Erdung des Aufstiegs

Liebe Freunde, liebe Interessierte!

Ausblick auf 2019 und 2020

Die Jahre 2019 und auch 2020 stehen unter dem Zeichen der Erdung des Aufstiegs. Das heißt, dass sich das ewige Licht, das wir in Wirklichkeit sind, beginnt, durch die menschliche Persönlichkeit sichtbarer zu offenbaren.

Bislang war der Aufstieg zwar für die Aufsteigenden selbst schon seit Beginn des Aufstiegs ab Ende der 1990er Jahre eine immer mehr spürbare Realität, aber für viele Skeptiker und Außenstehende eben nur eine Glaubenssache bzw. eine persönliche Weltanschauung bzw. eigentlich gar nicht existent.

Nun erreicht die Reinigung durch den Aufstieg in der kommenden Zeit jedoch bald so eine Qualität, dass die Ewigkeit durch das Zeitliche beginnt hindurch zu scheinen.

Dadurch kommt es auch zur Vereinigung von Gott und Mensch in Gott. Gott ist das wahre Selbst allen Lebens. Es ist uns allen gemein als die eigentliche und einzige wirkliche Realität, die wir auch im Grunde selbst sind.

Wir sprechen also einerseits vom wahren Selbst: reines Bewusstsein, ewig unverändert, zeitlos, dimensionslos, still, unvergänglich, strahlend, ekstatisch, homogen, abgeschieden, allumfassend, stets rein, ewig neu, allwissend, das einzige wirklich existierende Leben, all-eins, der unbewegte Beweger, ohne Innen und Außen, die Quelle etc.

Und auf der anderen Seite ist oft von Evolution, Aufstieg, Veränderung, Transformation, Licht und Finsternis, dem richtigen Weg und dem falschen Weg, der individuellen Seele, Gott und Mensch, Einheit mit der Natur, verschiedenen Dimensionen des Seins usw. die Rede. Alles Geschehen in Raum und Zeit, das die menschliche bzw. seelische Persönlichkeit betrifft.

Beides greift jedoch im Prozess des spirituellen Aufstiegs bzw. des Erlösungswegs nun endgültig und sichtbar ineinander, wobei Gott als einzige wirkliche Realität hier das Dominierende ist und das Menschliche das Hingegebene.

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Der spirituelle Aufstieg, was bisher geschah

Der spirituelle Aufstieg ist eine Selbstbefreiung der (reinkarnierenden) Seelen aus der Knechtschaft von Raum und Zeit wieder hin zur bewussten Einheit mit Gott zurück zum Feiern des Lebens in Glückseligkeit. Es ist eine Entwicklung, die vor sehr langer Zeit begann, aber seit Ende der 1990er Jahre eine deutliche Beschleunigung erfahren hat.

Spiritueller Peak der alten patriarchalen westlichen Zivilisation zum Millennium

Im Jahr 1999/2000 war der „Peak der westlichen Zivilisation“. Die Erfahrung, dass man sich nur als nach außen gerichtete individualistische Person, d.h. identifiziert mit dem körperbegrenzten Menschsein, verwirklichte, erreichte für die westliche Zivilisation als Ganzes seine Maximierung. Die Freiheit des Individuums und der Gesellschaft erreichte Ende der 90er Jahre ebenfalls einen nie vorher dagewesenen Höhepunkt und ist mittlerweile sogar schon wieder rückläufig. Bis zum Millennium erfolgte eine scheinbar rein nach Außen gerichtete Entwicklung des Egos vielfach noch im Einklang mit dem Licht, um die nötige Lebenserfahrung und Weisheit zu generieren, und die Seele hat sich nicht eingemischt. Die spirituelle Ernte der Kultur als Heimkehr zu Gott wurde daraufhin folgend mit dem Beginn des Aufstiegs Ende der 90er Jahre allmählich eingeleitet.

Im Jahr 2001 begann der Prozess für die Aufsteigenden sichtbar an Dynamik zu gewinnen, gleichzeitig auch der moralische und auch zunehmend wirtschaftliche Abfall[1] der westlichen Zivilisation, als dialektische Gegenentwicklung zum Aufstieg. 2001 ging das "Welthandelszentrum" (World Trade Center) in New York in Schutt und Asche auf. Das reale wirtschaftliche Welthandelszentrum verlagert sich nun immer mehr nach Asien. Die Entwicklung mit dem Höhepunkt unserer westlichen Kultur kann man so auch durchaus einmal symbolisch sehen…

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2009: Aufstieg der First Movers ins Herzchakra (Vishnu-Granthi)

2009 erreichte die erste Reihe der Aufsteigenden[2] kollektiv bereits die Realisation des Herzchakrabewusstseins, was schon ein semi-göttlicher Seinszustand ist, und war daraufhin bereits spiritueller Anführer der Menschheit, denen aber 2009 noch nicht gefolgt wurde, denn sonst hätten wir bereits heute eine andere Welt. Wahrscheinlich war die Zeit, bzw. das kollektive Bewusstsein, jedoch einfach noch nicht reif dafür.

2008 gab es begleitend einen Finanzcrash an den Märkten (wie innen so außen) und das ausbeuterische Wirtschaftssystem hätte damals enden können und die Menschheit kollektiv dem frisch geborenen Herzbewusstsein folgen können, was aber nicht geschah. Stattdessen pervertierte sich das Finanzsystem und Negativzinsen wurden eingeführt. Etwas, was es bislang in der Finanzgeschichte noch nie vorher gab. Das Finanzsystem konnte dadurch vorerst die Krise überdauern, jedoch mit heute höheren Schulden als mehr zuvor, aber die Menschheit leidet weiter[3].

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2012: Ende der alten Welt?

Im Jahr 2012 endete die Identifikation mit dem Menschsein und der individuellen Seele für einige der Aufsteigenden aus der ersten Reihe völlig, für andere Aufsteigende wurde stattdessen erstmals (!) eine lichtvolle und völlig neue Gesellschaftsperspektive für die Menschheit vereint als Licht im Herzen sichtbar.

Es wurde also ganz oder teilweise endgültig die Perspektive gewechselt, von einer relativen menschlichen bzw. individuellen hin zu einer absoluten bzw. göttlichen. Allerdings alles weitgehend unsichtbar für die größtenteils agnostische Außenwelt. In meinem persönlichen Fall geschah am 6.12.2012 z.B. das spirituelle Erwachen, was sich aber bereits vorher durch fortlaufende Teilerwachenserlebnisse (z.B. Erfahrung der absoluten Einheit im Jahr 2005 usw.) auch schon immer mehr schrittweise angedeutet hatte.

2013 wurde sichtbar, dass die Menschheit zum größten Teil leider äußerlich sichtbar noch nicht am Aufstieg teilnehmen würde. Allerdings bleibt zu hoffen, dass schließlich viele dem Licht folgen werden, wenn es in der kommenden Vollendungsphase des Aufstiegs physisch "erfahrbar" wird. Die Wahrheit über die bereits erfolgte Wahl der Menschen auf der Seelenebene ans Licht zu bringen ist die Aufgabe der kommenden Jahre ab 2019 und vor allem in den 2020-er Jahren, wenn sich das Licht immer mehr und mehr auf die Erde absenkt und dann auch in der 3D-Dimension sichtbar für diejenigen ist, die sich aktuell noch nicht erinnern können, dass sie in Wirklichkeit keine auf Raum und Zeit begrenzte sterbliche Persönlichkeit sind.

Die größte Unbekannte ist aktuell, aus meiner Sicht, die Anzahl der Aufsteigenden in der sogenannten 3. Welle, die mit Sicherheit größte Gruppe aller aufsteigenden Menschen ausmacht. Das sind alle Menschen, die auf der Seelenebene eine direkt fühlbare Berührung, durch das physische Menschsein hindurch, mit dem auf der physischen Erde ausgestrahlten Licht benötigen, damit sie aufwachen können. Auf der Seelenebene ist bereits entschieden, wie viele das sind, denn es gibt in Wirklichkeit keinen Raum und keine Zeit. Für das Erwachen des Planeten im scheinbaren Ablauf der Zeit ist es wesentlich, ob die Menge der Menschen, die dem Aufstieg aufgeschlossen sind, mehr ist als die Hälfte der Erdbevölkerung oder nicht.

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2014-2017: „Mein Königreich ist nicht von dieser Welt“

Das Leben ist eine Brücke. Gehe über sie hinweg, aber baue kein Haus darauf. – Indisches Sprichwort

Jesus sagte: Werdet Vorübergehende! – Logion 42, Thomasevangelium

2014 wurde für die Aufsteigenden sichtbar, dass das Königreich Gottes nicht von dieser Welt ist, so wie es Jesus gelehrt hat. Das heißt, es ist letztlich nicht das spirituelle Ziel, sich als Mensch zu erfahren bzw. sich in diesen 3D-Grenzen (als Zuhause) zu erfahren, auch nicht als fortschrittlich entwickelte aber körperlich begrenzte Menschheit in Liebe (Anahata-Chakra-Menschheit). Alles, was begrenzt ist, ist letztlich leidvoll und entspricht nicht wirklich unserem Schöpfersein. Selbst die sehr verfeinerten Entwicklungsstadien des noch menschlichen Herzchakras (Anahata) und Vishuddi-Chakra-Bewusstseins, die bereits weit (!) über dem Alltagsbewusstsein gewöhnlicher Menschen liegen, sind immer noch subtil ein Spiegelbild der alten Egozentrik bzw. des gefallenen Bewusstseins. Das neue Sein, in seiner Urform und höchsten Ausprägung, ist stattdessen ein Verweilen in göttlicher Stille und deren Selbstausdruck. Das Bewusstsein darüber, dass es so ist, wurde von den Aufsteigenden der ersten Reihe in den Jahren 2014-2017 weiterentwickelt.

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2017: Endgültige "Ent-Scheidung" und das erste Jahr in der neuen Energie des Aufstiegs

Im August des Jahres 2017 fiel die finale Entscheidung auf der Seelenebene für den Aufstieg[4]. Das ist das aus freiem Willen gegebene Einverständnis, alles, inklusive notfalls das eigene körperliche Leben, Gott wirklich hinzugeben, für den Aufstieg der Seele.  Dadurch erst ging alles wirklich in Auflösung hin zur totalen Stille, die der Ursprung ist, und dadurch wurde erst die Möglichkeit einer neuen Schöpfung aus dem Licht geboren.

Nachdem diese Entscheidung getroffen worden ist und es zur "Zeugung" des Aufstiegs in der physischen Ebene kam, war 2018 ein Jahr des Heranwachsens im Mutterleib; unentdeckt von der äußeren Welt.

2018 war so ein Jahr des Umbruchs, wo beides scheinbar koexistierte, das Alte und das Neue. Jedoch behielt die alte Energie im Gesamtausdruck noch weiterhin die Vorherrschaft über die neue Energie sowohl auf der individuellen Ebene wie natürlich für uns alle gut sichtbar auch auf der kollektiven Ebene. Das Licht aber wuchs im Verborgenen weiter.

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2019: Das Kind des Aufstiegs kommt auf die Welt

2019 und auch 2020 wird in gewisser Weise ein Geburtsjahr bzw. Erdungsjahr des Aufstiegs sein. Zunächst vor allem auf individueller Ebene (2019). Geburt bedeutet hier, dass die neue Energie die Vorherrschaft im Gesamtausdruck eines Menschen allmählich übernimmt. Mit Verlauf des späten Jahres 2019 dehnt sich der Aufstieg jedoch immer mehr ins Kollektiv aus, was dann aber erst ab 2020 und danach wirklich das Thema sein wird.

2019 ist ein Jahr, in dem bei den Aufsteigenden der ersten Stunde die männliche und weibliche Energie die völlige Gleichberechtigung erreicht, sich zu etwas Neuem, jenseits von der Welt, vereinigt, und damit die Polarität der dreidimensionalen Welt überwunden bzw. aufgehoben wird, was die energetische Vollendung des Aufstiegs ist.

Dieses ist auf der wichtigenEntscheidungsebene bereits 2017 geschehen, was 2017 zum eigentlichen Aufstiegsjahr (!) macht, und ist auch energetisch (d.h. im Transformationsprozess) zum aktuellen Zeitpunkt nun bereits durch das anstrengende Transformationsjahr 2018 zu einem guten Grad umgesetzt.

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Zuerst in die völlige "Null" gehen, dann kann sich ein neues Sein manifestieren

Sie sind nicht von der Welt, gleichwie ich auch nicht von der Welt bin. – Christliche Bibel, Johannes 17:16

Dieses vollständige Überwinden bzw. Absterben des Alten ist Voraussetzung für das Eintreten in den vorweltlichen Zustand der Stille[5], der unser wahres Selbst ist. Nur durch dieses völlige Anhalten, was das Thema von 2019 und 2020 ist, kann überhaupt etwas Neues entstehen.

Man muss erst völlig "in die Null" gehen, ein Anhalten des Verstands muss geschehen (yogaś citta-vṛtti-nirodha[6], bevor aus der Stille – der Null – überhaupt eine neue Welt geboren werden kann.

Die Aufsteigenden kehren dabei, durch Zurückziehen aller menschlichen Identifikationen, in das Selbst wieder in das ursprüngliche göttliche Lichtgewand zurück, was nicht von dieser Welt ist, und erden gleichzeitig dieses jenseitige Licht erstmals, so, dass dieses auf die dreidimensionale Welt wahrnehmbar ausgestrahlt wird. Der Körper wird dabei nicht abgelegt, aber innerlich wird ein großer Tod gestorben. Der nötige Transformationsprozess hierzu läuft dabei jedoch intensiv bereits seit Sommer 2017.

So eine Vision hatte ich schon vor einigen Jahren (ca. 2011) in einer Meditation zum Aufstieg:

Ich sah, dass ich alles loslassen würde und die ganze Welt inklusive mein relatives Ich verschwinden würde. Dass ich in eine totale energetische Null gehen würde, die Leere, die alles enthält, und die mein wahres Selbst ist. Ich fragte mich, ob es nun überhaupt jemals wieder eine Schöpfung geben würde. Ich sah jedoch, dass aus meinem (spirituellen) Herzen eine neue Welt, eine viel lichtvollere Welt geboren werden würde. Dieses Mal jedoch, war die Schöpfung stets ihrer Einheit in Gott bewusst und nicht selbstvergessen und abgekehrt, wie sie es heute ist. Es war eine völlige Einheit, die sich ihrer Einheit stets bewusst war…

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Das unsichtbare Göttliche wird "sichtbar bzw. fühlbar" in der dreidimensionalen Welt

Das unsichtbare Göttliche wird durch den sich vollendenden Aufstieg erfahrbar/fühlbar und damit allen Menschen, unabhängig von ihrer individuellen Entwicklungsstufe oder ihres persönlichen Glaubens, offenbar. Jeder, der damit in Berührung kommt, kann dann zumindest unterschwellig die Wahrheit unseres wahren Selbst spüren bzw. wird damit konfrontiert. Intellektuelle Beweise sind dann übrigens vielfach überflüssig, wo eben die direkte persönliche Erfahrung einsetzt.

Dieses Auftreten des Lichts auf der physischen Erde ist ein Segen für die Menschheit, aber gleichzeitig auch eine Herausforderung.

Die Zeiten, wo man sich herausreden konnte, dass man eben nur ein sterblicher Mensch ist und es daher keinen Lichtweg in die Unendlichkeit und damit auch keine Verantwortung für die eigene Seele und deren transformatorischen Weg gibt, sind ab dann vorbei. Jeder einzelne Mensch auf der Erde wird im Zuge des Aufstiegs zu seiner eigenen Zeit mit dieser Wahrheit konfrontiert werden.

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Die letzte Gelegenheit umzukehren, für eine sehr lange Zeit

Spätestens ab diesem Punkt, nach all den Jahren des Aufstiegs, wo das transzendente Licht sich auf Mutter Erde immer mehr niedersenkt, wird ein jeder Mensch, ein jeder zu seiner individuellen Zeit, auf der Seelenebene ein letztes Mal gefragt, ob er an das Göttliche in sich selbst glauben möchte und ob er sein Leben dieser ewigen Wahrheit hingeben und danach streben will oder nicht. Mehr als ein direktes Erfahren der Göttlichkeit durch das sterbliche Gewand der Erde ist nicht möglich. Daher ist dieses Niedersinken des göttlichen Lichtes auf die dreidimensionale Welt der maximale Einblick, den Gott den suchenden Seelen geben kann. An Gott glauben und lieben, d.h. auch Veränderungen zuzulassen, aber ist die Aufgabe der Seele.

Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüte und mit aller deiner Kraft! – Christliche Bibel, Markus 12,30

Glauben bedeutet, daran zu glauben, dass es wahr ist. Nicht nur mit dem Intellekt, sondern vor allem mit dem Herzen bzw. deinem Wesenskern. Danach streben bedeutet, sich in irgendeiner Geschwindigkeit darauf zuzubewegen im Denken, Fühlen und Handeln. Die Geschwindigkeit, und ob es in diesem Leben erreicht wird, ist nicht maßgeblich, um zu beurteilen, ob sich jemand auf Gott zubewegt, die Richtung (!) aber ist maßgeblich.

Es ist die letzte Gelegenheit für eine sehr lange Zeit, mit dem Aufstieg mitzugehen oder für sehr lange tiefer hinein abzusinken, als jemals zuvor, in eine neue Stufe der Abgetrenntheit und Selbstvergessenheit[7].

Noch ist der Widerstand im Kollektiv jedoch gefühlt sehr groß gegen den Aufstieg insgesamt und alles Lichtvolle. Das ist die Oberfläche, das Sichtbare. Was wirklich ist, werden wir sehen, wenn sich das Licht jetzt immer mehr auf die Erde senkt.

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"Erzwingt" ein Ende des aktuellen Finanzsystems einen Wandel im Denken der Menschen?

Mutter Erde möchte gerne das Ende der derzeitigen Industrie- und Wachstumsgesellschaft und den Übergang zu einem nachhaltigeren Modell in Liebe zu allen Lebewesen und Mutter Erde insgesamt.

Vieles müsste sich sehr stark ändern. Seit Anfang des Jahres 2019 fühle ich eine neue und direkte Verbindung zur Mutter Erde, dem planetaren Bewusstsein, das spirituell gesehen der Vorgesetzte der Menschen als Bewohner und Kinder des Planeten ist.

Mutter Erde möchte gerne das Ende der derzeitigen Industrie- und Wachstumsgesellschaft und den Übergang zu einem nachhaltigeren Modell in Liebe zu allen Lebewesen und Mutter Erde insgesamt.

Freilich wird es auch auf der neuen Erde etwas Industrie geben, aber die Ausrichtung muss sich doch deutlich ändern. Viele Anpassungen sind erforderlich, um mit der neuen Energie in Resonanz gehen zu können.

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen, wie sie die Tiere behandelt.
Ich glaube, dass geistiger Fortschritt an einem gewissen Punkt von uns verlangt, dass wir aufhören, unsere Mitlebewesen zur Befriedigung unserer körperlichen Verlangen zu töten. – Mahatma Gandhi

Im Moment erscheint es regelrecht unvorstellbar, denn die Welt ist fest in der Hand der Dunkelheit und die ökologische Zerstörung des Planeten schreitet für uns alle sichtbar fort. Die Menschen müssen sich langfristig wirklich noch stark ändern. Selbst viele sogenannte "spirituelle Menschen" wollen z.B. zum gegenwärtigen Zeitpunkt und zu ihrem eigenen spirituellen Schaden (im Sinne des Aufstiegs) nicht einmal auf Fleisch verzichten, aus Liebe zu den Mitgeschöpfen. Es ist hier daher noch viel „Entwicklungspotential“ auf dem Weg der Liebe für unsere Menschheit gegeben.

Ich sehe intuitiv die Möglichkeit (aber nicht die Gewissheit) einer allmählich beginnenden Finanz- und Wirtschaftskrise im Verlauf der 2020er Jahre, die dieses Mal im Gegensatz zu 2008 dann nicht mehr durch Finanzmanipulationen usw. gestoppt werden kann. Diese würde zum positiven Wandel auf der Erde verhelfen, denn auf einem fauligen Boden kann bekanntlich nichts wachsen.

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Voraussagen über die Zukunft sind immer ungewiss, denn Manche Dinge sollen verborgen bleiben!

Hier eine Erinnerung: Voraussagen über die Zukunft sind immer ungewiss, denn manche Dinge sollen verborgen bleiben und sind nur Gott selbst bekannt. Wenn viele Dinge bekannt gewesen wären, hätten sich vielleicht weniger Menschen für das Licht entschieden oder andere Menschen wären nicht wirklich geprüft worden, durch intensive "Entweder-Oder-Entscheidungen". Daher sind Bilder über die Zukunft immer ungewiss und oft ist es auch vom Selbst so gewollt.

Es kann z.B. auch alles anders kommen und kein Aufstieg im Außen stattfinden! Seid ihr darauf vorbereitet oder haftet ihr am äußeren Ergebnis an, was dann keine echte Hingabe ist?

Die christliche Bibel spricht zum Beispiel in der Offenbarung im Kapitel 12 (Die Frau und der Drache) vom Aufstieg. Dort wird kein Aufstieg gesehen, so wie ihn heute das Lichtarbeiter-Kollektiv sieht. Stattdessen wird das Kind (der Aufstieg) empfangen und geboren, aber nach der Geburt zum Himmel entrückt, weil die Zeit (das Kollektivbewusstsein) noch nicht reif ist. Die Mutter muss in die Wüste vor dem Drachen (Satan) fliehen, der die Welt beherrscht…

Diese Vision der alten Meister aus der Bibel sieht also vorerst keinen kollektiven Aufstieg voraus, sondern zunächst nur die Erleuchtung und Entrückung weniger. Die Aufsteigenden selbst sind auch in der negativen biblischen Version vom äußeren Aufstieg voll befreit und ihnen (als Seele bzw. Selbst) wird kein Leid geschehen[8].

Es gilt als Fingerzeig an die, die glauben, wir könnten die Zukunft und die Zeitlinie stets frei wählen, zu bedenken, dass es Karma gibt, was das Unbewusste und damit Unbekannte ist. Womit man unbewusst identifiziert ist, schränkt die Wahlfreiheit der Seele ein, was die Zukunft betrifft, nur der völlig Befreite kann auch völlig frei wählen…

Die moderneren Voraussagen gehen davon aus, dass wir uns in einer anderen Zeitlinie befinden, in der der Aufstieg im Gegensatz zur biblischen Version auch äußerlich sichtbar stattfinden wird. Wird es wirklich geschehen? Ich bin selbst gespannt! Es gilt als Fingerzeig an die, die glauben, wir könnten die Zukunft und die Zeitlinie frei wählen aber zu bedenken, dass es Karma gibt, was das Unbewusste und damit Unbekannte ist. Womit man unbewusst identifiziert ist, schränkt die Wahlfreiheit der Seele ein, was die Zukunft betrifft, nur der völlig Befreite kann auch völlig frei wählen…

(Lies mehr dazu im Gedanken-Newsletter von 12-2017 "Unberechenbarkeit des Aufstiegs")

 

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Die "Ent-täuschung" von 2012 als Prüfung über die wahren Absichten einer Seele

Wenn man an also Voraussagen und ihre Unberechenbarkeit denke, dann denke man nur an das Jahr 2012 zurück, das zwar tatsächlich das Ende der alten Welt für viele brachte. Kollektiv gesehen jedoch war das Jahr für viele eine der größten Enttäuschungen ihres Lebens, denn sie erwarteten, dass sich der Wandel vor allem im Außen(!) zeigen würde. Manche waren dabei so enttäuscht, dass sie dem spirituellen Weg anschließend den Rücken gekehrt haben, ein Beispiel für die vielen Prüfungen, die es auf dem Weg zu sich selbst gibt. Wer der Liebe aufgrund so einer Enttäuschung den Rücken kehrt, zeigt, dass er gar nicht an Liebe selbst interessiert war, sondern nur an angenehmen Erfahrungen, also dem stets vergänglichen Außen…

Die alte Welt hat also in gewisser Weise tatsächlich schon geendet für viele, für die das Thema war im Jahr 2012 im Sinne der wahren Selbsterkenntnis, aber eben auch wirklich nur für die, die es auf der Seelenebene auch so gewählt haben.

2013 und die folgenden Jahre bis 2017 waren für die Aufsteigenden dann schwierige Jahre, die gezeigt haben, dass die Masse der Bevölkerung am Aufstieg vorläufig nicht teilnimmt, dennoch hielt der Aufstieg auch weiterhin das Tor der Liebe offen und die Lichtarbeiter auf dem Weg vergrößerten das Licht durch das Gehen des Wegs der Liebe in Raum und Zeit.

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Weil ich weiß, dass alles Äußere stets unsicher ist, lege ich so viel Wert auf den Erlösungsweg!

Weil ich weiß, dass alles Äußere stets unsicher ist, lege ich in meinen Newslettern immer so viel Fokus auf den Prozess des Erwachens (=direktes Erkennen des wahren Selbst) und den Weg der Liebe, der zur Befreiung aus der Polarität führt.

Dadurch wird man ganz sicher unabhängig von äußeren Erscheinungen und ist immer glückselig, frei, abgeschieden in Gott selbst, frei von der Welt.

Das ist es, worauf es primär ankommt, liebe Leser, und nicht auf schöne aber leider vergängliche Erfahrungen im Menschsein!

Um das meinen Lesern zu verdeutlichen, dass dies allgemein anerkannte Weisheit ist, zitiere ich folgend erneut Buddhas Lehre[9], aber es ist auch Christus Lehre, dass das Königreich nicht von dieser Welt ist:

[…]Schließlich beginnt der Praktizierende, die eigentlichen Nachteile auch dieser Art von Glück zu erkennen: So gut die Wiedergeburt in gesunden Zuständen auch sein mag, das Glück, das sie bringt, ist nicht wahr und dauerhaft, denn es beruht auf Bedingungen, über die er letztlich keine Kontrolle hat. Dies markiert einen entscheidenden Wendepunkt im Training, wenn der Praktizierende zu begreifen beginnt, dass wahres Glück im Bereich der physischen und sinnlichen Welt nie zu finden sein wird. Der einzig mögliche Weg zu einem bedingungslosen Glück liegt in der Entsagung, in der Abkehr vom sinnlichen Bereich, indem man die vertrauten, niederen Formen des Glücks gegen etwas viel Lohnenderes und Edleres eintauscht. Jetzt, endlich, ist der Praktizierende reif für den Empfang der Lehren über die Vier Edlen Wahrheiten, die den Verlauf des mentalen Trainings beschreiben, das erforderlich ist, um das höchste Glück zu verwirklichen: Nibbana.

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Kurze Beschreibung, warum Erwachen und der Aufstieg zusammengehören

(Lies auch: Exkurs: Aufstieg und spirituelles Erwachen von 01-2015.)

Ohne die Existenz des Erwachens bzw. des wahren Selbst gäbe es keinerlei Hoffnung auf die Ewigkeit und auf ewige Liebe, sondern nur den Tod. Jeder spirituelle Weg wäre letztlich völlig wertlos, denn es gäbe nichts zu gewinnen.

Wer jedoch nur das wahre Selbst erkennt, ohne die Anhaftung an alle irdischen Erscheinungen aufzugeben, was durch den Weg der bedingungslosen Liebe geschieht, gleicht einem luzid Träumenden, der ewig in einem sich immer wiederholenden Albtraum (Reinkarnation) gefangen ist, wo er sicher weiß, dass es nur ein Traum ist, aber er dennoch nicht den Traum beenden, nichts Substantielles ändern oder Leiden verhindern kann.

Ein Zustand, in dem sich übrigens die meisten modernen Satsanglehrer im Westen befinden ("Neoadvaita"). Menschen, die ihr wahres ewiges Selbst tatsächlich (!) im Laufe ihres Lebens erkannt haben, aber auf der Persönlichkeitsebene mangels Weisheit keine weitere und völlige Auflösung des Egos erlauben.

Diese Satsanglehrer können einem tatsächlich helfen, das wahre Selbst zu erkennen. Sie können jedoch keine Erlösung vom Leiden vermitteln, denn der leidvolle Egotraum setzt sich auch für sie selber endlos fort, bis sie ebenfalls den Transformationsweg des Aufstiegs zulassen.

Daher wird der Weg der Liebe bzw. der Aufstieg stets benötigt, auch nach der Erkenntnis des wahren Selbst (Erwachen), bis sich die Schöpfung und der Erfahrende auch energetisch aufgelöst haben.

Das war und ist die ewige Lehre der alten Meister inklusive Jesus Christus, die auch ich an Euch unverfälscht vom modernen Zeitgeist der Beliebigkeit weitergeben möchte, als (nach meiner tiefsten Überzeugung) den wahren und einzigen echten Erlösungsweg!

Selbst nachdem die Wahrheit verwirklicht wurde, gibt es noch diesen starken, anfangslosen und hartnäckigen Eindruck, dass man der Handelnde und Erfahrende ist, was die Ursache für die eigene Person und deren Reinkarnation ist. Er muss vorsichtig entfernt werden, indem man in einem Zustand der konstanten Identifikation mit dem Höchsten Selbst lebt. Die Weisen nennen diese Befreiung die Abschwächung von Vasanas (Eindrücken) hier und jetzt. – Vers 267. Vivekachudamani (Kleinod der Unterscheidung) – Adi Sankaracharya

Ich wünsche Euch ein lichtvolles 2019!

Euer Bernhard Goller (Damodar)

PS: Bitte beachtet auch unsere Beiträge und Gastbeiträge auf unserem Webblog, die nicht in den Newslettern enthalten sind: http://erde-und-geist.de/blog/

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[1] Gemeint ist in erster Linie die Verarmung immer größerer Bevölkerungsschichten, die immer größer werdende Schere zwischen Arm und Reich, der vielfache Verlust echter Demokratie hin zu Technokratenregierungen, die vor allem globalen Konzernen und nicht mehr dem Volk dienen etc. usw. Zum Text

[2] Der Aufstieg gliedert sich in Wellen, nach Entwicklungsstufen der Seelen. Die erste Reihe der Aufsteigenden ist dabei die Vorhut, während Aufsteigende der zweiten und dritten Reihe etwas später dieselben Realisationen erfahren, sofern sie sich weiter dem Licht hingeben. Zum Text

[3] Im Zuge der Finanzkrise kam es zur Erfindung von Kryptowährungen. Diese erschienen scheinbar als die Rettung und Antwort auf die Finanzkrise. Jedoch gibt es keine befreiende Lösung für die Menschheit innerhalb der Polarität („Bitcoin wears electric hair“), auch nicht durch Kryptowährungen. Warum Kryptowährungen als neue Weltwährung spirituell gesehen sogar ein Rückschritt sind und zur Verdichtung der Illusion führen, habe ich auf meiner Homepage in einem aktualisierten Artikel für Interessierte gut erklärt unter: https://www.erde-und-geist.de/finanzsystem.html#bitcoin Zum Text

[4] Das gilt auch für alle neu inkarnierenden Seelen auf der Erde. Sie haben ihre Entscheidung bezüglich ihrer Position zur Realität des stattfindenden Aufstiegs (vorläufig) dazu bereits vor der Geburt bzw. in einer früheren Existenz gewählt. Der Fakt des Aufstieges ist nun auf unserer gegenwärtigen Zeitlinie in „alles-was-ist“ eine beschlossene Sache. Zum Text

[5] https://en.wikipedia.org/wiki/Mauna_(silence) Zum Text

[6] Im zweiten Vers der Yoga Sutren gibt Patanjali das Ziel des Yoga an yogaś citta-vṛtti-nirodhaḥ (Samadhi): „Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.“ Siehe auch hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Yogasutra Zum Text

[7] Bitte beachtet die Möglichkeiten, wohin sich eine Seele hin entwickeln kann, wenn sie im Samsara bzw. der Täuschung bleibt. Die menschliche Ebene ist genau in der Mitte der Ebenen des Seins zwischen Licht und Finsternis. Man kann, sofern man den aus der Illusion befreienden Erlösungsweg, den ich Euch mit meinen Briefen vermitteln will, noch nicht unwiderruflich betreten hat (Stream-Entry), sehr hoch aufsteigen und auch wieder sehr tief absteigen in der Illusion, ganz nachdem, ob man lichtvoll handelt oder nicht. Näheres z.B. hier https://www.accesstoinsight.org/ptf/dhamma/sagga/loka.html Zum Text

[8] Siehe Offenbarung 7: „die Erlösten aus allen Völkern vor dem Thron GottesZum Text

[9] Quelle: Übersetzt in Deutsch von mir von https://www.accesstoinsight.org/ptf/dhamma/index.html Zum Text



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