Das Jahr 2018 im Aufstieg / Kraftmeditation

Erde und Geist  – Newsletter Januar 2018
Das Jahr 2018 im Aufstieg / Kraftmeditation

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

 

Newsletter in schöner Formatierung mit Diagrammen (!) hier: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/2018_E&G.pdf

Das neue Jahr hat begonnen und wir wünschen Euch alles Liebe für die kommende Zeit!

2018 wird ein sehr interessantes Jahr werden.

 

Was 2017 geschah… Das erste Jahr der neuen Energie

Im vergangenen Jahr 2017 haben wir als Aufsteigende interessante energetische Transformationen erlebt.

Das wichtigste Ereignis war im August 2017 der vollständige energetische Split auf der Seelenebene zwischen der aufsteigenden (Herzkollektiv) und der absteigenden Seelengruppe (Bewusstsein von Trennung).

Diese Entscheidung ist vorläufig endgültig, d.h. gilt für eine längere Zeit und wurde tatsächlich von allen Seelen, die beteiligt sind, getroffen[1].

Während die äußere Welt immer turbulenter wird und sich scheinbar niemals ändert, hat eine Gruppe von Menschen den Pfad zum Aufstieg in 2017 definitiv und unwiderruflich betreten.

Wir unterscheiden den Aufstieg der Qualität nach in „First-Movers“, „Second-Movers“ und „Third-Movers“- Aufstiege. Diese Unterscheidung ist nur aus der Sicht der Schöpfung so, denn jenseits von Zeit und Raum sind alle völlig eins in Gott ohne Entwicklungsunterschiede, (die Illusion sind).

 

Von den aufsteigenden Seelen gewählte Aufstiege – in drei Hauptkategorien:

1. First-Movers – Aufstiege (Glückseligkeit, Ruhe und Stille und Freiheit von Zeit und Raum)

Der Aufstieg der ersten Welle der Aufsteigenden („First-Movers“) kennzeichnet sich dadurch, dass sie mit der 3D-Erfahrung spirituell fertig sind, d.h. keine eigenen Wünsche mehr nach Physikalität/Abgetrenntheit haben, und ihr Bewusstsein immer mehr auf die Astral- und Kausalebene, frei vom physischen Raumzeitkontinuum erleben.

Das zeigt sich dadurch, dass sich die 3D-Erde in der Wahrnehmung immer weiter „entfernt“ wie ein verblassender Traum.

Der physische Körper und das menschliche Bewusstsein bleiben erhalten, sind jedoch immer weniger der Sitz des Bewusstseins bzw. geschehen nur an der Peripherie[2].

Während man z.B. in der Traumphase oder Meditation oder einfach so ins Astral geht, geschehen Außerkörpererfahrungen und Wanderungen jenseits von Zeit und Raum, Raumkrümmungen, Gehen in Vergangenheit und Zukunft, parallele Dimensionen etc.

Der Seinszustand der First-Movers ist dabei zunehmend komplett frei von jeglicher Angst und Negativität und immer in sich ruhend  (das kennzeichnende äußere Merkmal der First-Movers) und im Falle derer, die die Liebe völlig innerhalb der alten vergehenden 3D-Erfahrung entfaltet haben, auch ekstatisch (Ananda), was für diese First-Movers auch bereits jetzt schon immer mehr so erfahren wird und sich weiter entwickelt.

First-Movers sind, wenn der Aufstieg vollständig abgeschlossen ist, gottverwirklicht im Sinne von spiritueller Befreiung (Moksha). Sie sind von der Illusion Samsara vollkommen befreite Meister.

Die voraussichtliche Aufgabe der First-Movers ist es in erster Linie, falls sie auf 3D inkarniert bleiben, durch ihre freudvolle und losgelöste Präsenz leidende Seelen in der 3D Welt von der Illusion der Begrenztheit der materiellen Welt zu befreien.

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, mit dem Überwinden von Rudra Granthi, dem energetischen Kopf-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Rudra Granthi gibt es hier: https://wiki.yoga-vidya.de/Rudra_Granthi

 

 

2. Second Movers – Aufstiege (Herzerfahrung, Wunsch nach positivem gesellschaftlichem Wandel)

Der Aufstieg der Second-Movers ist gekennzeichnet vorwiegend von einem Wunsch nach Verwirklichung des neuen Paradigmas innerhalb der menschlichen und physischen Begrenzungen, also einem teilweisen Überwinden der dritten Dimension.

Dieser Aufstieg ist qualitativ nicht ganz so hochwertig wie der Aufstieg jenseits von Raum- und Zeitbewusstsein, da innerhalb der Beschränkungen dieser Welt nur maximal eine Existenz im Herzchakra bzw. Halschakrabewusstsein möglich ist.

Im Klartext bedeutet das, Herzenergie bzw. Menschheit in Liebe (Herzchakra) oder noch höher als vollständiges Leben der menschlichen Persönlichkeit in voller Authentizität aber innerhalb der Beschränkungen der 3D-Welt (Halschakra).

Damit bleibt zum Beispiel das Leben in gewisser Weise immer noch etwas mühevoll, da die Identifikation mit dem Körper das freie Schöpfersein noch unterdrückt. Der Zwang zum Geldverdienen z.B. dominiert auch hier weiterhin die Menschheit. Dennoch ist es eine große Steigerung gegenüber dem alten, völlig abgetrennten Bewusstsein, denn diese neue Herzmenschheit kann teilen.

Die gelebten Ziele der Second-Movers, d.h. was ihre Ideale sind, zielen vor allem darauf ab, die sozialen und äußeren Bedingungen des Lebens auf dem Planeten Erde in eine lichtvolle Ordnung zu überführen. Sie wollen vor allem gesellschaftliche Veränderungen erzielen, die die Liebe im Menschsein reflektieren[3].

Die Aufsteigenden dieser Kategorie entwickeln sich durch ihren lichtvollen Dienst und tiefes Meditieren auch weiter in Richtung völliger Freiheit von der dreidimensionalen Welt.

Den Aufstieg in die Kategorie der Second-Movers haben die First-Movers bereits um das Jahr 2009 herum abgeschlossen.

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, in etwa mit dem Überwinden von Vishnu Granthi, dem energetischen Herz-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Vishnu Granthi gibt es hier:  https://wiki.yoga-vidya.de/Vishnu_Granthi

 

3. Third Movers – Aufstiege (Erfahrung der eigenen Seele, Erkenntnis des Sinns des Lebens)

Diese Kategorie von Aufsteigenden ist sich selbst des Aufstiegs nicht bewusst, ist jedoch auf Seelenebene dem Aufstieg zugeneigt.

Die Menschen auf dieser Stufe warten bis zum Ende des Aufstiegs ab, um sich dann auch sichtbar den Aufsteigenden der höheren Kategorien anzuschließen (Herz-Kollektiv).

Für diese Menschen ist der Aufstieg das Bewusstwerden, dass es eine spirituelle Dimension des Lebens überhaupt gibt und dass das Verwirklichen dieser Dimension, bzw. das wahre Selbst, der eigentliche Sinn des menschlichen Lebens ist.

Den Aufstieg in diese Kategorie haben die First- und Second-Movers bereits in den Jahren vor 2005 abgeschlossen, meistens aber schon im Jahr 2000/2001 oder früher[4].

Im indischen Energiesystem kann dieser Aufstieg, nach meiner Ansicht, in Etwa mit dem Überwinden von Brahma Granthi, dem Steiß-Knoten, gleichgesetzt werden.

Eine schöne Erklärung zum Brahma Granthi gibt es hier:  https://wiki.yoga-vidya.de/Brahma_Granthi

 

Was mit allen Aufsteigenden passiert:

Im Tages- und Traumbewusstsein geschehen für alle Aufsteigenden (egal ob 1., 2. oder 3. Kategorie) weiter starke Reinigungen von den Restanhaftungen an die 3D-Dimension. Aber das sind nur noch Altenergien und deren Wirkungen, denn der eigentliche Aufstieg – die Entscheidung auf Seelenebene – ist bereits (spätestens) im Sommer 2017 gefallen. Wie lange diese Reinigungen noch gehen ist unklar. Jedoch ist noch mit einer gewissen Zeitspanne zu rechnen, die auch theoretisch noch einige Jahre umfassen kann.  Auf jeden Fall wird der Aufstieg bereits jetzt immer mehr und mehr erfahren.

Abgeschlossen ist der Aufstieg jedoch erst, wenn alle Altenergien gelöst sind und daher dann die Welten vollständig voneinander getrennt sind.

 

 

Ausblick auf 2018, Expansion des Lichts:

Während das Jahr 2017 die Geburt des Aufstiegs war und auf der Seelenebene wesentliche Entscheidungen getroffen wurden, steht das Jahr 2018 unter dem Stern der Expansion des Lichts bzw. weiterhin im energetischen Reinigen von Altenergien.

Der eigentliche Aufstieg ist bereits 2017 geschehen

Der Aufstieg ist 2017 durch die Seelenentscheidung zu Licht oder Finsternis bereits passiert.

Diese Entscheidung ist (vorläufig) endgültig, d.h. gilt für eine sehr lange Zeit, wobei jedoch für alle, die sich noch nicht der Lichtseite angeschlossen haben, eine Gnadenfrist zur Umentscheidung gilt, bis der Aufstieg für alle Aufsteigenden der Kategorien 1-3 auch energetisch abgeschlossen ist.

Die Kräfte des Lichts werden stärker

Die Kräfte des Lichts gewinnen weiter an Kraft, bleiben jedoch weiterhin im Außen weitgehend verborgen, da auch die volle Einsatzfähigkeit erst dann gewährleistet ist, bis auch wirklich alle Altenergien und damit Überschneidungen mit der alten Matrix entlassen werden konnten. Mit diesem Ereignis wäre dann auch der Aufstieg insgesamt abgeschlossen.

Der Aufstieg dauert noch eine gewisse Zeit; äußeres Ergebnis des Aufstiegs wird gezeigt

Im Gegensatz zu vielen Optimisten gehe ich davon aus, dass es noch etwas länger dauern wird, bis das geschieht. Es kann also durchaus sein, dass wir diese Reinigung auch 2018 noch nicht abgeschlossen haben.

Danach wird sich das äußere Endergebnis des Aufstiegs zeigen und auch, ob uns als Menschheit im Außen ein neues Zeitalter des Lichts oder der Finsternis bevorsteht.

Die Aufsteigenden selbst, haben jedoch in jedem Fall gewonnen, da die spirituelle Abgeschiedenheit einen auf allen Stufen des Aufstiegs frei von allen äußeren Dingen macht – und das sogar auch falls die Dunkelheit im Außen z.B. vollständig gewinnen sollte.

 

Kraftmeditation für den Aufstieg (Nutzbar für alle Menschen)

 

Ich bin die Liebe und das Licht!

Wenn ich meditiere, erinnere ich mich, wer ich wirklich bin.

Ich bin Liebe, ich bin Bewusstsein.

In mir, in meinem allerinnersten Kern gibt es keine Angst.

Ich bin in Wirklichkeit Liebe. Ich schaue ganz tief in mein Innerstes und erkenne, dass das stimmt.

Ich erkenne: Angst ist etwas Externes, ein Gefühl, das kommt und geht.
Ich schaue tiefer und erkenne, hinter diesem Gefühl stehen Gedanken und Bewertungen.

Ich beobachte den Gedanken wie er aufsteigt und wieder verschwindet und erkenne, dass mein innerster Grund davon tatsächlich niemals verändert wird.

Dieses Wissen, dieses Erkennen, gibt mir die Kraft alle Widerstände zu überwinden.

Ich lasse mich nicht täuschen und von angstmachenden Gedanken von meinem innersten Kern wegführen.

Alle diese Gedanken sind nur (fremde) Ideen über mich selbst, doch derjenige, der alle Gedanken tief im Innersten sieht, das bin ich wirklich.

Ich erkenne: Ich selbst bin immer frei von allen Gedanken.

Ich bin nur reines Licht – reines Bewusstsein. Ein Licht, dass alle Objekte wie Personen, Sachen, Gedanken und Gefühle, die in mir aufsteigen, erleuchtet, selbst aber kein Objekt ist.

Auch was ich im Außen scheinbar sehe, steigt eigentlich genauso im Inneren auf, vor meinem inneren Auge, meinem wahren Selbst.

Alles was aufsteigt und wieder vergeht, bin ich nicht wirklich. Denn ich bleibe da, auch wenn diese Dinge wieder meinem innersten Blick entschwinden.

Wenn ich immer so meditiere, erkenne ich mich selbst als den Urgrund aller Dinge und ich erkenne auch die Einheit mit allem.

Selbst meine Persönlichkeit, mein menschliches oder gedankliches Ich, ist nur ein Objekt im Bewusstsein, genauso wie alle anderen vergänglichen Objekte.

Es steigt auf im Wach- und Traumzustand und verschwindet z.B. im Tiefschlaf[5] bzw. im Tod.

Doch auch der Tod ist nur ein Ereignis in der Zeit, eine Szenerie, die ich wahrnehme.

So transzendiere ich alle Angst und werde schließlich frei von der Beschränkung durch Form.

Erleuchtung und Befreiung in Glückseligkeit geschieht.

 

Herzliche Grüße an Euch,

Bernhard (Damodar)

 

BESTIMMUNGEN ZUR WEITERGABE VON INHALTEN:

Das Copyright des Newsletters liegt bei Bernhard Goller©.
Die Weitergabe und Vervielfältigung des Newsletters und der beigefügten Texte ist
ohne weiteres Nachfragen für nicht-kommerzielle Zwecke unter
folgenden Bedingungen ausdrücklich erlaubt:

Die Inhalte werden ungekürzt und unter der Angabe von Bernhard Goller
als Autor und Inhaber der Urheberrechte weitergegeben und ein Hinweis auf die Homepage
des Urhebers http://www.erde-und-geist.de wird zugefügt, falls noch nicht bereits enthalten.

Ein Zitieren ohne Hinweis auf den kompletten Text ist nicht zulässig.
Jede kommerzielle Nutzung der Inhalte ist untersagt und bedarf der ausdrücklichen
schriftlichen Genehmigung des Autors. Ältere Inhalte der Newsletter finden Sie auch auf der Erde-und-Geist-Homepage unter http://www.erde-und-geist.de/weisheit.html  .

 

Haftungshinweis:
Alle Texte spiegeln die persönliche Meinung des Autors wider.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links und machen uns den Inhalt der verlinkten Seiten nicht zu eigen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

 

Rechtlicher Hinweis zu Meditationen, Gebeten und Empfehlungen:

Im Newsletter eventuell beschriebene Meditationen, Empfehlungen und Gebete sind weder eine Therapie noch ein Heilangebot bzw. keine Heilkunde im medizinischen / gesetzlich definierten Sinn,
sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.
Ein Heilversprechen wird nicht gegeben und keine Diagnose gestellt.
Praktizieren von im Newsletter dargestellten spirituellen Übungen und Methoden geschieht stets auf ihre eigene Verantwortung und sollten im Zweifelsfall vor dem Übungsbeginn mit einem Arzt ihres Vertrauens auf ihre Unbedenklichkeit abgesprochen werden!

 

http://www.erde-und-geist.de

Adresse und Organisation:

Bernhard und Veronika Goller
Guntherstraße 43
D-90461 Nürnberg
Deutschland

E-Mail: damodar@erde-und-geist.de

 

Wenn du nicht mehr von uns per E-Mail informiert werden möchtest:

Schreibe uns eine leere E-Mail mit „Unsuscribe“ im Betreff.

 

[1] Babys, Kinder und in Zukunft geborene Menschen sind entsprechend ihrer Entscheidungen aus früheren Leben ebenfalls immer in Resonanz mit einer bestimmten Gruppe und werden entsprechend ihres Karmas später in diese Gruppe geboren bzw. befinden sich in einer für sie passenden Gruppe. Wie Innen so Außen!
[2] Falls es eine Mission auf Erden gibt. Ansonsten steht es jeder aufsteigenden First-Mover-Seele frei, den Körper nach Abschluss des Aufstiegs theoretisch auch auf Wunsch aufzugeben und in anderen höheren Welten zu wirken oder sich ganz in Gott aufzulösen.

[3] Eine lichtvolle Welt verwirklichen übrigens auch die First-Movers. Aber der Unterschied ist, dass die First-Movers selbst jenseits der physischen Welt positioniert sind und ihr Hauptanliegen ist es daher, die Menschen aus der Fessel der Raumzeit und ihren Zwängen zu befreien.

[4] Jugendliche, Babys und Kleinkinder dieser Stufe haben die Entwicklung im früheren Leben gemacht und inkarnieren gemäß ihrem Karma zur passenden Stufe des Aufstiegs („Wie Innen so Außen“).

[5]  wo ich nur noch Stille und Freude wahrnehme aber keine Welt und Gedanken. Der Tiefschlaf ist zwar ein Hinweis auf Erlösung (Moksha), jedoch selbst noch nicht der vollständig befreite Zustand, da er a) unbewusst ist und b) noch eine Leere wahrgenommen wird. Dadurch ist noch eine Dualität da, die es im höchsten Selbst nicht mehr gibt (Advaita).

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Unberechenbarkeit des Aufstiegs

Erde und Geist  – Newsletter Dezember 2017
Unberechenbarkeit des Aufstiegs

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

(PS: Newsletter in schöner Formatierung hier: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/Unberrechenbarkeit.pdf)

 

Anmerkung im Voraus:
Dieser Newsletter ist für neue Leser nur gut verständlich, wenn er im Zusammenhang mit folgenden älteren Newsletter-Ausgaben von mir gelesen wird: 1. „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt“ (Juni 2017) und 2.„Spirituelle Eigenverantwortung/Lichtkörperprozess“ (November 2017), die man auf der Seite www.erde-und-geist.de/weisheit.html kostenlos im PDF-Format herunterladen kann.

In diesem Newsletter will ich auch nur über den Aufstieg in seiner allerhöchsten Ausprägung sprechen, da das die ultimative und reine Wahrheit ist. Natürlich gibt es auch Aufstiege, die nur einen Teil der Wahrheit realisieren. Diese sollen aber nicht Thema dieses Newsletters sein, da ich mit meinen Briefen einen Gesamtüberblick über die Evolution der Seele geben will und nicht nur ein unvollkommenes Wissen.

„Jesus: Selig sind, die reines Herzens sind; denn sie werden Gott schauen.“ – Christliche Bibel, Matthäus 5:8

Was Aufstieg ist, kann erst nach dem Aufstieg wirklich beurteilt werden

Ich möchte in diesem Newsletter aufzeigen, dass das Endergebnis des spirituellen Aufstiegs nur für den inneren Menschen als eine vollständige Einheit mit Gott sicher vorhergesagt werden kann und nicht für das Geschehen in der äußeren Welt.

Das liegt daran, dass der Aufstieg, in seiner allerhöchsten Ausprägung, zur spirituellen Abgeschiedenheit führt. Ein Zustand absoluter Gleichgestaltung mit Gott.

Nun stellt sich aber die Frage, was man im Zustand der Abgeschiedenheit noch will?
Diese Frage lässt sich nach meiner Ansicht allerdings erst dann beantworten, wenn der Zustand der Abgeschiedenheit (bzw. Nirvana) endgültig erreicht ist und nicht vorher. Ich will unten dazu noch einige erleuchtete Meister zu Wort kommen lassen.

Was passiert, wenn man eine völlige Freiheit von Zeit und Raum erreicht hat? Hat man dann überhaupt noch Wünsche nach einer Welt? Ich weiß es nicht und ich bin der Ansicht, dass es von einer Position innerhalb des Traum Gottes auch noch nicht gewusst werden kann.

Man kann es in seiner Absolutheit nur jenseits des Traums erfahren.

 

Was will man noch, wenn man jenseits von Raum, Zeit und Ego ist?

Lesen wir mal, was Meister Eckhart, der bekannte deutsche Mystiker des 13ten Jahrhunderts, ganz im Einklang mit fernöstlichen Weisheitslehren wie Advaita-Vedanta über den höchsten menschlichen Bewusstseinszustand gesagt hat[1]:

„Die Stufe des Geistes, der abgeschieden ist, ist so hoch, dass alles, was er schaut, wahr ist, und was er begehrt, wird ihm gewährt, und wo er gebietet, da muss man ihm gehorsam sein. Und ihr sollt das fürwahr wissen: wenn der freie Geist in rechter Abgeschiedenheit steht, so zwingt er Gott zu seinem Wesen; und könnte er formlos und ohne allen Zustand sein, so nähme er Gottes Eigenschaft an. Das kann aber Gott niemandem geben als sich selbst; daher kann Gott dem abgeschiedenen Geiste nicht mehr tun, als dass er sich ihm selbst gibt. Und der Mensch, der in so ganzer Abgeschiedenheit steht, wird so in die Ewigkeit verzückt, dass ihn kein vergängliches Ding bewegen kann, dass er nichts empfindet, was körperlich ist, und der Welt tot heißt, denn er empfindet und schmeckt nichts, was irdisch ist. Das meinte Sankt Paulus, als er sprach: »Ich lebe und lebe doch nicht, Christus lebt in mir.« Nun könntest du fragen, was denn die Abgeschiedenheit sei, wenn sie so edel an sich selbst ist? Nun sollst du erfahren, dass richtige Abgeschiedenheit nichts anderes ist als dass der Geist gegen alle Umstände, sei es Freude oder Leid, Ehre, Schande oder Schmach, so unbeweglich bleibt, wie ein breiter Berg gegen einen kleinen Wind. Diese unbewegliche Abgeschiedenheit bringt den Menschen in die größte Gleichheit mit Gott. Denn dass Gott Gott ist, das hat er von seiner unbeweglichen Abgeschiedenheit, und davon hat er seine Reinheit und seine Einfachheit und seine Unwandelbarkeit. Will daher der Mensch Gott gleich werden, soweit eine Kreatur Gleichheit mit Gott haben kann, so muss er abgeschieden sein. Und du sollst wissen: leer sein aller Kreaturen ist Gottes voll sein, und voll sein aller Kreatur ist Gottes leer sein.“

 

 

In modernen Channelbotschaften wird „Aufstieg“ mit „besserer Welt“ gleichgesetzt:

In vielen Channelbotschaften, die sich mit dem Thema spiritueller Aufstieg der Menschheit beschäftigen, wird sicher vom sogenannten „Sieg des Lichts“ im Außen ausgegangen und das mit dem positiven Ergebnis eines spirituellen Wegs gleichgesetzt. Das heißt, dass die Menschheit kollektiv den spirituellen Durchbruch zu einer Welt schafft, die die Einheit von Bewusstsein auch im äußeren menschlichen Leben widerspiegelt und die Mächte der Finsternis bzw. Trennung die äußere Macht über den Planeten verlieren werden.

Das Alternativszenario für die Endzeit der Menschheit, vorhergesagt z.B. in der Offenbarung der christlichen Bibel und von Johannes von Jerusalem[2] oder auch in zeitgeistlicher Science-Fiction („Cyberpunk“) wird von der Gemeinschaft der Channeler nicht als wahrscheinlich erachtet.

Begründet wird der Sieg des Lichts im Außen damit, dass das Licht letztlich immer gewinnt oder dass aufgrund der Multidimensionalität des Bewusstseins Gottes der gewünschte Endzustand nach Wahl im aufgestiegenen Bewusstsein bewusst manifestiert werden kann.

Der Sieg des Lichts im Außen ist ein sehr edles Ziel. Aber was Gott wirklich will, ist leider aus der Sicht eines menschlichen Bewusstseins nicht wirklich vorhersagbar bzw. erst wenn der Aufstieg vollständig ist.

 

Warum der spirituelle Aufstieg (im Außen) letztlich doch unberechenbar ist

Wenn argumentiert wird, dass das Licht letztlich immer gewinnt, ist auch unklar was wirklich gemeint ist. Wo genau will Gott bzw. das wahre Selbst uns hinführen?

Aus der Sicht des Egos mag das anders aussehen, als das was Gott bzw. das höhere Selbst für die hingegebenen Seelen als den „Sieg des Lichts“ vielleicht (?) definiert hat:

Wusstet ihr z.B., dass Jesus Christus und alle (!) seiner Apostel außer Johannes allesamt (!) hingerichtet wurden[3] ?

Vermutlich hat das Licht hier gesiegt, als sie ihren irdischen Körper hingegeben haben für Gott und dadurch aufgestiegen sind. Was zugeben ein ziemlich brutaler Aufstiegsmodus ist, oder?

Also muss hier wirklich differenziert werden, was das genau bedeuten soll, wenn vom Sieg des Lichts die Rede ist! Können wir das wirklich wissen? Oder ist der vorschnelle Glaube es zu wissen eigentlich ein Mangel an Hingabe?

Hören wir uns einmal an, was der indische Heilige Swami Narayanananda dazu sagt:

„Hat ein gewöhnlicher Mensch einmal diesen erhabenen Zustand des Nirvikalpa Samadhi erreicht, so kann er nicht mehr auf die Ebene des relativen Bewusstseins zurückkehren. Er behält den Körper noch einundzwanzig Tage lang und lässt ihn dann tot zurück. Es gibt aber einzelne große Seelen, die schon vollkommen geboren sind als Inkarnationen Gottes, als Messias, Propheten und andere große Heilige, die in diese Welt kommen, um eine große göttliche Botschaft zu erfüllen. Selbst nachdem sie Nirvikalpa Samadhi erreicht haben, kehren sie auf höchst geheimnisvolle Weise wieder zurück. Sie bringen die Kundalini Shakti ins sechste oder höchstens ins fünfte Chakra hinunter. Sie behalten das geläuterte Ego und wirken zum Wohl der leidenden Menschheit. Sie verkünden ihre Botschaft und zeigen den Weg zu Moksha oder Freiheit. Diese Menschen können aus eigenem Willen in Samadhi eingehen. […] Der Kenner der Wirklichkeit wird Gott Selbst, weil kein Rest von Sünde, Unwissenheit und Abhängigkeit mehr in ihm ist; was nach Samadhi bleibt, ist Gott und Gott allein.“ – Swami Narayanananda[i]

 

Gehen wir über zum Erschaffen durch die Multidimensionalität des Bewusstseins Gottes.

Diese Sichtweise geht davon aus, dass nach dem Aufstieg, wegen der Irrealität der Welt (Traumschöpfung, bzw. Gottes „Lila“),  jede beliebige „Realität“ nach Wunsch erzeugt werden kann, aber will das Gott nach dem Aufstieg überhaupt noch?

Es ist wahr, dass vom Standpunkt des reinen Seins aus gesehen, jeder beliebige Zustand als Traumschöpfung manifestiert, d.h. auf den Bildschirm reinen leeren Bewusstseins (der das wahre Selbst ist) projiziert werden kann, wie im spirituellen Erwachen erkannt wird.

Dabei muss es, vom höchsten Bewusstsein aus gesehen, auch keine logische Verkettung von Vorher und Nachher kommen, das heißt jedes mögliche Traumbild muss keinen logischen Zusammenhang im Sinne von Ursache und Wirkung zu einem anderen Traumbild haben, da vom Bewusstsein Gottes aus gesehen, alles rein illusorisch ist und keine bindende Identifikation mit der Schöpfung vorliegt[4].

 

Aufsteigende Individualseelen sind von ihrer Restidentifikation geblendet

Diese Fähigkeit setzt aber voraus, dass Gott sich in seinem Urzustand befindet, d.h. im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte. Das trifft zwar auf Gott immer zu, jedoch nicht auf die aufsteigenden Seelen, die bereits zwar ihre Einheit mit Gott im Urzustand erkannt haben, aber noch ein Restkarma, d.h. eine Identifikation, gleich welcher Art (physisch, astral oder kausal), abzutragen haben.

Diese sind mit einer Geschichte von sich selbst identifiziert und können nur im Rahmen dieser Geschichte etwas schöpfen, bis eben, das Ego (die Identifikation mit sich selbst bzw. der „Ich-Gedanke“) völlig in Gott aufgelöst ist, d.h. Raum und Zeit transzendiert sind.

Daher ist das Wissen darüber, was Gott will, nicht klar, sondern vom eigenen Restego und dessen abgeleiteten Wünschen getrübt. Das heißt, man kann nicht genau den Willen Gottes für eine äußere Schöpfung erkennen, solange man noch ein Ego und dementsprechend Wünsche hat, z.B. zu existieren.

Selbst wenn man dieses Ego schon zur Auflösung übergeben hat, d.h. beschlossen hat[5], sich selbst Gott völlig zu übergeben, ist doch das Ego erst dann aufgelöst, wenn es nicht nur auf der Entscheidungsebene, sondern auch auf der Energieebene vollständig aufgelöst ist und damit alle getrennte Wahrnehmung im Nirvana (wörtlich: verwehen/verlöschen) aufgelöst ist.

Ergo bleibt die aufsteigende Seele bis zum letzten Moment im Aufstieg zu einem gewissen Grad von ihrem Restego und daraus abgeleiteten Wünschen und Ängsten (=negative Wünsche) „geblendet“ und kann aus diesem Grund nicht völlig einsehen, was der Plan und der Wille Gottes ist.

Hier ein Zitat aus Ramana Maharshi’s Skript „Wer bin ich“, dass diesen Zusammenhang kurz zusammenfasst:

„Wann wird das wahre Selbst verwirklicht?
->Wenn die Welt, also das was gesehen wird, verschwindet, dann geschieht die Verwirklichung des Selbst, welches der Seher ist.

Ist Selbstverwirklichung nicht möglich, während die Welt als Wirklichkeit erfahren wird?
->Nein, das ist nicht möglich.“
Warum nicht? – Ramana Maharshi

 

Folglich kann aus dem Wissen um die Multidimensionalität von Bewusstsein nicht gleich auf den post-aufgestiegenen Zustand schlussgefolgert werden.

Es ist sogar unklar, ob im aufgestiegenen Zustand jemals wieder eine Welt erfahren wird, bzw. ob Gott danach einen Wunsch hat.

Denn ein Traum braucht einen Träumer für seine Existenz, aber ein Träumer braucht den Traum nicht um zu existieren.

Weiterhin ist unklar, ob Gott überhaupt den Wunsch hat, die Welt zu verändern bzw. dem Traum eine Richtung zu geben, oder ob dieser z.B. einfach in Abgeschiedenheit wartet, bis sich der „Rest der Schöpfung“ zu ihm erhebt.

So schreibt zum Beispiel Meister Eckhart über den Zustand der Abgeschiedenheit folgendes:

„Die vollkommene Abgeschiedenheit achtet auf nichts und neigt sich weder unter noch über eine Kreatur: sie will nicht unten noch oben sein; sie will so für sich selbst verharren, niemand zu Lieb und niemand zu Leid, und will weder Gleichheit noch Ungleichheit, noch dies noch das mit irgend einer Kreatur gemein haben, sie will nichts anderes als allein sein. Daher werden keinerlei Dinge von ihr belästigt.“ – Meister Eckhart

 

Warum das „Nicht-Wissen“ um den äußeren Aufstieg der Hingabe an Gott förderlich ist

Würden wir wissen, was das Ziel des Aufstiegs ist, so würden wir uns auf die äußere Welt konzentrieren, auf den Inhalt. Wir würden an unsere Form gebunden bleiben und die Wünsche, die aus ihr entspringen.

Da wir es aber nicht wissen, bleibt nur Hingabe an das, was gewusst werden kann, das SELBST.

Diese Hingabe ist das Auflösen aller Egostrukturen.

Was kommt danach? Was kommt, wenn man die Leere erreicht hat?

Keiner weiß es, außer man erreicht die Befreiung selbst.

 

Der Zustand von Abgeschiedenheit ist vorstellbar mit Welt und ohne. Haben wir eine „Mission“ oder nicht?

Der Mensch denkt über vieles nach und macht seine Pläne, das letzte Wort aber hat der Herr“ – Christliche Bibel, Sprüche 16,1

Wie ich schon oben erläutert habe, kann man wirklich nicht wissen, was „nach“ dem Aufstieg passiert.
Solange noch ein Restego da ist, ist eine gewisse Täuschung da.

Solange Täuschung da ist, ist keine Klarheit da.

Daher bleibt nur, die Täuschung aufzulösen und alles Gott hinzugeben.

Ist doch auch irgendwie spannend, es nicht zu wissen, oder?

 

 

Herzliche Grüße an Euch,

 

Bernhard (Damodar)

BESTIMMUNGEN ZUR WEITERGABE VON INHALTEN:

Das Copyright des Newsletters liegt bei Bernhard Goller©.
Die Weitergabe und Vervielfältigung des Newsletters und der beigefügten Texte ist
ohne weiteres Nachfragen für nicht-kommerzielle Zwecke unter
folgenden Bedingungen ausdrücklich erlaubt:

Die Inhalte werden ungekürzt und unter der Angabe von Bernhard Goller
als Autor und Inhaber der Urheberrechte weitergegeben und ein Hinweis auf die Homepage
des Urhebers http://www.erde-und-geist.de wird zugefügt, falls noch nicht bereits enthalten .

Ein Zitieren ohne Hinweis auf den kompletten Text ist nicht zulässig.
Jede kommerzielle Nutzung der Inhalte ist untersagt und bedarf der ausdrücklichen
schriftlichen Genehmigung des Autors. Ältere Inhalte der Newsletter finden Sie auch auf der Erde-und-Geist-Homepage unter http://www.erde-und-geist.de/weisheit.html  .

 

Haftungshinweis:
Alle Texte spiegeln die persönliche Meinung des Autors wider.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links und machen uns den Inhalt der verlinkten Seiten nicht zu eigen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

 

Rechtlicher Hinweis zu Meditationen, Gebeten und Empfehlungen:

Im Newsletter eventuell beschriebene Meditationen, Empfehlungen und Gebete sind weder eine Therapie noch ein Heilangebot bzw. keine Heilkunde im medizinischen / gesetzlich definierten Sinn,
sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.
Ein Heilversprechen wird nicht gegeben und keine Diagnose gestellt.

Praktizieren von im Newsletter dargestellten spirituellen Übungen und Methoden geschieht stets auf ihre eigene Verantwortung und sollten im Zweifelsfall vor dem Übungsbeginn mit einem Arzt ihres Vertrauens auf ihre Unbedenklichkeit abgesprochen werden!

 

http://www.erde-und-geist.de

Adresse und Organisation:

Bernhard und Veronika Goller
Guntherstraße 43
D-90461 Nürnberg
Deutschland

E-Mail: damodar@erde-und-geist.de

 

Wenn du nicht mehr von uns per E-Mail informiert werden möchtest:

Schreibe uns eine leere E-Mail mit „Unsuscribe“ im Betreff.

 

 

[1] Quelle: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Meister+Eckhart/Predigten,+Traktate,+Spr%C3%BCche/Traktate/3.+Von+der+Abgeschiedenheit

 

[2] Die vollständige Vorhersage für das dritte Jahrtausend ist z.B. hier zu finden http://www.j-lorber.de/proph/seher/johannes-von-jerusalem.htm . Englischsprachige Leser unseres Newsletters benützen zur Übersetzung bitte den Hervorragenden Translator von deepl.com um den Text auch auf Englisch gut lesen zu können.

[3] Eine schöne Aufstellung mit Bildern vom Sieg des Lichts für die Apostel Jesu finden wir z.B. hier: http://kath-zdw.ch/maria/apostel.html

[4] Zur Veranschaulichung: In einem Computerbildschirm kann auch jedes beliebige Traumbild manifestiert werden. Jedes Bild kann am Bildschirm manifestiert werden ohne dass ein geschichtlicher herleitender Bezug zu einem vorherigen Bild auf dem gleichen Computerbildschirm besteht. Z.B. ein Sprung von einem Farbrauschen zu einem Gemälde, dann zu einer Szene in einem Film, dann ein einfarbiger Bildschirm usw.

[5] Dies ist der Zustand der Aufsteigenden der ersten Welle aufgrund ihrer Seelenreife und Hingabe. Andere Aufsteigende mit geringerer Seelenreife erreichen den Zustand der vollständigen Hingabe etwas später mit einer entwicklungsbedingten Verzögerung, außer die Seele des Nachzüglers entscheidet sich spontan zur sofortigen totalen Hingabe (=vollständiges inneres Bereitsein für Gott sofort (physisch) zu sterben und alle Wünsche in zukünftigen Inkarnationen nach einem physischen Körper aufzugeben).

[i] Die Urkraft im Menschen oder Kundalini Shakti, Swami Narayanananda, Narayanananda Verlag, N.U. Yoga Trust, 2. dt. Auflage 1994, S194 – 195.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Das alte und das neue Gottesbild

Aus einem spirituellen Brief von mir an einen Freund (Namen wurden entfernt).

————–

Die Entwicklung, dass der Mensch spirituelle Eigenautorität entwickelt ist eine natürliche Folge der Evolution des Bewusstseins, die allerdings leider beim Mainstream schief gegangen ist.

Das alte Gottesbild der Amtskirche, dass ich Mensch bin und Gott etwas von mir getrenntes Externes über mir ist, ist falsch und war es immer.

Jetzt, durch den Aufstieg, haben die Aufsteigenden die Identifikation mit Form bereits auf der Seelenebene transzendiert (finaler ID-Split) und legen das alte Bild des vom Schöpfer GETRENNT existierenden Geschöpfes auch energetisch nun ab (Ausreinigungsphase).

Atman ist Brahman = Die individuelle Seele ist eins mit Gott, die ultimative und ewig gültige Wahrheit.
(Info zu dieser Einheit hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Tat_Tvam_Asi )

Beim Mainstream klappt das nicht gut, weil sie halt gar nicht meditieren. So leben sich die Impulse zum Aufstieg und zur Überwindung der Polarität so fehlgesteuert aus, als „Gender Mainstreaming“, „Gutmenschentum“ und nicht-wahrnehmen-wollen/können, was gut und was schlecht ist. Der Aufstieg wird daher nur von einer Minderheit getragen.

Die katholische Kirche hat in der Vergangenheit massiv Schuld auf sich geladen, dass sie im Menschen das falsche Bild des vom Schöpfer getrennten Geschöpfes  durch Macht, Drohungen und Gewalt aufrecht erhalten hat und ALLE in der Vergangenheit oft mit dem Tod bestraft hat, die dem wahren ursprünglichen Glauben (Gnostizismus= das Finden von Gott in Selbstautorität im eigenen Inneren durch die Stille) verfolgt haben.

Ein Beispiel ist die Reinkarnationslehre, die VOR der Vereinigung von Kirche und Staat und damit der Machtübernahme der dunklen Eliten in der Kirche fester Bestandteil des Christentums war. Siehe unten. Kann man übrigens auch selber nachprüfen, durch Rückführung oder Meditation etc.

Das natürlich ein Gros der Menschen auch das wahre Gottesbild nach der Befreiung von den falschen Dogmen der Staatskirche nicht findet, steht auf einem anderen Blatt.

Nur im eigenen Inneren, durch den Weg des Mystikers, erschließt sich die ewig gültige transzendentale Wahrheit.

Die Kirche ist auch heute noch eine mehr begrenzende als befreiende Institution. Deshalb wundert es mich nicht, dass sie untergeht und sie muss auch in der gegenwärtigen Form untergehen oder sich halt endlich ändern.

Der heutige Kirchengläubige des 21ten Jahrhunderts ist i.d.R. ein Mensch, der keine Verantwortung mehr für fas selbstständige Finden der Wahrheit übernimmt.

Damit geht aber der ganze spirituelle Weg komplett verloren. Eine Entwicklung die übrigens interessanterweise ungefähr um die Zeit begonnen hat,

wo die Reinkarnationslehre abgeschafft wurde. Dieser Fall im Bewusstsein förderte die Entstehung des Islams als Korrekturbewegung, machte ihn geradezu „not-wendig“.

Einer Religion mit großem Bezug auf das Christentum, in der Mohammed korrekt darauf hingewiesen hat, dass der Weg eben nicht nur ein rein mentales Glauben an Jesus Christus als Erlöser ist („er ist für mich gestorben und jetzt brauche ich nix mehr zu machen“), sondern ein Finden des Guten und des Schlechten und danach Handeln.  Der gute Weg und der schlechte Weg eben.

Aber auch dieses Hinweisen und Aufstellen von Regeln als Erinnerung an die Ur-Lehre war nur eine korrektive Zwischenstufe der Entwicklung. Die eigentliche Selbstautorität mit Weisung nur aus dem eigenen Inneren ist ein Privileg der heutigen aufsteigenden und erwachsen werdenden Menschheit, derjenigen, die den Aufstieg voll angenommen haben.

Hoffentlich kann sich der Mystikerweg in Zukunft wieder auf der ganzen Erde als die einzig wahre und befreiende Religion etablieren, die sie ist.

Lichtvolle Grüße!

PS:

Am Anfang, war die Reinkarnationslehre Teil der Lehre, schau für die Geschichte das kurze Youtube-Video.: https://www.youtube.com/watch?v=rK4gB-4HK6U

und hier:

 

Die Bibel lehrt es noch immer : Quelle: https://www.zeitenschrift.com/artikel/reinkarnation-die-grosste-luge-der-kirche

Veröffentlicht unter Artikel (ausführlich), spirituelle Gedanken | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Spirituelle Eigenverantwortung / Lichtkörperprozess

Erde und Geist  – Newsletter November 2017
Spirituelle Eigenverantwortung         

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

Diesen Monat geht es darum, was ein echter spiritueller Weg ist und wo dieser in seiner höchsten Konsequenz hinführt. Ich führe damit die Gedanken weiter, die ich schon in meinen letzten Newslettern „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt (Juni 2017)“ und „Finaler ID-Split (August 2017)“ begonnen habe.

Wie in früheren Newslettern setze ich auch hier meine Tradition fort, Erkenntnisse, die ich selbst durch meinen Weg intuitiv erreicht und auch überprüft habe, zusätzlich mit Zitaten bekannter spiritueller Meister aus Ost und West und heiligen Schriften aus aller Welt zu unterlegen.

Dadurch fällt es Lesern meiner Texte leichter, Vertrauen zu diesen Wahrheiten zu finden – auch wenn sie mich nicht persönlich kennen. Auch werden so leicht weitere äußeren Literaturquellen als Hilfe zum Thema erschließbar. Das ist hilfreich, bis man schließlich selbst diese spirituellen Wahrheiten im eigenen Inneren, der einzigen fehlerfreien Quelle, entdeckt hat.

 

Das Universum ist nichts weiter als ein Gedanke

„Der Gedanke ist die Matrix aller Schöpfung; der Gedanke erschuf alles. Wenn du diese Wahrheit mit unbezwingbarem Willen festhältst, kannst du jeden Gedanken materialisieren“ Paramahansa Yogananda.

Zunächst einmal eine fundamentale Wahrheit, die sich durch den spirituellen Weg erschließt: „Das Universum ist nichts weiter als ein Gedanke“.

Nun ist es so, dass gemäß dem spirituellen Gesetz „wie Innen, so Außen“ unsere Aufmerksamkeit bestimmt, in welche Richtung wir uns auch im Außen bewegen bzw. was wir schöpfen.

Diese Erkenntnis birgt große Macht in sich und die meisten Menschen haben Angst vor so viel Macht und das Bedürfnis, sich als Opfer der Umstände zu sehen ist groß.

Jesus antwortete ihnen: Steht nicht geschrieben in eurem Gesetz (Psalm 82,6): »Ich habe gesagt: Ihr seid Götter«? – Christliche Bibel, Johannes 10:34

Normalerweise benutzen die Menschen, wenn überhaupt, ihre Macht zu schöpfen bewusst oder unbewusst (durch Wünsche), nur um materielle Dinge und angenehme Situationen im Außen anzuziehen. Wirklich Weise Menschen jedoch, benutzen ihre Macht zu schöpfen, um Weisheit anzuziehen und Liebe zu verwirklichen.

 

 

Durch den Weg erkennen wir, wer wir wirklich
sind und was wirklich glücklich macht

Der interessante Punkt ist: Viele Menschen haben eine Ahnung, dass sie nicht der Körper sind. Viele Menschen haben sogar schon die Erfahrung gemacht, dass sie auf individueller Ebene nicht der Körper sind (ja es ist erfahrbar, z.B. durch außerkörperliche Erfahrung). Und einige wenige Menschen kennen sogar das wahre Selbst.

Aber nur sehr wenige Menschen, verstehen, was wirklich glücklich macht. Da herrscht nach meiner Meinung und Beobachtung die größte Verwirrung und Täuschung!

Ich möchte in diesem Newsletter Licht ins Dunkel bringen durch meine eigene Erfahrung und meinen spirituellen Weg, den ich seit vielen Jahren in tiefer Hingabe gehe.

 

Was bedeutet es, dass wir eine Seele sind und
nicht der Körper?

Es bedeutet, dass wir erkennen, dass nur Einheit mit Gott (Liebe) uns glücklich machen kann und nicht die Dinge der Welt.

Die Seele ist unsere wahre Identität.

Man muss wissen: Der Körper entsteht durch Abgetrenntheit von Gott überhaupt erst. Es sind verdichtete Gedanken von Trennung (Eigenwille), die den Körper erscheinen lassen.

Der Körper besteht (letztlich) nur aus Gedanken.

Dieser Eigenwille, verschließt die Fenster der Seele zu Gott, so dass keine Einheit mehr spürbar ist und somit auch der Zugang zur höchsten Glückseligkeit, die auch die höchste „Ent-Wicklungsstufe“ ist, versperrt ist.

Wer sich aber durch Egoismus abtrennt, fällt immer tiefer in seine im Geiste selbst geschaffene Grenze.

„Die Wurzel allen Leidens liegt darin, dass der Mensch seinen freien Willen missbraucht und seine göttlichen Hilfsquellen vergisst.“ – Paramahansa Yogananda[i]

Man will sein Handeln nicht dem Ganzen unterstellen, da der Verstand Erfahrungen bewertet, d.h. Anhaftung und Abneigung erzeugt.

Dadurch entsteht Trennung, das ist die Folge des Eigenwillens.

Wer abgetrennt ist, verliert aber schrittweise die Unschuld (d.h. das Handeln im Einklang mit der Wahrheit „Alles ist Eins“) und die Freude der Liebe, d.h. die Einheit mit Gott.

Gott ist die Quelle. Gott ist das wahre Selbst (Brahman). Gott ist Glückseligkeit (Ananda).

Wer abgetrennt ist, hat keinen Zugang mehr zur inneren Glückseligkeit. Er braucht irdische, d.h. körperliche Freuden, um sich gut zu fühlen. Dafür braucht er dann den Körper, hängt an ihm. Umso mehr Abgetrenntheit da ist, desto mehr hängt man am Körper.

Da aber die irdischen Freuden begrenzt sind und instabil sind und der Körper (im Gegensatz zur Seele) vergänglich ist, entsteht viel Leid.

Leid, dass unnötig ist, wenn man die Abgetrenntheit – die es in Wirklichkeit nicht gibt, ja nie gegeben hat – wieder loslässt.

Es gibt verschiedene Stufen der Abgetrenntheit. Deshalb ist in dieser physischen Welt auch etwas Liebe. Es gibt z.B. schlechte und gute Menschen. Gute und schlechte Umgebungen, Zeiten, Bewusstseinsstufen.

 

Wie die Abgetrenntheit entstanden ist

In der Astralwelt gibt es keinen gewaltsamen Tod, keine Krankheit und kein Altern. Diese drei Geißeln liegen wie ein Fluch über der Erde, wo der Mensch seinem Bewusstsein gestattet hat, sich ganz und gar mit einem gebrechlichen, irdischen Körper zu identifizieren, dessen Existenz von Sauerstoff, Nahrung und Schlaf abhängig ist“ – Swami Sri Yukteswar Giri[ii]

Die Seele hat auf ihrem Entwicklungsweg einen freien Willen. Sie kann auf ihrem Weg ihrer Intuition, d.h. der Stimme Gottes bzw. der Weltseele (Brahman) folgen, oder dem Verstand. Die Stimme Gottes kommt aus dem innersten spirituellen Herzen – sie ist auch die Stimme des Gewissens.

Alles was ist, ist durch Gedanken geschaffen.

Wenn ich mich der Stimme Gottes in meinem Herzen verschließe, erschaffe ich Trennung vom Ganzen.

Trennung vom Ganzen sind egozentrische Wünsche, wie z.B. „ich will besser sein als die anderen“. Dieser Wunsch geht z.B. vom Verstand aus, nicht aber vom Herzen. Es ist der Wunsch mich getrennt von anderen zu erleben.

Wenn ich solche Gedanken denke und ihnen glaube, d.h. solche Wünsche habe, so erzeuge ich in meinem Bewusstsein eine Mauer, die mich von anderen trennt und auch einsam macht.

Diese Trennung ist nur eine Illusion, die ich erschaffe, damit ich nicht mehr sehen kann, dass alles eins ist, dass ich und du eins, d.h. absolut dasselbe (Brahman/Gott) sind.

Wenn ich egozentrische Wünsche verfolge, entsteht auch im Außen eine Mauer in meiner Wahrnehmung.

Diese Mauer ist der physische Körper und die zugehörige physische Welt, die aus der Perspektive eines physischen Körpers auch undurchdringbar ist.

Mauern erzeugen Angst. Der Körper und die Welt ist unsere Schöpfung. Unsere Schöpfung durch Gedanken.

Wie Innen so Außen.

Im Astralkörper (Pranakörper) gibt es so eine Trennung nicht mehr. Dort herrscht mehr Harmonie. Man kann alles durchdringen oder auch nur an der Oberfläche berühren – ganz nach Wahl.

Um ein Du zu erfahren, braucht man keinen physischen Körper!

Abgetrennt sein zu wollen ist unsere eigene Wahl.

Wer nicht mehr abgetrennt ist, kann aber einen physischen Körper benutzen, wie ein Auto.
Aber er/sie will nicht mehr von sich aus in einer abgetrennten Welt sein. Man hat keine Wünsche danach mehr – nach Abtrennung. Genauso wenig, wie man freiwillig in einer gewalttätigen Familie wohnen will. Man ist, wenn dann, auf Erden nur noch aus Mitgefühl oder Freude (Freude bringen) da.

 

Durch Abtrennung erfolgt der Fall ins Körperbewusstsein

Darum sollt ihr also beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel.“ – Christliche Bibel Matthäus 6:9-10

Wer aber total in der Liebe aufgeht, verlässt die physische Erde im Bewusstsein. Dabei veredelt er die Erde aber durch sein lichtvolles Tun im Rahmen seiner Entwicklung.

Derjenige, der befreit ist, hört auf, zur Erde zu gehören. Er steigt auf.

„So euch die Welt hasst, so wisset, dass sie mich vor euch gehasst hat. Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum hasst euch die Welt.“ – Christliche Bibel, Johannes 15:18-19

Die Welt ist der Platz für egoistische und egozentrische Spiele.

Wir haben Sie aus Resonanz unserer Gedanken angezogen. Sie ist zu unserem Außen geworden, weil lieblose Abgetrenntheit unser innerer Zustand ist. Alles, was ist, ist nur aus Gedanken.

„Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, dass der Welt Freundschaft Gottes Feindschaft ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird Gottes Feind sein.“ – Christliche Bibel, Jakobus 4:4

 

Das Geheimnis des Glücks ist, dass wir eine Seele
sind und nicht der Körper

Die indivuelle Seele (Atman) und die Weltseele (Brahman) sind eins“ – Brihadaranyaka Upanishad 4.4.5[1]
Der grobstoffliche Körper, welcher aus den sieben Körperflüssigkeiten (dhatus) besteht, bin ich nicht.“ – Ramana Maharshi[iii]

Wenn man selbst ein Interesse an Wahrheit in sich hat und wirklich nachforscht, wer man ist, erkennt man allmählich, dass man auchauf individueller Ebene – eine Seele (Bewusstsein) ist und nicht der physische Körper und seine Funktionen.

Wie erkennt man, dass man nicht der physische Körper ist, sondern die Seele?

Dieses schrittweise Erkennen nennt man den „spirituellen Weg“. Es geschieht durch bewusste Selbstbeobachtung und innerlich mit echtem Interesse oft die Frage zu stellen, wer bin ich?

Weiterhin sehr hilfreich, damit diese Selbsterkenntnis geschehen kann, sind folgende Handlungen und Einstellungen:

  • Glaube, d.h. Vertrauen, dass wir wirklich Geist sind.
  • Fasten. Richtig praktiziertes Fasten lässt erkennen, dass man nicht der Körper ist und das Verlangen nach guten Speisen (Geschmack) eine Funktion des Körpers ist und nicht der Seele[2].
  • Sexuelle Enthaltsamkeit. Durch Enthaltsamkeit öffnen sich die oberen Bewusstseinszentren bzw. Chakren, da z.B. durch den männlichen Samenerguss sehr viel Lebenskraft nach außen geht, die ansonsten für die spirituelle Entwicklung genutzt werden kann. Man erkennt den eigenen Energiekörper (Pranakörper).
  • Außerkörperliche Erfahrungen.
  • Yogische Übungen wie Pranayama (Kontrolle der Lebensenergie), die aber stets bitte nur in Harmonie mit dem Körper ausgeübt werden. Kennt Eure Grenze!
  • Vegetarische oder vegane Kost, auch aus Mitgefühl mit den Tieren.
  • Alles äußere Handeln immer nach der Liebe ausrichten. Was würde die Liebe tun? (Erkenne das in deiner Meditation).

 

 

Spirituelle Eigenverantwortung

Da du allein für deine Gedanken verantwortlich bist, kannst nur du sie ändern.“ – Paramahansa Yogananda

Wir aber, können es auch wieder rückgängig machen – unsere Abgetrenntheit auflösen?

Wie wir das machen? Wir richten unsere Aufmerksamkeit nach Innen – und suchen nach der Wahrheit und handeln auch nach dieser:

„und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen“ – Christliche Bibel Johannes 8:32

Die Unterscheidungskraft (Viveka) muss durch Meditation und positive Handlungen (Karma Yoga) geschärft werden, jedoch, falls es die eigene Entwicklungsstufe schon zulässt, mit der Absicht den Fall in die Körperlichkeit wieder aufzuheben und auch andere Seelen von der körperlichen Illusion zu befreien – ansonsten, falls man seine Seele noch nicht erkennen kann, einfach Liebe bringen.

 

Auch wenn man innerlich frei von der Welt wird, kann der Heilige dennoch in ihr wirken. Er muss es aber nicht mehr.

Der Körper und die Welt üben keinen Zwang mehr auf einen aus. Wenn der Aufstieg vollständig ist, so hat man keine Bindung mehr an die Welt und den Körper.

Es steht einem jeden Aufsteigenden frei zum Himmel aufzusteigen. Der physische Körper stirbt dann, bzw. das Leben – das man ist–  wird ihm entzogen.

Oder man bleibt hier, falls man gebraucht wird und falls man gleichzeitig Freude daran hat, unbewussten Seelen zu helfen bzw. das Licht zu bringen – und doch frei vom Zwang des Körperbewusstseins.

Es gibt jedoch keine Pflicht, denn alles was ist, ist (letztlich) illusorisch.
Nur um der Freude willen leben wir!

 

Hier noch ein Zitat von Paramahansa Yogananda zum Abschluß[iv]:

Der einzige Sinn des Lebens besteht darin, sich von der Täuschung dieser materiellen Welt zu befreien. Warte nicht länger. Wie kannst du es wagen, Gott zu vergessen! Ich bezeuge euch die Existenz von Gottes astralen Reich, warum sucht ihr es jetzt nicht? Du versuchst immer, hier auf Erden dieses Bild der Vollkommenheit zu erschaffen, aber es ist fruchtlos. Du wirst es nie schaffen, denn diese Welt ist ein Ort mit zu vielen Beschränkungen. Dieser utopische Traum ist nur die vergessene Erinnerung an deine Erfahrung der astralen Welt.“

 

Herzliche Grüße an Euch,

Bernhard (Damodar)

 

 

 

BESTIMMUNGEN ZUR WEITERGABE VON INHALTEN:

Das Copyright des Newsletters liegt bei Bernhard Goller©.
Die Weitergabe und Vervielfältigung des Newsletters und der beigefügten Texte ist
ohne weiteres Nachfragen für nicht-kommerzielle Zwecke unter
folgenden Bedingungen ausdrücklich erlaubt:

Die Inhalte werden ungekürzt und unter der Angabe von Bernhard Goller
als Autor und Inhaber der Urheberrechte weitergegeben und ein Hinweis auf die Homepage
des Urhebers http://www.erde-und-geist.de wird zugefügt, falls noch nicht bereits enthalten .

Ein Zitieren ohne Hinweis auf den kompletten Text ist nicht zulässig.
Jede kommerzielle Nutzung der Inhalte ist untersagt und bedarf der ausdrücklichen
schriftlichen Genehmigung des Autors. Ältere Inhalte der Newsletter finden Sie auch auf der Erde-und-Geist-Homepage unter http://www.erde-und-geist.de/weisheit.html  .

 

Haftungshinweis:
Alle Texte spiegeln die persönliche Meinung des Autors wider.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links und machen uns den Inhalt der verlinkten Seiten nicht zu eigen. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

 

Rechtlicher Hinweis zu Meditationen, Gebeten und Empfehlungen:

Im Newsletter eventuell beschriebene Meditationen, Empfehlungen und Gebete sind weder eine Therapie noch ein Heilangebot bzw. keine Heilkunde im medizinischen / gesetzlich definierten Sinn,
sie ersetzen keine ärztliche, psychotherapeutische oder heilkundliche Behandlung.
Ein Heilversprechen wird nicht gegeben und keine Diagnose gestellt.
Praktizieren von im Newsletter dargestellten spirituellen Übungen und Methoden geschieht stets auf ihre eigene Verantwortung und sollten im Zweifelsfall vor dem Übungsbeginn mit einem Arzt ihres Vertrauens auf ihre Unbedenklichkeit abgesprochen werden!

 

http://www.erde-und-geist.de

Adresse und Organisation:

Bernhard und Veronika Goller
Guntherstraße 43
D-90461 Nürnberg
Deutschland

E-Mail: damodar@erde-und-geist.de

 

Wenn du nicht mehr von uns per E-Mail informiert werden möchtest:

Schreibe uns eine leere E-Mail mit „Unsuscribe“ im Betreff.

 

[1] Die erfahrbare Wirklichkeit das die individuelle Seele eins ist mit der Weltseele wird hier sehr schön erklärt:

http://www.world-religions-professor.com/atman-brahman.html

[2] Es empfiehlt sich yogisches Fasten. Z.B. ein Tag in der Woche nur Wasser, dann wieder normal essen. Nicht vollständig gesunde, auch sehr alte bzw. sehr junge oder geschwächte Personen müssen ggf. vor einem Fasten den Arzt konsultieren, ob und wie es geht.

[i] Autobiographie eines Yogi, Paramahansa Yogananda, S.612, Self Realization Fellowship, Ausgabe 98/2002.

[ii] Autobiographie eines Yogi, Paramahansa Yogananda, S.532, Self Realization Fellowship, Ausgabe 98/2002.

[iii] Ramana Maharshi, Wer bin ich?, S.2., V. S. RAMANAN, Sri Ramanasramam

Tiruvannamalai . Das Büchlein kann kostenlos direkt vom Ashram von Ramana Maharshi hier bezogen werden: http://www.sriramanamaharshi.org/downloadbooks/whoami_all_languages/Who_Am_I_German.pdf

[iv] Quelle: SRF Magazin, Frühling/Sommer 2010. Eine tolle Informationsquelle zur Astralwelt findest du hier im Internet:
http://yogananda.com.au/py_talks/astral_world01.html#top

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Rückkehr in den Himmel

„Der einzige Sinn des Lebens besteht darin, sich von der Täuschung dieser materiellen Welt zu befreien. Warte nicht länger. Wie kannst du es wagen, Gott zu vergessen! Ich bezeuge euch die Existenz von Gottes astralen Reich, warum sucht ihr es jetzt nicht? Du versuchst immer, hier auf Erden dieses Bild der Vollkommenheit zu erschaffen, aber es ist fruchtlos. Du wirst es nie schaffen, denn diese Welt ist ein Ort mit zu vielen Beschränkungen. Dieser utopische Traum ist nur die vergessene Erinnerung an deine Erfahrung der astralen Welt.“ – Paramahansa Yogananda

Veröffentlicht unter Zitate | Verschlagwortet mit , , | Hinterlasse einen Kommentar

Am Ende zählen nur drei Dinge

“Am Ende zählen nur drei Dinge: Wie viel du geliebt hast, wie sanft du gelebt hast und wie würdevoll du Dinge losgelassen hast, die nie für dich bestimmt waren. – Buddha”

Veröffentlicht unter Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Wer im Geringsten treu ist

„Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.“ – Christliche Bibel, Lukas 16,10

 

Veröffentlicht unter spirituelle Gedanken, Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

ERDE UND GEIST – NEWSLETTER AUGUST 2017 – FINALER ID-SPLIT

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

wie ihr wisst, meditiere ich extrem viel. In der Regel bekomme ich daher die entscheidenden Stufen im energetischen, vom heiligen Geist Gottes geführten, Aufstieg gut mit.

In den letzten Tagen ist der finale ID-Shift (ID=Identitätssplit) auf der Entscheidungsebene passiert. Alle Interferenzen „von außen“, die die Ausübung des freien Schöpfungswillens in Form von unbewussten Zwän-gen unterdrückt haben, wurden von den Aufsteigenden nun als Illusion zurückgewiesen. Dies geschah jetzt auf der obersten seelischen Erkenntnisebene.

Was folgt jetzt? Ab jetzt gehen diese Erkenntnisse und daraus resultierenden Entscheidungen in die Mani-festation. Das heißt, die letzten energetischen Überlagerungen bzw. manifestierten unbewussten Ängste/Zustände werden in der nun folgenden Reinigungsphase aufgelöst werden, damit die Entscheidung auf der Seelenebene auch in der physischen Realität als erlebte Erfahrung manifestiert werden kann.

Das kann durchaus allerdings noch einige 3D-Zeit in der physischen Erfahrungsebene in Anspruch nehmen!

Menschheit teilt sich in zwei Lager auf: „Herzerfahrung“ und „Nicht-Herzerfahrung“
Die Menschheit teilt sich auf der energetischen/seelischen Ebene dabei in zwei verschiedene Lager auf. Wobei die Entscheidung, zu welchem Lager man gehört, im Zuge des Aufstiegs von allen, die es betrifft, ab-gefragt wurde.

Hier die zwei Bewusstseinserfahrungen:
1. „Im-Herzen-Erfahrung“ (Herz-Kollektiv/Einheit), die die aufsteigende Bewusstseinslinie repräsen-tiert.
2. „Nicht-im-Herzen“ bzw. „Im-Verstand-Erfahrung“ (Egoismus/Trennung), die die absteigende Be-wusstseinslinie repräsentiert.

Wodurch kennzeichnet sich dieser ID-Shift?
Ab jetzt ist es auf der Erkenntnisebene unmöglich geworden, dass eine der beiden Bewusstseinslinien Ein-fluss auf die andere nehmen kann.

DER FREIE WILLE WURDE AUF DER ENTSCHEIDUNGSEBENE WIEDER HERGESTELLT!

 

Aufsteigende und absteigende Bewusstseinserfahrungslinie
• „Im-Herzen-Erfahrung“ erfährt Fülle primär als nicht-sinnliche Erfahrung/Einssein direkt aus der Quelle, welche die einzige Wirklichkeit ist. Durch die Anbindung an die Quelle verschwindet schritt-weise die Erfahrung von Angst, die das (!) Kennzeichen der Abgetrenntheit schlechthin ist, aus dem Bewusstsein. Die Freiheit von Angst ist dabei die größte Freude, denn das Sein/die Quelle ist Fülle ohne Grenzen.

• Kennzeichen der „Nicht-im-Herzen“-Erfahrungsebene ist es, Fülle ins eigene Leben zu bringen, in dem man stattdessen die benötigte Energie von anderen Lebensformen entnimmt, was jedoch im-mer eine Form des Parasitentums ist. Fülle wird hier als etwas von außen Kommendes wahrgenom-men (Sinnesbewusstseinsidentifikation).

Folge des Identitäts-Splits:
Die Aufsteigenden entziehen sich ab jetzt tatsächlich davon, dass ihnen Energie über irgendein dunkles Sys-tem oder eine dunkle Energie abgezogen werden kann, zum Nutzen von jemandem, der eine parasitäre Le-benshaltung einnimmt.
Zunächst ist die Trennung nur auf der Entscheidungsebene vorhanden, geht aber ab jetzt schrittweise in die physische Wirklichkeit als Manifestation, so unglaublich es im Moment noch klingen mag.
Ab jetzt ist es unmöglich geworden, enge Beziehungen mit Leuten zu pflegen, die nicht der eigenen Auf-stiegslinie entsprechen.
Das heißt, die Leute im aufsteigenden Zweig (Herzens-Erfahrung) haben sich zusammengefunden und dieje-nigen, die die „nicht-im-Herzen“-Erfahrung wählen, fanden sich ebenfalls.
„Äußeres Ergebnis“ des Aufstiegs weiterhin unklar zu diesem Zeitpunkt
Ich bin gespannt, ob und in welchem Ausmaß dieser ID-Shift ab jetzt Auswirkungen auch im großen Ganzen zeigt, oder es nur die Aufsteigenden (als zu kleine Minderheit) nur selbst betreffen wird, wie es ohne Aus-nahme in den vergangenen Perioden der Menschheit stets der Fall war.
Falls die Anzahl der Aufsteigenden jedoch groß genug ist, könnte ab jetzt, in der folgenden Reinigungs-phase der nächsten Monate und Jahre, die dunkle Ordnung im Außen erste Anzeichen des Zerfalls zeigen und eine lichtvolle Periode für alle einleiten, die jetzt noch von einem System der Dunkelheit und Angst ge-knechtet werden.
Denn alle Energie kommt letztlich nur vom Licht. Und wenn die Dunkelheit nicht mehr genug Nahrung, d.h. Licht und Liebe zum Selbsterhalt von den (indirekten) Quellen des Lichts, den Menschen, abziehen kann, bricht auch im Außen das in sich leere System von alleine zusammen.
Wie schon gesagt, ist es ab jetzt dunklen Kräften, in Folge der kommenden Reinigungsphase, nicht mehr möglich, Energien von den Aufsteigenden zu entnehmen, da alle Illusionen, was Licht und Liebe einerseits ist und was trennender Egoismus andererseits ist, hier von uns, den Aufsteigenden, auf der Erkenntnis-ebene mittlerweile voll durchschaut worden sind.

Herzliche Grüße an Euch,
Bernhard (Damodar)

 

Beitrag als PDF ansehen: http://www.erde-und-geist.de/gedanken/finaleridsplit.pdf

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar

Alles ist EINS, mit Zitat von Ramana Maharshi

„Alles ist Eins“, das ist die fundamentale spirituelle Wahrheit.

Die Wahrheit, auf der alle Liebe begründet und ohne deren Berücksichtung die Menscheit niemals in Frieden miteinander leben werden kann.

Ohne die Berücksichtung von ALLES IST EINS, ist auch die persönliche Erleuchtung unmöglich.

„Alles ist Eins“ ist kein theoretisches Kopfkonzept.

Es kann tatsächlich erfahren werden und zu einem dauerhaft Seinszustand werden.

ALLES IST EINS ist die Erfahrung und der Lebenszustand der Heiligen und der Mystiker.

ALLES IST EINS ist das Gegenteil von erlebter Trennung und der Weg zur Heimkehr ins göttliche Paradies, was wir sind.

Denn alle Trennung gibt es nur im Denken.

Denken heißt „UR-TEILEN“.

Anbei ein Buchzitat aus Ramana Maharshis „ALLES IST EINS“ – Broschüre, dass die Wahrheit „ALLES IST EINS“ noch besser erklärt. Die vollständige Broschüre mit 34 Seiten gibt es für ganz wenige Rupien nur in Indien im Ramana Maharshi Ashram Tiruvannamalai zu kaufen.

—–

„Eins-Sein“

  1. Alles, die Welt die du siehst, sowie du selbst, der Betrachter dieser Welt, ist EINS.
  2. Alles, was du als ich, du, er, sie und es betrachtest, ist EINS.
  3. Die Lebewesen, aber auch das Unbelebte wie Erde, Luft, Feuer und Wasser, all das ist EINS.
  4. Das Gute, das Erworben wird, indem man alles als eins betrachtet, kann nicht erreicht werden, wenn man alles getrennt voneinander sieht. Also ist alles EINS.
  5. Alles als eins zu betrachten, ist gut für dich und ebenso für die anderen. Daher ist alles EINS.
  6. Derjenige, der denkt: „Ich bin getrennt“, „Du bist getrennt“, Er ist getrennt“, handelt auf eine Art für sich selbst. Aus dem Gedanken „Wir sind alle getrennt voneinander“ erwächst unterschiedliches Handeln verschiedenen Personen gegenüber. Wie kann ein Mensch vom rechten Weg abweichen, der um das Einssein mit den anderen weiß? Solange der keim des Unterscheidens noch lebendig ist, wird – bewusst oder unbewusst – unterschiedliches Handeln daraus erwachsen. Daher gibt es auf, Unterschiede zu sehen. Alles ist EINS.
  7. Solltest du dich nun fragen: „In der Welt scheint alles verschieden voneinander zu sein; wie kann ich da alles als eins betrachten? Gibt es irgendeinen Weg um diese Erkenntnis zu erlangen?“ So werde ich dir antworten: Auf dem gleichen Baum sehen wir Blätter, Blumen, Früchte und Äste, alle verschieden von einander und trotzdem alle eins, weil alle im Wort Baum inbegriffen sind. Sie ahben eine gemeinsame Wurzel, einen gemeinsamen Saft. In gleicher Weise kommen alle Dinge, alle Körper, alle Organismen aus derselben Quelle und werden von der derselben Kraft belebt. Daher ist alles EINS.
  8. Mein guter Freund, finde selbst heraus, ob die Aussage „alles ist eins“, Gutes oder Schlechtes bewirkt. Wahrlich ist der im Recht, der sich selbst wie die anderen sieht und die anderen wie sich selbst, denn wie kann einem Menschen Schlechtes anhaften, der weiss, dass er die anderen ist und die anderen er selbst sind. Sag mir, gibt es einen besseren Weg zum Guten als das Wissen um die Einheit? Sicherlich gibt es keine Methode als diese. Wie kann jemand die anderen mehr lieben, als wenn er weiss, dass diese er selbst sind? Betrachte sie daher alle als Einheit – liebe sie alle als Einheit, denn in Wahrheit ist alles EINS.
  9. Wer kann die Ruhe und den Seelenfrieden dessen ermessen, der in der Einheit lebt? Er hat keine Sorgen. Das Wohl aller ist auch sein Wohl. Auch eine Mutter empfindet das Wohlergehen ihrer Kinder als ihr eigenes Wohlergehen, und trotzdem ist ihre Liebe nicht vollkommen, denn sie glaubt, dass sie und ihre KInder getrennt voneinander sind. Die Liebe eines Weisen, der in Einheit mit allem lebt, übertrifft daher bei weitem die Liebe einer Mutter. Es gibgt keinen anderen Weg, eine solche Liebe zu verwirklichen, als die Erfahrung der einheit. Daher ist alles EINS.
Veröffentlicht unter spirituelle Gedanken, Zitate | Hinterlasse einen Kommentar

Voraussetzungen für eine gute, d.h. geistige, Gemeinschaft der Menschen (Sangha)

Voraussetzungen für eine gute, d.h. geistige, Gemeinschaft der Menschen (Sangha).

Die gute Gemeinschaft der Menschen ist wichtig, denn ohne die Gemeinschaft schaffen viele Menschen den Weg nicht zu sich selbst. Jeder kann es zwar theoretisch alleine schaffen – der Weg ist so ausgelegt- , aber in der Praxis sind die meisten Menschen mental nicht so stark wie Buddha oder Jesus um nicht der Angst zu erliegen ohne die stärkende Gemeinschaft mit anderen guten Menschen.

Um an der guten Gemeinschaft teilnehmen zu können, muss man selbst an die Möglichkeit der Erleuchtung, oder falls das noch nicht möglich ist, mindestens innerlich an das Gute glauben und auch zusätzlich dazu bereit sein, sich im Außen selbst für das Gute einzusetzen.
Das ist wahrlich der kleinste gemeinsame Nenner für eine wahre Gemeinschaft!

Wer nicht an Gute glaubt, leugnet die Realität seines inneren Herzens.
Wer an das Gute glaubt, aber im Außen nach dem Schlechten handelt, hat entweder zu viel Angst, dem Guten zu folgen oder er glaubt nicht wirklich an das Gute.

Was ist der Glaube an das „Gute“? Es ist der Glaube, dass es möglich ist, mehr Liebe und Wahrheit in sein Leben zu bringen als jetzt.

Was ist die Bereitschaft, dem Guten zu folgen?
Es ist der Glaube und die innere Entscheidung, dass Glück letztlich nicht im Außen, d.h. in den Sinnen und im gedachten sozialen Status, sondern in der Verwirklichung von Liebe, d.h. Wahrheit, liegt.

Das was der Verstand und das Auge im Außen in der Welt sehen kann ist das Sichtbare.
Das was man mit dem geistigen Herz im Innersten sehen kann, ist das Unsichtbare.

Wer sich in Denken, Fühlen und Handeln NUR an das Sichtbare hält, hält das Unreale für das Reale.
Er verfällt der Täuschung (Maya) und verliert letztlich die Liebe und die Wahrheit, alles was wertvoll ist.

Wer sich aber an die Wahrheit seines Herzens hält, steigt allmählich über diese Welt hinaus.
Im gelingt es, glückselige Befreiung für seine Seele, jenseits von Zeit und Raum, zu erhalten.

Gottsein und Menschsein zulassen widersprechen sich nicht.
Aber Gott, d.h. Liebe und Wahrheit, stehen stets über dem, was sichtbar ist.
Das sollte niemals vergessen werden!

Sei dir bewusst in welche Richtung du dich bewegst.

Wie innen so außen. Wie Außen, so innen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Hinterlasse einen Kommentar