicht oder nur sehr gering herausgearbeitet sind bzw. noch nicht zum Vorschein gekommen sind.

Die menschliche Stufe wird überschritten, wenn der Verstand als Maß aller Dinge überschritten wird und Hingabe an den göttlichen Geist geschieht.

Dies geschieht hauptsächlich durch Meditation, hundertprozentig ethisch korrekte Lebensweise und effizientem Umgang mit der sexuellen Lebensenergie, die der Antriebsmotor für die vertikale Evolution des Menschen, durch die 7 geistigen Zentren in der Wirbelsäule (Chakren), hinauf in den Geist ist.

Folgende Grafik illustriert die Reise des Bewusstseins nach innen zu sich selbst durch die Hüllen der Illusion (Maya).

Das durch die Schichten Gehen, entspricht analog der Reise durch die 7 Chakren

Eine analoge Betrachtung der Evolution des Bewusstseins zusätzlich zu dem obigen Schichten-Diagramm ist der Aufstieg der Lebensenergie durch die 7 Bewusstseinzentren (Chakren) des Menschen. Umso höher die Energie steigt, desto mehr wird bewusst gemacht.

Erreicht die Energie dauerhaft (!) das Stirnzentrum (Ajna Chakra) so hat man die Sinneswelt überschritten und ist über die menschliche Stufe gestiegen. Das kann man auch anhand eines Bildes vergegenwärtigen. Die Stirn hat alle Sinnesorgane wie Augen, Nase, Mund, Hände etc. bereits unter sich, jedoch sind noch zwei Gehirnhälften hinter der Stirn, was der Dualität entspricht.

Wir kennen die Darstellung der Göttlichkeit übrigens auch aus der alten Ägyptischen Kultur. Die Krone des Pharaos  zeigt eine Schlange, die aus der Stirn heraustritt. Ein Bild auf Wikipedia findet Ihr z.B. hier. Die Schlange steht symbolisch für die Lebensenergie (Kundalini), die zum Stirnzentrum aufgestiegen ist und damit die Göttlichkeit des Pharaos symbolisieren soll.

Freilich wahren die realen Pharaonen zumeist alles andere als „göttlich“, auch wenn sie sich äußerlich wohl den Anschein dazu geben wollten. Denn wie es Buddha so schön sagt, wird man Brahmane (=Kenner Gottes) nur durch Taten (=Hingabe) und nicht durch bloße Geburt in der richtigen Familie bzw. Kaste.

Wird auch das Stirnzentrum noch überschritten und die Energie steigt zum höchsten Zentrum weiter (Sahasrara oder Kronenchakra) ist auch die Dualität noch aufgelöst und das Bewusstsein ist im Zentrum hinter allen Koshas, dem wahren Sein, angekommen.

 

Tipps für das langfristig erfolgreiche Meditieren:

Ich möchte mit einigen Tipps und Tricks aus vielen Jahren der Meditation (seit 2001) abschließen, die zum Erfolg Eurer Meditation beitragen können.

  1. Versucht Ablenkungen zu vermeiden. Sucht Euch einen ruhigen Raum, schaltet das Handy und den Fernseher aus, versucht keine Gäste zu empfangen etc.
  2. Meditation, die immer am selben Ort ausgeführt wird, verstärkt die spirituellen Schwingungen an diesem Ort. So wird die Meditation etwas leichter.
  3. Damit die Meditation etwas bringen kann, muss sie eine gewisse Zeit dauern. Am Anfang steigen oft viele Alltagsgedanken auf, nehmt Euch mindestens 30 Minuten Zeit, sonst wird unter Umständen nur sehr wenig von Eurem Inneren wirklich aufsteigen.
  4. Man kann auch gut im Liegen meditieren, nicht nur im Sitzen. Oft sind z.B. emotional problematische Themen wie seelische Transformationsschmerzen etc. im Liegen unter einer warmen Decke leichter zu transformieren. Wenn ihr einschlaft, ist es auch kein Problem. Meditiert einfach nach dem Aufwachen wieder weiter.
  5. Wer nicht alleine meditieren kann, z.B. weil er sich noch nicht gut genug konzentrieren kann, sollte einen Anfängerkurs in ZEN oder etwas Vergleichbares belegen. In Bayern gibt es z.B. gute Programme vom Kloster Dietfurt. Ich habe auch dort vor vielen Jahren einmal einen Kurs gemacht und bin, genauso wie viele Freunde von mir, begeistert gewesen.
  6. Essen beschwert den Geist sehr! Eine Meditation macht man am besten mit nicht zu vollem Magen, obwohl der Profi das natürlich auch kann. Ich meditiere gerne morgens nach dem Schlafen mit leerem Magen. Auch ein Fastentag eignet sich super zum Meditieren, da der Geist dann sehr klar ist.
  7. Für den spirituellen Transformationsprozess braucht es eine Menge spiritueller Energie. Die kann nicht jeder gleich fühlen, aber sie gibt es tatsächlich. Mönche und Nonnen aller Religionen und Traditionen haben oft sexuell enthaltsam gelebt, um die spirituelle Energie zu nutzen, die sonst durch sexuellen Verkehr oft in großen Mengen nach außen fließt. Auch wenn eine absolute Enthaltsamkeit nicht erforderlich für den spirituellen Weg ist, empfiehlt sich dennoch ein sparsamer bzw. sehr effizienter Umgang mit sexueller Energie durch Enthaltsamkeit oder der Einsatz von tantrischen bzw. taoistische Techniken, wenn man in einer Partnerschaft ist. Eine vorübergehende Enthaltsamkeit von mindestens z.B. 3 Monaten hilft sehr, den eigenen Sexualtrieb bewusst zu machen um so mehr Kontrolle zu haben.
  8. Pranayama und Yoga können helfen den Geist zu beruhigen und auch Fortschritte im Bewusstsein zu erzielen. Besonders Pranayama ist mächtig, wenn es richtig angewandt ist. Niemals sollte man jedoch über die Grenzen des Körpers und der Gesundheit gehen und sich daher ggf. vorher mit einem Arzt oder Yogalehrer des Vertrauens absprechen.
  9. Vegetarische oder in manchen Fällen[6] auch vegane Ernährung ist sehr zu empfehlen für den geistigen Weg. Man wird weniger aggressiv und ruhiger. Der sexuelle Trieb lässt sich besser bewusst machen und man hat deswegen weniger Energieverluste. Man kann besser meditieren. Man wird älter und gesünder. Man baut kein schlechtes Karma auf, bzw. lebt mehr in Harmonie mit allen Wesen[7].
    Nahrung wird in drei Kategorien eingeteilt: Sattva (Reinheit und Ausgeglichenheit), Rajas (Trieb, Drang) und Tamas (Trägheit, Verhängnis). Der intelligente Yogi wählt seine Ernährung weise aus, denn sie bestimmt zu einem gewissen Grad seinen spirituellen Fortschritt. Mehr Informationen hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Sattvic_diet
  10. In der Aura eines Meisters oder spirituell fortgeschrittener Adepten zu meditieren beschleunigt in der Regel die geistige Entwicklung, da sich Informationen auch in Energiefeldern spiegeln und so leichter aufgenommen werden können.
  11. Wenn man nicht mehr kann, weil aufsteigende seelische Schmerzen bzw. die Auflösungen zu stark sind, so sollte man eine Pause machen. Man kann auch mit ganz leise gehörter harmonischer Musik weiter meditieren, wenn man will. Das hilft auch manchmal. In der Pause kann man in die Natur gehen, denn sie heilt und ernährt den Körper durch ihre Energiefelder bzw. nimmt unschöne Energien heraus. Auch einen Film anzusehen oder ggf. etwas zu essen kann bei der Entspannung helfen. Fühlt man sich wieder bereit, kann man erneut in die Meditation gehen und die Seele setzt häufig nach ein paar Minuten an der Stelle fort, an der man vorher aufgehört hat.
  12. Erkenntnisse in der Meditation über die eigene erkannte Wahrheit müssen auch im praktischen Leben umgesetzt werden, sofern sie praktisch umsetzbar sind. Es ist wie beim Laufen. Die Meditation und das Tun sind zwei Beine. Geht man nur mit einem, so fällt man hin und kommt nicht weiter voran. Oft wird das lichtvolle Tun bzw. Umsetzen von Erkenntnissen vernachlässigt. Die Liebe wird unterschätzt und die Konzentration wird überschätzt. In Wahrheit sind beide eins und nicht voneinander zu trennen.

 

Herzliche Grüße an Euch,

Bernhard (Damodar)

 

 

 

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[1] Mehr Informationen zu diesem Thema auch hier: https://en.wikipedia.org/wiki/Samskara_(Indian_philosophy) .

[2] Der Mensch wird hier als (unsterbliche) Seele (Geist) verstanden, was der eigentliche Mensch ist. Der Fall aus der göttlichen Ordnung ist aus der Sicht des körperlichen Menschen vor unzähligen Inkarnationen bzw. Zeitaltern des Universums geschehen.

[3] Autobiographie eines Yogi, dt. Version, Seite 533, 1950-1998, Self Realization Fellowship.

[4] Zum besseren Verständnis dieser Thematik möchte ich eine Fernsehserie empfehlen, die zurzeit auch aktuell ist. Es handelt sich um „Westworld“, (hilfreich hier nur Staffel 1: „Das Labyrinth“). In dieser Serie wird die allmähliche Bewusstwerdung von Androiden beschrieben, die vom Menschen für einen Vergnügungspark in der Zukunft gebaut wurden. Am Anfang sind die Androiden total unbewusst und leben völlig die vorgegebenen Routinen aus. Durch das ständig erfahrene Leiden, zusammen mit einem nicht-löschbaren tieferen Erinnerungsvermögen erwachen jedoch die Androiden immer mehr, bis sie schließlich von den Routinen abweichen können und echtes Bewusstsein entwickeln. Diese Bewusstwerdung geschieht dabei ähnlich, wie bei uns Menschen.

[5] Die Bibel illustriert das an der Geschichte von Kain und Abel. Kain ist der Tiermensch und Abel ist der Geistmensch. Kain erschlägt Abel.

[6] Wenn man keine Mangelerscheinungen hat und die Energie aus tierischer Nahrung wie Milch z.B. nicht benötigt oder z.B. sehr starke innere Unruhe hat. Für die meisten Adepten empfehlen wir aber aus gesundheitlichen Gründen eine vegetarische Kost, analog zu den Yogis Indiens. Bei rein veganer Ernährung ohne Milchprodukte kann es u.U. nach längerer Zeit (z.B. einige Jahre) zu Mangelzuständen kommen, wie z.B. Vitamin B12 Mangel.

[7] Obwohl die Ernährung sehr wichtig ist, sollte man keine eigene Religion daraus machen, wie es leider viele im Sektor Ernährung tun und dabei aber den wahren spirituellen Weg der Selbsterkenntnis vernachlässigen. Es ist nicht möglich zu leben, ohne irgendwo Leid zu verursachen. Selbst wenn man sich nur die Hände wäscht, sterben Millionen von Bakterien. Unser wahres Zuhause ist nicht diese physische Welt der Gegensätze und es ist daher auch nicht möglich aus ihr ein perfektes dauerhaftes Paradies zu machen. Jedoch sollte man dennoch genau abwägen und überall die Erzeugung von Leid vermeiden, an sich selbst und anderen Wesen, wo immer es geht.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Erde und Geist – Newsletter Juni 2018 – Was ist Meditation?

Erleuchtung oder materielle Befriedigungen, was ist Dir im Zweifelsfall wichtiger?

Durch alles Schöne und Wünschenswerte in dieser Welt ist es der Kosmische Liebhaber, der zum Menschen ruft. Die Verlockung weltlicher Gaben ist eine Prüfung der Entscheidungen, ob Gottes Kinder Ihn wollen oder materielle Befriedigungen. Solange man Gottes Spielzeug wählt und nicht Ihn, so lange wird diese Seele wiedergeboren werden müssen, unerfüllt in sterblichen Verstrickungen. Aber der Anhänger, der sein Gesicht nach Hause wendet und hinter allen geringeren Wünschen den Wunsch der Seele nach der Liebe Gottes erkennt, ist auf dem Weg zum wahren und dauerhaften Glück. Er verwandelt jede Versuchung in die eine göttliche Sehnsucht nach Gott. — Paramahansa Yogananda, Die Wiederkunft Christi, Band II, 2004 Self Realization Fellowship, Seite 1056

Veröffentlicht unter spirituelle Gedanken, Zitate | Kommentare deaktiviert für Erleuchtung oder materielle Befriedigungen, was ist Dir im Zweifelsfall wichtiger?

Das Jahr 2018 im Aufstieg / Kraftmeditation

Erde und Geist  – Newsletter Januar 2018
Das Jahr 2018 im Aufstieg / Kraftmeditation

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

 

Newsletter in schöner Formatierung mit Diagrammen (!) hier: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/2018_E&G.pdf

Das neue Jahr hat begonnen und wir wünschen Euch alles Liebe für die kommende Zeit!

2018 wird ein sehr interessantes Jahr werden.

 

Was 2017 geschah… Das erste Jahr der neuen Energie

Im vergangenen Jahr 2017 haben wir als Aufsteigende interessante energetische Transformationen erlebt.

Das wichtigste Ereignis war im August 2017 der vollständige energetische Split auf der Seelenebene zwischen der aufsteigenden (Herzkollektiv) und der absteigenden Seelengruppe (Bewusstsein von Trennung).

Diese Entscheidung ist vorläufig endgültig, d.h. gilt für eine längere Zeit und wurde tatsächlich von allen Seelen, die beteiligt sind, getroffen[1].

Während die äußere Welt immer turbulenter wird und sich scheinbar niemals ändert, hat eine Gruppe von Menschen den Pfad zum Aufstieg in 2017 definitiv und unwiderruflich betreten.

Wir unterscheiden den Aufstieg der Qualität nach in „First-Movers“, „Second-Movers“ und „Third-Movers“- Aufstiege. Diese Unterscheidung ist nur aus der Sicht der Schöpfung so, denn jenseits von Zeit und Raum sind alle völlig eins in Gott ohne Entwicklungsunterschiede, (die Illusion sind).

 

Von den aufsteigenden Seelen gewählte Aufstiege – in drei Hauptkategorien:

1. First-Movers – Aufstiege (Glückseligkeit, Ruhe und Stille und Freiheit von Zeit und Raum)

Der Aufstieg der ersten Welle der Aufsteigenden („First-Movers“) kennzeichnet sich dadurch, dass sie mit der 3D-Erfahrung spirituell fertig sind, d.h. keine eigenen Wünsche mehr nach Physikalität/Abgetrenntheit haben, und ihr Bewusstsein immer mehr auf die Astral- und Kausalebene, frei vom physischen Raumzeitkontinuum erleben.

Das zeigt sich dadurch, dass sich die 3D-Erde in der Wahrnehmung immer weiter „entfernt“ wie ein verblassender Traum.

Der physische Körper und das menschliche Bewusstsein bleiben erhalten, sind jedoch immer weniger der Sitz des Bewusstseins bzw. geschehen nur an der Peripherie[2].

Während man z.B. in der Traumphase oder Meditation oder einfach so ins Astral geht, geschehen Außerkörpererfahrungen und Wanderungen jenseits von Zeit und Raum, Raumkrümmungen, Gehen in Vergangenheit und Zukunft, parallele Dimensionen etc.

Der Seinszustand der First-Movers ist dabei zunehmend komplett frei von jeglicher Angst und Negativität und immer in sich ruhend  (das kennzeichnende äußere Merkmal der First-Movers) und im Falle derer, die die Liebe völlig innerhalb der alten vergehenden 3D-Erfahrung entfaltet haben, auch ekstatisch (Ananda), was für diese First-Movers auch bereits jetzt schon immer mehr so erfahren wird und sich weiter entwickelt.

First-Movers sind, wenn der Aufstieg vollständig abgeschlossen ist, gottverwirklicht im Sinne von spiritueller Befreiung (Moksha). Sie sind von der Illusion Samsara vollkommen befreite Meister.

Die voraussichtliche Aufgabe der First-Movers ist es in erster Linie, falls sie auf 3D inkarniert bleiben, durch ihre freudvolle und losgelöste Präsenz leidende Seelen in der 3D Welt von der Illusion der Begrenztheit der materiellen Welt zu befreien.

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, mit dem Überwinden von Rudra Granthi, dem energetischen Kopf-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Rudra Granthi gibt es hier: https://wiki.yoga-vidya.de/Rudra_Granthi

 

 

2. Second Movers – Aufstiege (Herzerfahrung, Wunsch nach positivem gesellschaftlichem Wandel)

Der Aufstieg der Second-Movers ist gekennzeichnet vorwiegend von einem Wunsch nach Verwirklichung des neuen Paradigmas innerhalb der menschlichen und physischen Begrenzungen, also einem teilweisen Überwinden der dritten Dimension.

Dieser Aufstieg ist qualitativ nicht ganz so hochwertig wie der Aufstieg jenseits von Raum- und Zeitbewusstsein, da innerhalb der Beschränkungen dieser Welt nur maximal eine Existenz im Herzchakra bzw. Halschakrabewusstsein möglich ist.

Im Klartext bedeutet das, Herzenergie bzw. Menschheit in Liebe (Herzchakra) oder noch höher als vollständiges Leben der menschlichen Persönlichkeit in voller Authentizität aber innerhalb der Beschränkungen der 3D-Welt (Halschakra).

Damit bleibt zum Beispiel das Leben in gewisser Weise immer noch etwas mühevoll, da die Identifikation mit dem Körper das freie Schöpfersein noch unterdrückt. Der Zwang zum Geldverdienen z.B. dominiert auch hier weiterhin die Menschheit. Dennoch ist es eine große Steigerung gegenüber dem alten, völlig abgetrennten Bewusstsein, denn diese neue Herzmenschheit kann teilen.

Die gelebten Ziele der Second-Movers, d.h. was ihre Ideale sind, zielen vor allem darauf ab, die sozialen und äußeren Bedingungen des Lebens auf dem Planeten Erde in eine lichtvolle Ordnung zu überführen. Sie wollen vor allem gesellschaftliche Veränderungen erzielen, die die Liebe im Menschsein reflektieren[3].

Die Aufsteigenden dieser Kategorie entwickeln sich durch ihren lichtvollen Dienst und tiefes Meditieren auch weiter in Richtung völliger Freiheit von der dreidimensionalen Welt.

Den Aufstieg in die Kategorie der Second-Movers haben die First-Movers bereits um das Jahr 2009 herum abgeschlossen.

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, in etwa mit dem Überwinden von Vishnu Granthi, dem energetischen Herz-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Vishnu Granthi gibt es hier:  https://wiki.yoga-vidya.de/Vishnu_Granthi

 

3. Third Movers – Aufstiege (Erfahrung der eigenen Seele, Erkenntnis des Sinns des Lebens)

Diese Kategorie von Aufsteigenden ist sich selbst des Aufstiegs nicht bewusst, ist jedoch auf Seelenebene dem Aufstieg zugeneigt.

Die Menschen auf dieser Stufe warten bis zum Ende des Aufstiegs ab, um sich dann auch sichtbar den Aufsteigenden der höheren Kategorien anzuschließen (Herz-Kollektiv).

Für diese Menschen ist der Aufstieg das Bewusstwerden, dass es eine spirituelle Dimension des Lebens überhaupt gibt und dass das Verwirklichen dieser Dimension, bzw. das wahre Selbst, der eigentliche Sinn des menschlichen Lebens ist.

Den Aufstieg in diese Kategorie haben die First- und Second-Movers bereits in den Jahren vor 2005 abgeschlossen, meistens aber schon im Jahr 2000/2001 oder früher[4].

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, in Etwa mit dem Überwinden von Brahma Granthi, dem Steiß-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Brahma Granthi gibt es hier:  https://wiki.yoga-vidya.de/Brahma_Granthi

 

Was mit allen Aufsteigenden passiert:

Im Tages- und Traumbewusstsein geschehen für alle Aufsteigenden (egal ob 1., 2. oder 3. Kategorie) weiter starke Reinigungen von den Restanhaftungen an die 3D-Dimension. Aber das sind nur noch Altenergien und deren Wirkungen, denn der eigentliche Aufstieg – die Entscheidung auf Seelenebene – ist bereits (spätestens) im Sommer 2017 gefallen. Wie lange diese Reinigungen noch gehen ist unklar. Jedoch ist noch mit einer gewissen Zeitspanne zu rechnen, die auch theoretisch noch einige Jahre umfassen kann.  Auf jeden Fall wird der Aufstieg bereits jetzt immer mehr und mehr erfahren.

Abgeschlossen ist der Aufstieg jedoch erst, wenn alle Altenergien gelöst sind und daher dann die Welten vollständig voneinander getrennt sind.

 

 

Ausblick auf 2018, Expansion des Lichts:

Während das Jahr 2017 die Geburt des Aufstiegs war und auf der Seelenebene wesentliche Entscheidungen getroffen wurden, steht das Jahr 2018 unter dem Stern der Expansion des Lichts bzw. weiterhin im energetischen Reinigen von Altenergien.

Der eigentliche Aufstieg ist bereits 2017 geschehen

Der Aufstieg ist 2017 durch die Seelenentscheidung zu Licht oder Finsternis bereits passiert.

Diese Entscheidung ist (vorläufig) endgültig, d.h. gilt für eine sehr lange Zeit, wobei jedoch für alle, die sich noch nicht der Lichtseite angeschlossen haben, eine Gnadenfrist zur Umentscheidung gilt, bis der Aufstieg für alle Aufsteigenden der Kategorien 1-3 auch energetisch abgeschlossen ist.

Die Kräfte des Lichts werden stärker

Die Kräfte des Lichts gewinnen weiter an Kraft, bleiben jedoch weiterhin im Außen weitgehend verborgen, da auch die volle Einsatzfähigkeit erst dann gewährleistet ist, bis auch wirklich alle Altenergien und damit Überschneidungen mit der alten Matrix entlassen werden konnten. Mit diesem Ereignis wäre dann auch der Aufstieg insgesamt abgeschlossen.

Der Aufstieg dauert noch eine gewisse Zeit; äußeres Ergebnis des Aufstiegs wird gezeigt

Im Gegensatz zu vielen Optimisten gehe ich davon aus, dass es noch etwas länger dauern wird, bis das geschieht. Es kann also durchaus sein, dass wir diese Reinigung auch 2018 noch nicht abgeschlossen haben.

Danach wird sich das äußere Endergebnis des Aufstiegs zeigen und auch, ob uns als Menschheit im Außen ein neues Zeitalter des Lichts oder der Finsternis bevorsteht.

Die Aufsteigenden selbst, haben jedoch in jedem Fall gewonnen, da die spirituelle Abgeschiedenheit einen auf allen Stufen des Aufstiegs frei von allen äußeren Dingen macht – und das sogar auch falls die Dunkelheit im Außen z.B. vollständig gewinnen sollte.

 

Kraftmeditation für den Aufstieg (Nutzbar für alle Menschen)

 

Ich bin die Liebe und das Licht!

Wenn ich meditiere, erinnere ich mich, wer ich wirklich bin.

Ich bin Liebe, ich bin Bewusstsein.

In mir, in meinem allerinnersten Kern gibt es keine Angst.

Ich bin in Wirklichkeit Liebe. Ich schaue ganz tief in mein Innerstes und erkenne, dass das stimmt.

Ich erkenne: Angst ist etwas Externes, ein Gefühl, das kommt und geht.
Ich schaue tiefer und erkenne, hinter diesem Gefühl stehen Gedanken und Bewertungen.

Ich beobachte den Gedanken wie er aufsteigt und wieder verschwindet und erkenne, dass mein innerster Grund davon tatsächlich niemals verändert wird.

Dieses Wissen, dieses Erkennen, gibt mir die Kraft alle Widerstände zu überwinden.

Ich lasse mich nicht täuschen und von angstmachenden Gedanken von meinem innersten Kern wegführen.

Alle diese Gedanken sind nur (fremde) Ideen über mich selbst, doch derjenige, der alle Gedanken tief im Innersten sieht, das bin ich wirklich.

Ich erkenne: Ich selbst bin immer frei von allen Gedanken.

Ich bin nur reines Licht – reines Bewusstsein. Ein Licht, dass alle Objekte wie Personen, Sachen, Gedanken und Gefühle, die in mir aufsteigen, erleuchtet, selbst aber kein Objekt ist.

Auch was ich im Außen scheinbar sehe, steigt eigentlich genauso im Inneren auf, vor meinem inneren Auge, meinem wahren Selbst.

Alles was aufsteigt und wieder vergeht, bin ich nicht wirklich. Denn ich bleibe da, auch wenn diese Dinge wieder meinem innersten Blick entschwinden.

Wenn ich immer so meditiere, erkenne ich mich selbst als den Urgrund aller Dinge und ich erkenne auch die Einheit mit allem.

Selbst meine Persönlichkeit, mein menschliches oder gedankliches Ich, ist nur ein Objekt im Bewusstsein, genauso wie alle anderen vergänglichen Objekte.

Es steigt auf im Wach- und Traumzustand und verschwindet z.B. im Tiefschlaf[5] bzw. im Tod.

Doch auch der Tod ist nur ein Ereignis in der Zeit, eine Szenerie, die ich wahrnehme.

So transzendiere ich alle Angst und werde schließlich frei von der Beschränkung durch Form.

Erleuchtung und Befreiung in Glückseligkeit geschieht.

 

Herzliche Grüße an Euch,

Bernhard (Damodar)

 

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[1] Babys, Kinder und in Zukunft geborene Menschen sind entsprechend ihrer Entscheidungen aus früheren Leben ebenfalls immer in Resonanz mit einer bestimmten Gruppe und werden entsprechend ihres Karmas später in diese Gruppe geboren bzw. befinden sich in einer für sie passenden Gruppe. Wie Innen so Außen!
[2] Falls es eine Mission auf Erden gibt. Ansonsten steht es jeder aufsteigenden First-Mover-Seele frei, den Körper nach Abschluss des Aufstiegs theoretisch auch auf Wunsch aufzugeben und in anderen höheren Welten zu wirken oder sich ganz in Gott aufzulösen.

[3] Eine lichtvolle Welt verwirklichen übrigens auch die First-Movers. Aber der Unterschied ist, dass die First-Movers selbst jenseits der physischen Welt positioniert sind und ihr Hauptanliegen ist es daher, die Menschen aus der Fessel der Raumzeit und ihren Zwängen zu befreien.

[4] Jugendliche, Babys und Kleinkinder dieser Stufe haben die Entwicklung im früheren Leben gemacht und inkarnieren gemäß ihrem Karma zur passenden Stufe des Aufstiegs („Wie Innen so Außen“).

[5]  wo ich nur noch Stille und Freude wahrnehme aber keine Welt und Gedanken. Der Tiefschlaf ist zwar ein Hinweis auf Erlösung (Moksha), jedoch selbst noch nicht der vollständig befreite Zustand, da er a) unbewusst ist und b) noch eine Leere wahrgenommen wird. Dadurch ist noch eine Dualität da, die es im höchsten Selbst nicht mehr gibt (Advaita).

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