Fahrplan durch das menschliche Leben. Die scheinbare Reise der Seele hin zu Gott

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

In diesem Newsletter möchte ich Euch einen Überblick über die scheinbare Reise der Seele hin zu Gott geben.

Scheinbar ist die Reise deshalb, weil aus der Sicht von Bewusstsein nie etwas passiert, es keine Zeit und auch keinen Raum gibt.

Die Reise des Lebens ist aus der Sicht von Bewusstsein (Gott) stets nur ein Traum. Und du bist Gott…

Wie ihr bereits aus meinen vorherigen Newslettern wisst, bedeutet das spirituelle Erwachen sich, während man träumt, zu erinnern, wer man wirklich ist, jenseits von Zeit und Raum, nämlich als das EINE Bewusstsein (Gott), das nichts Konkretes ist, aber alles enthält und eins ist mit allem, was scheinbar ist.

Danach wird der Traum luzide, und das wahre Selbst (Gott) bleibt ständig sichtbar, so wie wir uns auch in einem menschlichen Wachtraum ständig daran erinnern, dass wir träumen UND wer wir wirklich sind.

Mehr Info zu menschlichen Klarträumen erhaltet ihr, z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Klartraum.

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Im Wachzustand ist Gott eins und ungetrennt, dann geschieht im Traum nur scheinbar eine Aufspaltung

Dazu hier ein Schaubild, um Euch den Zusammenhang besser zu verdeutlichen. Die Erklärung dazu findet ihr unterhalb des Bildes.

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Am Anfang ist das Bewusstsein Gottes eins mit sich selbst. Dies ist der Wachzustand.

Der Traumzustand ist gekennzeichnet durch eine Aufspaltung des Bewusstseins in ein scheinbares Innen und Außen.

Erst eine vermeintliche Aufspaltung in Geist und Materie und danach eine Teilung des Geistes in schier unendlich viele Individuen mit scheinbar eigenem „Ich“ (Ego-Illusion).

Diese Aufspaltungen geschehen allerdings stets nur scheinbar und nur im Denken=Träumen.

Die Folge dieser Aufspaltungen ist das Erscheinen von Raum und Zeit und dem Ego = „Ich-Bewusstsein“.

In Wirklichkeit bleibt Gott jedoch stets eins und ungetrennt, unberührt von Zeit und Raum und stets völlig unverändert.

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„Aufenthaltsorte“ des Bewusstseins (Imaginäre Orte der Schöpfung) im Traum

Was wir als scheinbar „individualisierter Teil“ des Bewusstseins träumen bzw. was der Inhalt unseres Bewusstseins ist, wird bestimmt durch das Wissen, was wir bereits über uns selbst erlangt haben (Grad unserer seelischen Evolution) und den Blickwinkel unserer Aufmerksamkeit. Denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

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Unser Bewusstsein wandert also durch illusionäre Träume hin- und her (SAMSARA), entsprechend dem Inhalt unseres Unterbewusstseins und wo wir unsere Aufmerksamkeit hingeben.

Wird ein Wunsch aus dem Unterbewusstsein durch Erkenntnis wirklich erlöst, verschwindet er für immer.

Ist unser Bewusstsein auf Wahrheit, Liebe und Stille ausgerichtet, so nähern wir uns Gott an, da die Illusion im Traum auch immer transparenter und durchsichtiger wird. Wir dürfen an der immerwährenden Freude Gottes bereits während des Traums immer mehr teilhaben, da diese mehr durch den Traum „hindurch scheint“ bzw. der Traum sich durch Loslassen von Wünschen auch AUFLÖST.

Durch eine positive Entwicklung wird unsere Schwingung also immer mehr erhöht und wir erleben im Traum des Lebens immer mehr die positiven Auswirkungen gemäß dem Gesetz „wie Innen so Außen“.

Die erste Stufe der ununterbrochenen Freude (Ananda) entsteht dabei z.B. aus dem Entsagen (Loslassen) des (festhaltenden, ehrgeizigen) Strebens nach vergänglichen Sinnesfreuden und Ego-Zuständen.  So bekommen wir einen Zugang zu dem, was bereits hier ist – unser Selbst.

Richten wir unser Bewusstsein stattdessen vorwiegend auf die erlebte=geträumte äußere Wirklichkeit aus und streben nach dieser, vergessen wir mehr und mehr, wer wir sind. Der Traum verdichtet sich und unser Bewusstsein läuft in Gefahr abzusinken zu niedrigeren Bewusstseinsebenen (Träumen).

In höheren Bewusstseinsebenen erleben wir das Zusammensein mit anderen Wesen (=Teile unserer Selbst projiziert als Traumwesen) in Freude und Liebe, leben in Fülle auf allen Ebenen, wir erfahren Glückseligkeit und den Zugang zu immer mehr Wissen über uns Selbst.

ALLES IST EINS. ICH BIN DU UND DU BIST ICH.

Im Traum reflektiert sich unser wahres Selbst immer mehr, umso mehr wir erkennen – dass alles eins ist und dass alles Gott (wir) sind.

Der Tod verliert an Realität, in Wirklichkeit gibt es einen Tod sowieso nur im Traum, das erkennt man im spirituellen Erwachen, also wenn man sich JENSEITS des ganzen Traums als Gott erkennt. Wenn einem das passiert, weiß man es…

In niederen Traum-Bewusstseinsstufen erfahren wir uns als ängstlich abgetrennte Individuen, die immer im Mangel leben und um alles scheinbar kämpfen müssen.

Wir verlieren das Bewusstsein der Einheit…

Wir erleben unsere Mitgeschöpfe als Feinde oder nur als reine Nutzobjekte. Wir erfahren mentale und körperliche Qualen, die die Folge schlechten Karmas sind.

Negatives Karma ist die Folge unserer schlechten Handlungen in Denken, Fühlen und Handeln ->  Der Traum wird verdichtet.

Vergessen wir nicht, es gibt kein Außen, sondern alles ist eins, alles bin ich!

Analog einem gewöhnlichen Nachttraum im menschlichen Leben sind alle Wesen und Dinge inklusive meiner eigenen Person nur aus mir selbst, dem Bewusstsein jenseits aller Formen, projiziert.

Es gibt nur ein ICH, es gibt nur GOTT.

Daher ist alles, was ich dem anderen antue, etwas, was ich mir selbst antue. Und so erlebe ich immer nur mich selbst.

Wenn ich daher Freude und Liebe und schließlich das Erwachen wählen möchte, richte ich meine Aufmerksamkeit auf Wahrheit, Liebe, Güte und Stille.

Die höchste Freude ist dabei die Essenz der Quelle – Gott JENSEITS des Traums (voll Erwacht) – und ist kein materieller oder immaterieller Sinnesgegenstand und damit auch kein Traum/Traumzustand, sondern ausschließlich unser wahres Selbst – Gott.

Um das zu erreichen, geht man den ERLEUCHTUNGSWEG.

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Das höhere Ziel des menschlichen Lebens ist die Gott-Verwirklichung

Die höchste Freude ist die Freude des Seins, ohne Bedingungen.

Ein Sein, für das wir nicht arbeiten müssen, um es zu erhalten.

Eine Freude, für die wir nichts von außen brauchen, um in ihr zu sein.

Eine Liebe, die alles durchdringt und nie mehr endet.

Ein Leben, das nie durch einen Tod beendet wird.

Wissen, das unbegrenzt ist.

Fülle, die alles beinhaltet.

Das alles suchen wir oft in dem Traum „Menschsein“. Doch leider kann es dort nicht gefunden werden.

Alles Streben nach Dauerhaftigkeit (Ewigkeit) ist dort zum Scheitern verurteilt, denn  diese Traumillusion ist vergänglich und instabil.

Alles verkehrt sich immer in sein Gegenteil.

Aus Jugend wird Alter und von Erwachsenen werden wieder junge Kinder geboren.

Was einst reich war, wird arm und wieder reich.
Alles entsteht, blüht und vergeht und entsteht wieder auf das Neue – endlos.

Auf das GETRÄUMTE Leben folgt der GETRÄUMTE Tod und nimmt alles mit, was wir scheinbar haben.

Festhalten ist so sinnlos, wie als wenn man versucht, Dinge aus einem Traum mitzunehmen…

Und wir leben so, als wäre DAS unser Leben.

Dabei haben wir Zugang zur Ewigkeit, zum ewigen Leben, zur Ekstase Gottes und zu unendlicher Liebe.

Alles haben wir schon, wir müssen uns nur wieder besinnen und alles, was nicht zu uns gehört los-lassen.

Dass es so ist, kann ich Euch bereits heute bestätigen.

Ich bin schon sehr weit auf dem geistigen Weg und erlebe bereits heute die Freude, die durch Los-Lassen kommt.

Durch Loslassen wird man mehr und mehr in sich selbst, im SEIN, zentriert.

Und man ist bereits FREUDE, man ist bereits LIEBE, man ist bereits ewiges BEWUSSTSEIN.

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Man erwacht nur durch LOS-LASSEN, nicht durch normales Sterben.

Niemals kommt jemand bloß durch den Tod zur Erleuchtung.

Denn der Traum hat viele Schichten und wenn du körperlich stirbst, lebst du auf einer tieferen Bewusstseinsebene/Traumebene weiter.

Das ist nicht dasselbe wie „Erwachen“, es ist nur eine andere Schlafphase.

In deinem Unterbewusstsein sind möglicherweise viele Wünsche gespeichert.

Wünsche nach Träumen aller Art.

Nur wenn du erkennst, dass du alles schon hast, kannst du wirklich loslassen.

Sonst gehst du unendlich lange von einem Traum in den nächsten.

Solange, bis du dich erinnerst, wer du bist und danach alles loslässt.

Nur erinnern reicht nicht, du musst auch loslassen= an Gott hingeben.

Dies geschieht durch rechtes Tun, Denken, die rechte Achtsamkeit, die rechte Meditation, die rechte Mäßigung. Die Ausrichtung deines gesamten Lebens auf die Wahrheit und Wirklichkeit, auf Gott.

Aber das es wirklich so ist, erkennt man häufig erst *vollständig* nach dem spirituellen Erwachen.

Nachdem der Traum luzide geworden ist.

Aber sogar in einem luziden Traum kann man noch weiter träumen wollen mitsamt dem eigenen unbereinigten Ego, das weiter LEID  verursacht.

Das machen sogar die meisten Erwachten – leider!

Und dennoch gibt’s im Traum nichts zu finden, sondern nur bei Gott (das ist Weisheit).

In Gott gibt es kein Leid.

Denn du selbst hast schon alles.

Alles Geträumte stammt ja bereits aus dir, woher sonst?

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Hat der Traum des Lebens einen Sinn?

Leider kann ich Euch zum heutigen Tage noch nicht beantworten, warum wir träumen.
Ist es eine Prüfung  oder ist es aus Freude geschehen? Ich weiß es nicht …

Aber:

Ich weiß, wer ich wirklich bin, und ich habe schon sehr vieles losgelassen.

Mein Traum des Menschseins ist für mich bereits seit einiger Zeit luzide geworden, d.h. zum Klartraum geworden.

Ich weiß, dass ich träume, kann mein wahres Selbst in JEDEM Augenblick sehen und weiß, dass ich das bin.

Ich sehe mein Ego von außen und weiß ganz genau, dass ich das nicht bin.

Ich erfahre bereits heute anteilig die Freude des Seins (Ananda), die keine Bedingungen kennt.

Dennoch ist auch mein Weg noch nicht ganz vollendet.

Der letzte Abschnitt, die Transfiguration, bzw. der vollständige Aufstieg aus dem Traum in die Zeit- und Raumlosigkeit liegt noch vor mir.

Das ist das Loslassen des Wunsches, überhaupt Mensch zu sein. Zu existieren.

Erst wenn ich auch noch durch diese Schwelle gegangen bin, ist mein Weg vollendet.

Wobei ich mich bereits jetzt auflöse.

Seit ich Ende 2014 definitiv auf seelischer Ebene entschieden habe, mich hinzugeben, erfahre ich vor allem in diesem Jahr immer mehr die graduelle Auflösung von Zeit und Raum in meiner Wahrnehmung. Jeden Tag ein ganz kleines bisschen mehr – und es geht nicht mehr zurück, sondern nur noch vorwärts. Das ist der spirituelle Aufstieg.

Der Traum wird immer transparenter, durchlässiger, „gedehnt“ und die Freude nimmt proportional zu.

Bislang kann ich Euch  mitteilen, dass man reich belohnt wird, wenn man die zeitlichen Dinge und das eigene Ego-Streben loslässt um Gottes willen.

Schon im Traum erfährt man Gott immer mehr. Und man weiß bereits, dass man Gott ist und nur träumt.

Weiß, dass ich du bin und du ich und dass alles nur Gott ist.

Weiß, dass ich ewiges Bewusstsein bin, das nicht sterben kann, sondern nur träumt.

Wenn sich mein Aufstieg vollendet hat und Damodar/Bernhard dann in Eurem projizierten Traum noch existiert, werde „ich“ Euch vielleicht erzählen können, ob Gottes Traum wirklich einen tieferen Sinn hatte und warum er entstanden ist und ob Gott noch weitere Träume kreieren wird oder nicht.

Wie sagt Buddha so schön:

„Stirb, während du lebst, und sei vollends tot.
Dann tue, was immer du willst, und alles ist gut.“

Das ist auch meine Lebenserfahrung.

Strebt nicht nach dem Zeitlichen. Es lohnt sich nicht.

Sucht und verwirklicht Gott.

Liebe Grüße
Euer Damodar Bernhard Goller

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