Gegenüberstellung der alten und der neuen Weltordnung

Um uns einen Überblick zu verschaffen, habe ich eine kurze tabellarische Übersicht zum alten und zum neuen Paradigma erstellt. Nur wenn wir als Menschen eine ungefähre Vorstellung haben, woher wir kommen und wohin wir gehen wollen, können wir auf dem Weg in die Zukunft wirkliche Fortschritte erzielen. In Unwissenheit droht uns Menschen die Gefahr des Abgleitens in alte Verhaltensmuster.

Tabellarische Gegenüberstellung des alten und des neuen Paradigmas:

Unterscheidungsmerkmal Altes Paradigma Neues Paradigma
Äußere Weltordnung Herrschaft der Wenigen über alles Vorherrschaft der Liebe zwischen den Menschen
Innere Weltordnung Herrschaft des Verstandes Harmonie zwischen Herz und Verstand
seelische Ausrichtung Dominanz des Egos Herrschaft der Seele
Geistigkeit Materialismus Hingabe zu Gott/Existenz
Überleben der Menschheit Recht des Stärkeren, Verdrängung der Schwächeren das Überleben aller steht im Vordergrund
Güterverteilung stark asymmetrisch (Pyramide) Vermeidung starker Asymmetrie, Chancengleichheit
Umgang mit Ressourcen nicht nachhaltiger Rohstoffkonsum Ressourcenverbrauch nachhaltig, dauerhaftes Gleichgewicht mit der Natur wird angestrebt
Zukunft der Menschheit Tendenz zur Selbstzerstörung aufgrund des egozentrischen Weltbildes Entwicklung hin zur erleuchteten Gesellschaft im Einklang mit dem gesamten Universum
Gesellschaftsstruktur streng hierarchische Klassengesellschaft Einheit des Lebens als universelle Wahrheit erkannt, verschiedene Funktionen der Menschen, aber keiner ist "besser"
Umgang der Nationen miteinander Kolonialismus und Imperialismus, gegenseitige Ausbeutung Diplomatie und Handlungen basieren auf dem Prinzip der "einen Welt"; Bemühung, die optimale Lösung für Alle zu finden
Geldsystem zentral verwaltetes Fiat-Money-Geldsystem dezentrales faires und wertbasiertes Geldsystem
Gleichgewicht Männlich/Weiblich Patriarchat oder Matriarchat Gleichberechtigung von Männlich und Weiblich im Innen und im Außen
Regierung gibt Vorgaben, die befolgt werden Tendenz zur Eigenverantwortung der Menschen; Regierungen zunehmend unnötig
Umsetzung der göttlichen Ordnung das Untere steht oben, der Rückschritt wird als Fortschritt betrachtet Göttliche Ordnung entspricht der Schöpfungsabsicht
Vorherrschende Emotionen der Menschen Angst, Gefühl der Trennung Liebe, Bewusstsein der Einheit
Entfaltung des Lebens Die Menschen sind vorwiegend unglücklich und leben nur einen kleinen Teil ihres Potentials Die Menschen sind glücklich und leben ihr volles Potential
Ausrichtung der Menschen am Tod Leben
Wahrnehmung der Mitgeschöpfe andere Menschen, Tiere und Pflanzen werden als Sachen betrachtet und wahrgenommen Wahrnehmung des Lebens und von sich selbst im anderen Lebewesen.
Entwicklung des Bewusstseins Stagnation des Bewusstseins, Leitung der Energie in die Horizontale Entfaltung der Vertikale (Geist) durch die Horizontale (Materie)
Konsumverhalten Maßlos - Ersatz für fehlendes seelisches Leben. gemäßigt und entsprechend der wahren menschlichen Bedürfnisse.
Kriege Kriege werden geführt als Mittel zum Zweck Kriege werden nicht geführt, da nicht notwendig

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